Frage von furkansel, 35

Abo-Vertrag vor Abo-Beginn innerhalb der Wiederrufsfrist kündigen?

Hallo,

Und zwar habe ich mir auf der Straße von einem Zeitungswerber einen Zeitungsabonnement andrehen lassen (Tagesspiegel). Eigentlich wollte ich den gar nicht und will den nun kündigen. Abo-Beginn ist der 01.01.17 und auf der Rückseite vom Vertrag stand, dass ich ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss des Vertrages kündigen darf. Das tat ich, indem ich eine Email (nach einem Muster aus dem Internet) an deren Leserservice schickte und hielt mich da an die geforderten Schritte in der Beschreibung im Vertrag. Nun ist es aber so, dass ich den Vertrag am 8.11. unterschrieb, am 12.11. per Email einen Wiederrruf schickte und auch eine Bestätigungsmail meines Wiederrufes anforderte. Seitdem sind paar Tage vergangen und es kam immer noch keine Bestätigung. Die Wiederrufsfrist läuft in vier Tagen aus... Soll ich einfach warten oder noch eine Mail schicken? Oder mal versuchen, sie telefonisch zu erreichen? Habe ich alles korrekt gemacht und bin juristisch betrachtet auf der sicheren Seite?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von psalterium, 21

Du bist leider juristisch überhaupt nicht abgesichert. Wenn du etwas kündigst, solltest du immer per Einschreiben oder Fax mit Sendebericht kündigen.

Kommentar von furkansel ,

Hm aber man sieht das bei mir, dass ich denen eine mail geschickt habe.(gmx)

Kommentar von ChristianLE ,

Hm aber man sieht das bei mir, dass ich denen eine mail geschickt habe.

 

Du hast aber keinen Nachweis, dass die Kündigung/E-Mail auch tatsächlich angekommen ist.

Kommentar von psalterium ,

Wie ChristianLE schon geschrieben hat, ist eine E-Mail i.d.S. nicht sicher. E-Mails können schonmal abhanden gehen, der Empfänger kann einfach behauptet es sei nichts angekommen und dann siehst du alt aus.

Kommentar von furkansel ,

Okay, danke, dann werde ich noch mal einen per Fax mit Sendebericht schicken.

Antwort
von wilees, 16

Sicherheitshalber noch heute ein Kündigungsschreiben per Einwurfeinschreiben versenden. Dann sollte es in jedem Fall Montag dort ankommen.

Antwort
von ChristianLE, 13

 Habe ich alles korrekt gemacht und bin juristisch betrachtet auf der sicheren Seite?

 

Auf der sicheren Seite wärst Du gewesen, wenn Du die Kündigung nachweislich zugestellt hättest, d.h. schriftlich per Einwurfeinschreiben.

Dein Problem ist, dass Du nicht nachweisen kannst, ob die Kündigung angekommen ist.

Hast Du also noch ein paar Tage Zeit, dann kündige hier nochmals schriftlich.

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