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Abraham - Gott

Frage von user1069 user1069

Sicherlich habt ihr die Geschichte schon gehört. Ich hab aber eine Frage.zuerst Geschichte stichpunktartig erklärt:

-Abram war mit Sarai zusammen und sie konnte keine Kinder haben, da sie schien unfruchtbar zu sein. -Sarai erlaubte ihm sich mit ihrer Magd zu vereinen. -Diese Magd gebar Ismael. -Sarai war eifersüchtig und verlangte vom Abram die Magd und Ismael zu verbannen. -Es gab einen Bund zwischen Gott und Abram. -Gott versprach ihm einen Sohn mit Sarai. -Abram änderte seinen Namen in Abraham. Sarai in Sara. -Sara gebar Isaak. -Als Isaak ein junger Mann war, trug Gott Abraham auf, ihn als Opfer zu töten -Abraham gab dessen Wunsch nach und war kurz davir, seinen eigenen Sohn zu töten

Die Geschichte geht natürlich weiter aber den Rest brauche ich jetzt nicht schreiben. Die Frage lautet: "Wieso wollte Gott, dass Abraham seinen eigenen Sohn umbringt?"

Danke im voraus

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Antworten (7)

  • 9
    Antwort von Kerridiss Kerridiss

    Er wollte nicht, dass Abraham seinen Sohn umbringt. Er wollte nur testen, ob Abraham ihm bedingungslos gehorcht, wenn er wirklich gewollt hätte, dass Abraham das tut hätte er es ja am Ende nicht verhindert,

  • 8
    Antwort von Nachtflug Nachtflug

    Gott wollte Abraham prüfen. Und weil er die Prüfung bestanden hat, hat Gott ihm erlaubt, statt des Sohnes ein Lamm zu opfern.

    Kommentar von carola111 carola111carola111

    es war ein Schafbock, also ein männliches Schaf.

  • 7
    Antwort von Chaostante78 Chaostante78

    Um ihm(Gott) zu beweisen, dass Abraham Gott über alles liebt und ihm dient.

  • 4
    Antwort von daddysdearest daddysdearest

    Das wollte er nicht. Er wollte Abrahams Vertrauen zu ihm und seinen Gehorsam testen. Abraham war sich sicher, dass Gott Isaaks Tod nicht wollte (1.Mo.22,8). Und auch Isaak hatte offensichtlich Vertrauen zu seinem Vater.

    Der Lohn für Abrahams Vertrauen und Gehorsam war Segen für ihn und seine Nachkommen(V.17,18)

  • 2
    Antwort von carola111 carola111

    Gott wollte nicht, dass Abraham seinen eigenen Sohn umbringt, denn Isaak war Abraham ja versprochen. Gott prüfte den Glauben von Abraham. Abraham hat Gottes Wort gehorcht und hat dennoch vertraut, dass Gott Seine Zusage wahr macht. Am Ende erhielt Abraham seinen Sohn zurück und erfährt die Versorgung Gottes in Form des Widders.

    Das ist das erste Mal, dass ein Vater aufgefordert wird, seinen Sohn zu opfern. Wir sehen, in ähnlicher Form wie Paulus schreibt, dass Gott Seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern IHN für uns alle hingegeben hat. (Röm 8,32 und 1. Mose 22,12).

    Kommentar von carola111 carola111carola111

    habe mir gerade Gedanken darüber gemacht, warum es ein Widder, also ein männliches Tier, war.

    (Ich lese die anderen Antworten meist nach meiner Antwort, darum fiel es mir später bei der Antwort von "Nachtflug" auf.)

    Der männliche Schafbock war ein Ersatz für den männlichen Sohn. Im NT ist Jesus ja auch männlich und Johannes schreibt in Joh.1,29 "Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt" Ein Lamm kann auch männlich sein.

  • 2
    Antwort von minister minister

    In den Vätergeschichten gibt es mehrere solche seltsamen Geschichten, z.B. als Jakob mit einem Engel (oder Gott selbst) in einen Ringkampf verwickelt war.

    Nicht alle diese Geschichten lassen sich tatsächlich deuten. Die wahrscheinlichste Deutung der Geschichte vom versuchten Opfer Isaaks liegt in der Tradition, das älteste männliche Kind Gott zu weihen, d.h. ihn entweder für priesterlichen Dienst oder die religiöse Gemeinschaft als solche zu bestimmen.

    Außerdem sollte man vielleicht auch das entgegengesetzte Signal deutlicher wahrnehmen:

    Gott selbst sorgt in dieser Geschichte dafür, dass Isaak eben nicht getötet wird: im Grunde steht die Pointe dieses Textes für Gottes Ablehnung von Menschenopfern und für die Tatsache, dass die Menschen es erst noch lernen mussten.

    Kommentar von brettpit brettpitbrettpit

    vll. der Unterschied dass es für dich Vätergeschichten sind und du Signale erkennst und deutest. Für uns ist es das Wort Gottes unverrückbar und schärfer als jedes Schwert

    Kommentar von minister ministerminister

    Tut mir Leid, ich verstehe den Kommentar nicht. Vätergeschichten sind Vätergeschichten - das ist eine theologische Gattungsbezeichnung, mehr nicht. Natürlich gibt es unterschiedliche Zugänge zur Bibel, aber bislang dachte ich, dass alle (von liberal bis evangelikal) davon ausgehen, dass die Bibel der Auslegung bedarf. Dass das Wort Gottes unverrückbar und schärfer als jedes Schwert ist, ist doch kein Widerspruch gegen meinen Versuch diese Perikope zu verstehen, oder?

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    Antwort von Glatteis Glatteis

    Ja, ja, die Bibel - so und nicht anderst. Welches Alo hat damals angenommen, daß Gott nicht wirklich alles könne. Der hat, nach gängiger Definition, so einen sadistischen Test überhaupt nicht notwendig. Ich bin immer wieder erstaunt über die kolossale Inkonsequez bibelfester Intelligenz-Allrouder... #(

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