Absage wegen NICHT vegan?

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11 Antworten

der Kunden wünscht 

Nun ja - damit ist doch klar, dass das Unternehmen, welches offenbar eine Personalvermittlungsagentur beauftragt hat geeignete Kandidaten zu suchen, einen Veganer möchte.

Das ist auch ok - und die werden ihre Gründe haben.

In der Schweiz ist es ausserdem ohnehin so, dass Firmen offen sagen dürfen, wen sie sich vorstellen. Auch "Sie sind zwischen 25 und 30" und die dürfen auch Leuten absagen mit dem Hinweis, sie entsprechen nicht der Altersvorstellung.

Ich finde das gut so und richtig. Denn am Ende entscheidet sich ja ohnehin jede Firma für einen Menschen der ihren Vorstellungen entspricht. Wenn man die Vorstellungen aber nicht angeben darf, dann fragen sich viele Bewerber, ob was mit ihrer Bewerbung nicht stimmt, etc.

Im speziellen Fall "Veganer" ist es wahrscheinlich dass das Unternehmen in dem Bereich tätig ist. Es ist also nur natürlich, dass jemand sich auch damit identifizieren können muss, wofür das Unternehmen steht.

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Kommentar von Ortogonn
12.09.2016, 15:50

Und beim Herrenausstatter werden nur Männer eingestellt ? Na da will ich mal den Aufschrei hören... 

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Ich würde mich auf so eine Stelle dann gar nicht erst bewerben...

Davon abgesehen finde ich es völlig in Ordnung - grade im veganen Sektor ist die Philosophie dahinter enorm wichtig, auch, weil diese Lebensweise von Medien und "Wissenschaft" derart ins Lächerliche gezogen wird...

Mit deinen Qualitäten als Mensch und auch deinen fachlichen hat das sicher nicht im Entferntesten zu tun, also die Absage bitte nicht persönlich nehmen - Diskriminierung ist was völlig anderes...:)

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wenn man indirekten kontakt zu veganen Lebensmitteln hat, dann ist das eben eine "vegane" Firma, d.h. die so was produziert oder ähnliches.

da vegan ein reizthema ist, ist klar, dass die sich eben keinen anti-veganer in die Firma holen wollen. vielleicht rechnet man auch mit heimlichen Boykott oder "spass", der die Firma kostet.

in Deutschland könnte man meines wissens nicht öffentlich verlangen, dass der Bewerber eine bestimmte ernährungs-/Lebensweise hat.

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Das Problem ist, dass du sonst halt nicht ins Team passt. Was bringt es dir in einem Team mit 10 Veganern zu sein, wenn die über die Fleischindustrie schimpfen und du daneben in der Pause ein Schinkensandwich isst? Da ist Mobbing oder zumindest irgendwelche Probleme vorprogrammiert. Aber wenn du die Stelle unbedingt willst, dann sag einfach, dass du Veganer bist und lies zwei Bücher zu dem Thema und achte halt auf ein veganes Erscheinungsbild bei der Arbeit.

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Kommentar von Honeysuckle08
13.09.2016, 07:10

Findest du Letzteres wirklich okay ?

Würde den Tatbestand der vorsätzlichen Täuschung erfüllen und wäre somit ein Grund für die fristlose Kündigung, wenn es rauskommt...

Ehrlich währt immer noch am längsten !

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Kenne das schweizer Arbeitsrecht nicht. In Deutschland könnte man sowas nicht verlangen.

Mal als Beispiel: "sind sie Schwanger?" ist eine Frage, wo werdene Mütter bei der Bewerbung bewusst lügen dürfen ohne, dass das Konsequenzen für die Stelle hätte. Der Grund ist, dass das zu sehr in die Privatsphäre der Person eindringt.

Das gleiche wäre gegeben, wenn man die Stelle nach dem ausrichtet was einer isst oder nicht. Oder von mir aus ob er homosexuell ist, sich gerne Klemmen an die Nippel hängt oder nur rote Unterwäsche trägt.

Solche Forderungen haben in Stellenausschreibungen NICHTS zu suchen und könnten auch mit Sicherheit eingeklagt werden.


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Dann werde einfach Veganer. Du hilfst die Welt zu retten und bekommst den Job. Typische win win Situation!

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Kommentar von Omnivore13
12.09.2016, 19:59

Veganer retten die Welt? Im Gegenteil: Sie machen sie damit kaputt!

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Falls das vegan sein nicht direkt Voraussetzung ist um die Arbeit zu erledigen - oder anders - wenn ein Nicht-Veganer eben genau durchs Nicht-vegansein die Aufgabe schlechter erfüllen würde - dann wäre das erlaubt.

Ansonsten ist es eindeutig Diskriminierung. Demnächst suchen Firmen nur noch Veganerinnen mit Locken und blauen Schuhen. ...

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Kommentar von turalo
12.09.2016, 15:13

Das ist keine Diskriminierung. Wenn ein Hersteller veganer Erzeugnisse Mitarbeiter sucht, die hinter dieser Lebenseinstellung stehen, dann sollte das so sein.

Ein konfesioneller Kindergarten muss auch niemanden einstellen, der in "wilder Ehe" lebt....

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Kommentar von UnfairerAlarm
12.09.2016, 15:16

Hab vergessen die Berufsgruppe reinzuschreiben. Der Beruf wäre Lagerist, also eben Anforderungen wären halt: Belastbar, Deutsche Sprache, Ausbildung, Auffasungsgabe und eben einen veganen Lebensstil. Das letztere was ich eben nicht erfülle. 
Die Arbeit beinhaltet wirklich also nur Warenein- und Ausgang, Verbuchung und administrative Arbeiten.

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Hm, schweizer Arbeitsrecht kenn ich nicht ob das eine Diskriminierung darstellt. Um was ging es den? Wenn du vegane Produkte an Endkunden verkaufen sollst , z.B. das wäre das ein Punkt wo man sagen könnte das es Sinn macht

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Die Firma hat das Recht, expliziert nur Veganer einzustellen.

Was sie nicht machen darf: 

die Anzeige nur auf Männer oder nur auf Frauen bezogen zu formulieren. Ebenso darf sie nicht auf eine bestimmte Hautfarbe, Nationalität oder (nicht-) Religionszugehörigkeit bestehen.

Außerdem beugt die Firma mit diesem Hinweis der Beschwerde "hier gibt es ja kein Fleisch in der Kantine" vor.

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Kommentar von Omnivore13
12.09.2016, 20:02

Ebenso darf sie nicht auf eine bestimmte Hautfarbe, Nationalität oder (nicht-) Religionszugehörigkeit bestehen.

Die Firma hat das Recht, expliziert nur Veganer einzustellen.

Ähhh falls du hier auf Rassismus raus willst. Menschen derart zu klassifizieren, ob sie Fleisch essen oder nicht und danach die Stelle zu besetzen ist AUCH Rassismus! Es klassifiziert Menschen in ihren Eigenschaften und Handlungen.

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Was ist denn das für ein Beruf?

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Wenn´s irgendwie ein Job in Küche/ Verpflegung ist,d ann könnte ich es ja noch verstehen?

Ansonsten.. nicht.

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