ABS Finish mit Aceton?

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4 Antworten

Ehrlich gesagt erstaunt mich das etwas. ABS lässt sich durch Aceton eigentlich kaum anlösen. D. h. mir ist nicht ganz klar, wie Aceton die Oberfläche von ABS-Plastik verändern sollte.

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Aceton ist harmlos und gefährlich zugleich. Die Brennbarkeit ist ein Aspekt, jedoch leicht zu umgehen, wenn man keine Zündquelle in der Nähe hat. Da du das Aceton offenbar verdampfen willst, solltest du dabei behutsam vorgehen.

Der Heimtügischere Aspekt ist, dass es ein furchtbar gutes Lösungsmittel ist, das prima in die Haut eindringen kann, d.h. es kann Stoffe aus der Umgebung in deinen Körper transportieren. Das kann im Labor schonmal nicht so angenehm sein, wenn man mit gefährlichen Substanzen arbeitet, aber Zuhause ist dieser Risikofaktor doch stark minimiert.

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Zu beachten: Die Dämpfe nicht einatmen.

Ob das funktioniert, weiß ich nicht - ich kenne nur den gegenteiligen Effekt, nämlich glänzende Oberflächen, die durch Lösungsmittel matt werden. Möglicherweise habe aber Dämpfe bessere Wirkungen.

Ich würde mir ein Gefäß von 1 bis 2 l Inhalt besorgen, das Aceton reingeben und ein Dreibein (notfalls aus Draht biegen), darauf dann die Maus. Und einen Deckel drauf, beispielsweise Alufolie.

Dann im Wasserbad erwärmen. Keine Ahnung, ob 37°C schon reichen, da ist noch nicht sehr viel Aceton in der Luft. Ausprobieren, und dabei Geduld haben. Wenn sich binnen einer Stunde nichts tut, ein paar Grad mehr.

Der Siedepunkt liegt bei 56°C, da solltest Du auf jeden Fall drunter bleiben.

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Ich bezweifle extrem stark, dass du eine Spiegeloberfläche hinbekommst. Eher wird das Material angelöst und matt und wird danach bei Nutzung extrem anfällig für Abrieb etc. sein. Mein Tipp: Lass es.

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