Hallo,
ich bin ca. ein 3/4 Jahr bei einer Verhaltenstherapeutin in Behandlung gewesen. Beim Erstgespräch musste ich 20 € zahlen, was für mich kein Problem war. Wir hatten alle 2-3 Wochen eine Sitzung, ist also eine Menge ( 7 Sitzungen ) zusammengekommen.
Nun geht es um folgendes:
Meine Therapeutin soll sich ( Aussage der Sachbearbeiterin meiner Krankenkasse ) ziemlich viel Zeit für das Gutachten gelassen haben - die Behandlung wurde von meiner Krankenkasse abgelehnt, da sie nicht in der kassenärztlichen Vereinigung war, was ich bis zum Ablehnungsbescheid nicht wusste.
Nach einem Gespräch mit meiner Therapeutin, die sich sehr zuversichtlich gab - legte ich Widerspruch ein, doch auch dieser wurde abgelehnt. Nachdem ich den letzteren Bescheid erhielt, bat ich meine Therapeutin um Zeit - denn sie bot mir an, mit mir weiter zu arbeiten, allerdings müsste ich die Kosten ( pro Sitzung 60 € ) selbst tragen. Doch aufgrund eines finanziellen Engpasses lehnte ich "vorerst" ab.
So, nun bekam ich vor einer Woche eine Rechnung von meiner Therapeutin eine Rechnung i.H.v. 360 €. Ich war etwas überrascht, denn sie hat nichts dergleichen erwähnt und es wurde auch nichts vereinbart.
Sie erwähnte nur immer wieder, die Krankenkasse wird erst meckern aber dann geht alles dem gewohnt Gang.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich davon halten soll - ich bin mir bewußt das ich für die Kosten aufkommen muss, aber andererseits bin ich etwas verärgert und zeitgleich auch wütend über meine blauäugigkeit, denn wenn man mir von Anfang an gesagt hätte, es könnte passieren das ich auf den Kosten sitzen bleibe, hätte ich mir im Voraus Geld zurückgelegt.
Nun möchte ich gerne wissen, wie es rechtlich aussieht, kann ich gegen die Höhe der Rechnung angehen, zumindest einen Nachlass der Summe verlangen? Wäre dankbar für einige Tipps...
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