Also ich bin auf so ne online Abo-falle reingefallen (outlets.de wenn euch das was sagt) Habe nach einiger zeit ein schreiben bekommen, dass ich 96€ zahlen muss für eine Anmeldung auf deren Seite, habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass diese Seite nicht im recht ist, aber ich habe keine berichte gefunden, von Leuten, die das Geld schon überwiesen haben. ich habe mich leider von denen verrückt machen lassen und das Geld überwiesen. Da eine Rückbuchung oder ähnliches nicht möglich ist, wollte ich mal fragen, ob hier jemand ist, der das gleiche oder ein ähnliches Problem hatte und ob man da nur über einen Anwalt gegen vorgehen kann und wen ja wie das für Azubis, die nicht im Rechtsschutz sind aussieht mit einem anwalt... Danke schonmal im voraus! lg
Abo-Falle outlets.de!!!
Antworten (8)
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wunderfiz Hallo DieRina,
immer cool bleiben. Anbei ein aktuelles Gerichtsurteil.
In dem Fall ging es eigentlich um die Frage, ob outlets.de zahlungsunwilligen Opfern mit einem negativen Schufa-Eintrag drohen darf. Ein Betroffener wollte sich nämlich nicht gefallen lassen, dass die Betreiber der Seite ihm schriftlich mit einen Schufa-Eintrag drohen, und zog vor Gericht.
Das Amtsgericht Leipzig nahm das zum Anlass, sich ausführlich mit der Seite outlets.de zu beschäftigen. Und das Ergebnis war eindeutig: Wer auf der Seite outlets.de seine Daten einträgt, schließt damit keinen wirksamen kostenpflichtigen Vertrag ab - und muss folglich auch nichts bezahlen.
Auf outlets.de sei die Preisangabe rechts im Fließtext platziert, stellte das Gericht fest. Das aber sei eine Stelle, wo ein Besucher der Seite nicht mit einer Preisangabe rechnen müsse. "Der am rechten Rand unauffällig im Fließtext platzierte Hinweis auf die Kostenpflicht wird in der Regel nicht zur Kenntnis genommen". Der Preis (outlets.de verlangt 96 Euro pro Jahr über eine Vertragsdauer von zwei Jahren) werde folglich nicht Bestandteil eines Vertrags.
Kein Vertrag, keine Zahlungspflicht: Der Rest ergab sich für das Amtsgericht Leipzig von selbst: Weil die Seitenbetreiber keinen Anspruch auf Geld hatten, durften sie den Betroffenen nicht bei der Schufa melden - und ihm folglich auch nicht mit einem negativen Schufa-Eintrag drohen.
Juristen werteten den Beschluss (Amtsgericht Leipzig, Beschluss v. 03.02.2010 - Az. 118 C 10105/09) als weiteren Sieg von Verbrauchern über Abofallen. "Diese Entscheidung stärkt die Geschädigten. Und sie rechtfertigt unseren Tipp, Rechnungen dieses Anbieters nicht zu bezahlen. Zumindest solange, bis die Betreiber keine Änderungen an der Homepage vornehmen", schrieb etwa Rechtsanwalt Axel Willmann bei juracity.de.
Auch die Verbraucherzentrale Hessen spricht bei outlets.de von "organisierter Internetabzocke" und rät Opfern der Seite: Nicht zahlen, stur bleiben und aussitzen."
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dialea1170 Hallo.DieRina!
Mir ging es Ende vorigen Jahres genauso.Ich habe auch die 96 € für's 1.Jahr bezahlt,obwohl mir bewusst war,dass es Abzocke ist.Egal ob du nun einen Anwalt einschaltest oder nicht,dein Geld ist definitiv weg.Er kann denen höchstens einen Brief zukommen lassen,dass der Vertrag nicht rechtens ist usw.und du die folgenden 96 € nicht zahlen wirst.Nur der Anwalt wird das nicht kostenlos tun.Für so ein Schreiben nimmt der Anwalt so ca.40 €.Gut dann hat man wenigstens ca.50 € gesparrt und diese Abzocker bekommen Ihr Geld nicht.Selbst mit einer Rechtsschutzversicherung hat man meistens die Eigenbeteiligung am Backen!!!
Ich muß mir auch langsam Gedanken machen wie ich es anstellen will.Entweder ich übergebe die Sache meinem Anwalt oder ich kündige den "Vertrag" fristgemäß und bezahle die Kohle.
Eigentlich soll man ja grundsätzlich nicht bezahlen,sondern den Vertrag schriflich widerrufen und dann auf sämtliche Mahnungen und Drohungen von Inkassounternehmen nicht reagieren.Sebst wenn die es auf einen Mahnbescheid ankommen lassen,soll man sich nicht einschüchtern lassen,sondern dem nur widerprechen.Aber wer hat diese Szenarium schon mal bis zum Ende durchgehalten und wer sagt einem,dass man recht bekommt???
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manetsmmanetsm
Ich habe mich heute versehentlich auch bei Outlets.de angemeldet ohne mir der Mitgliedschaft bewusst zu sein. Ich habe aber die Aktivierungsmail noch nicht bestätigt, deshalb frage ich mich ob der Vertrag nun schon gültig ist oder nicht (ganz abgesehen davon das der Vertrag ja ungültig ist). Eigentlich will ich mir den Wiederrufsbrief schreiben, da mir sogar um die paar Euro leid ist die ich dafür zahlen müsste. Meine Frage ist ob ich nun ein Wiederrufsschreiben per Post senden muss, oder ob ich einfach gar nichts tun soll.
Lg markus
PS: hatte vor über 1 jahr das selbe Problem mit Winloads und bin recht verärgert das ich schon wieder reingefallen bin. Hab die Mahnungen von Winloads ignoriert und nichts mehr gehört. Vor ein paar Wochen kam dann die Rechnung für das 2. Mitgliedsjahr. naja nochmal von vorne das ganze :)
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bonaserabonasera
willkommen im Club.Mir auch passiert.Ich soll jetzt für einen toten Dichter ( Goethegedichte beim Inkassobüro 130 € berappen)
Mache ich aber nicht und bin zum Rechtsanwalt, der denen schon einen saftigen Brief geschrieben hat.
Erstmal überhaupt nicht reagieren! Dann google mal die Firma und schreib Abzocke davor. Also bei mir war es: Abzocke Goethegedichte.
a gibts jeenfalls ne menge zu lesen und ich würde an deiner Stelle erstmal nix machen. Wenn das Inkassobüro kommt...vielleicht dann doch lieber einen Rechtsanwalt einschalten. Wer Arbeitslosengeld oder ähnliches kriegt braucht das auch nicht bezahlen und der Rechtsanwlt hat einen Vordruck den man nur unterschreiben braucht und den reicht er dann beim Amtsgericht ein dir zu helfen. Das klappt dann schon.
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mrAnthrax hatte selber schon oft solche aufforderungen.wichtig ist hierbei:auf keinen fall bezahlen!! du hättest von dein widerrufsrecht gebrauch machen sollen oder es ganz ignorieren können.es ist sehr selten das deswegen jmd vor gericht kommt und die paar fälle wo dies passiert ist,hatten die abonenten den prozess gewonnen.du könntest einen anwalt aufsuchen,glaube aber nicht das du dein geld wieder bekommst
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RetrospektivaRetrospektiva
http://www.vz-berlin.de/UNIQ127229191629830/link511791A.html Hier findest Du einen Musterbrief. Bei uns hat der gereicht, wir haben nie wieder was gehört.
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newcomernewcomer
ca. 2000 Anzeigen laufen momentan gegen den Betreiber, sein Konto hat die Staatsanwalt gesperrt
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user1174user1174
ich hab so ne erfahrung mit nem anderen unternehmen gemacht, das problem ist, du hast gezahlt und hast dadurch bestätigt etc pp... mit nem anwalt kommst du aus der sache zwar wieder raus, aber das geld ist weg
Am bestendu widerrufst sofort per Einschreiben den angeblichen "Vertrag".