Mein Arbeitgeber beschäftigt ca. 800 MA. An einem Wochenendtag(Samstag oder Sonntag), hier waren kaum Mitarbeiter arbeiten, gab es disskusionen zu einem Mitarbeiter. Hier ging es darum, dass ein Fehler gemacht wurde. Ich wurde um Hilfe gebeten und selbstverständlich hab geholfe. Die Lösung war dann schnell gefunden. Dennoch wartreffend die Mitarbeiterin, welche den Fehler korrigieren musste nicht einverstanden und erzählte mir: " der MA ist nicht mehr lange da und dann kann das nicht mehr vorkommen". Ich erfuhr, dass der MA schwanger ist und noch auf Probe beschäftigt. Meine Äußerung dazu war "dass ist ja auch nicht klever, erst Arbeit finden, sich anbumsen lassen und dann nicht zu wissen wie es weitergeht." Ich weiß natürlich, dass die Anmerkung nicht treffend war. Zur Information: Die MA war nciht anwesend und somit war es keine direkte Beleidigung. Einzig anwesend war auch eine andere Mitarbeiterin. Die vorangegangene Unterhaltung war nicht sehr laut, es war ein ganz normales Gespräch. Die Mitarbeiterin, welche den Satz wohl gehört (gewollt ode nicht) involviert mehrere andere Mitarbeiter und diese Gruppe geht direkt zur Standortleitung. Hier erfolgte nun eine Aklage zu meinem Ungunsten, ich wurde nie angehört. Nun kam es zur Aussprache und der Vorwurf lautet "Mobbing" von meiner Seite. Was jetzt folgt weiß ich nicht,,,Kann mir jemand helfen? Wie sieht es hier rechtlich aus
Abmahnung bzw. fristlose Kündigung wegen "Mobbing"
Antworten (12)
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MainzelMainzel
wenn Du solche Aussagen tätigst, mußt Du auch dafür gerade stehen. Zu Recht!!!
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4Antwort von
TaimankaTaimanka
gar nichts tun (auch nichts mehr zu irgendjemandem dazu äußern, da du dich ggf. weiter "gefährden" kannst) - das ist schwer, mußt du wohl aushalten - dann abwarten, kommt eine Abmahnung (schriftl.) - SOFORT dagegen klagen, ACHTUNG: Frist einhalten, sonst ist die Abmahnung rechtskräftig - und vielleicht mit den Bemerkungen zurückhalten - wie du schon selber gesagt hast
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DrachentoeterDrachentoeter Er kann dagegen Klagen, wird von Arbeitsrichter allerdings gesagt bekommen das die Abmahnung zu recht erfolgte. Bei Mobbing verstehen die Arbeitsgericht einen Spass.
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FrancineFrancine ... es kommt immer auch auf die Fähigkeit eines Anwalts an, die kennen sich schon aus damit. Ich denke, er ist jetzt schon gestraft genug, weil er ziemlich was aushalten muß, da er nicht weiß, was passieren wird.
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DrachentoeterDrachentoeter Dann soll er beim nächsten mal vorher darüber Nachdenken was er sagt und passiert so etwas auch nicht. Eine Abmahnung ist ja nun auch nicht das ende der Welt, er muss halt dieses Fehlverhalten unterlassen. Was den guten Anwalt angeht, auch der kann nur begrenzt gegen eine gerechtfertigte Abmahnung vorgehen, es muss in diesem Fall schon zeigen das die Äußerung von seinem Mandanten nicht gemacht wurde, den die zur Debatte stehende Äußerung ist nun mal Mobbing.
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alicia999alicia999 @Drachentoeter, ja, natürlich, man kann es auch so sehen-
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3Antwort von
LupoWFLupoWF
direkt zum vorgesetzten gehen und sagen das du dich zum vorfall äußern willst und es nicht für richtig hälst das ungefragt, und wenn nur die eine seite angehört wurde, eine abmahung oder ähnliches ausgesprochen wurde. dringend um ein gespräch bitten, auch dabei anwesend sein sollte die MA über die du dich so geäußert hast. und dann genau sagen wie der gesprächsverlauf war, dich in anwesenheit des vorgesetzten höflich entschuldigen, abwarten was passiert
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alicia999alicia999 das ist mal gut - dh
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joyce123joyce123
Du hättest dich längst entschuldigen können. Eine Abmahnung wird du wohl bekommen, verdientermaßen! Du solltest dir in Zukunft weniger das Maul über andere zerreissen, auch wenn du denkst sie hören es nicht. Solche Kollegen, die hinterrücks lästern braucht kein Mensch!
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iche123 Wie will man sich entschuldigen, wenn du denjenigen nie allein triffst, sondern immer mit jemanden der dich auch des "Mobbings" beschuldigt hat. Ich glaub nicht, dass jemand zum Löwen in den Käfig steigt und seine Geldbörse holt. Nur mal als Metapher! Einfach mal lesen und rüber nachdenken: http://www.unics.uni-hannover.de/meyer-heithuis/anginfo0397.htm
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3Antwort von
zj1000zj1000
Eine Entschuldigung von Dir und eine Abmahnung für Dich dürfte wohl rausspringen
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TristanianTristanian Dürfte da schnellste und sauberste sein, und für die Zukunft merken !!!!
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1Antwort von
altlastaltlast
Lerne was draus: Heutzutage darf man im Job anscheinend niemandem mehr trauen...
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DrachentoeterDrachentoeter Vieleicht sollte man auch so viel Anstand besitzen und nicht schlecht über Kollegen oder Kolleginnen reden. Mobbing ist nun mal kein Kavaliersdelikt. Die getroffene Äußerung dürfte sogar als Beleidigung durch gehen.
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zj1000zj1000
Eine Entschuldigung von Dir und eine Abmahnung für Dich dürfte wohl rausspringen
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iche123 Kritik an der Arbeit oder an dem Privatleben kann sehr verletzend sein. Es handelt sich dann um eine Unverschämtheit, aber sollten wir dann schon von Mobbing reden? Häufig merken wir gar nicht, ob wir mit solchen Bemerkungen verletzen. Der eine steckt das weg und lacht nur, der andere ist gekränkt. Und mancher, der einfach nur lacht, ist doch innerlich ernstlich verletzt. Mehr Aufmerksamkeit im Umgang miteinander kann solche "versehentlichen Verletzungen" verhindern. Aber eine solche einmalige Verletzung ist noch kein Mobbing - die erdrückende Gewalt entwickeln solche Handlungen erst, wenn sie systematisch ausgeübt werden.
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DrachentoeterDrachentoeter Diese Versehentliche Verletzung kann nun mal auch anders gesehene werden. In diesem Fall steht nun mal der Mobbingvorwurf im Raum, es ist unerheblich ob andere das als Mobbing interpretieren oder nicht, die Geschäftsleitung hält es nun mal für Mobbing. Wenn cheffo Glück hat bleib es bei dem Vorwurf wenn er Pech hat kommt es zu einer Abmahnung und spätestens dann sollte er etwas vorsichtiger mit seine Äußerungen sein.
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Maxelo naja,du bist wenigstens ehrlich, aber das ist schon eine Nummer. Tipps wurden genug gegeben, mach was draus, und, eine Entschuldigung sollte immer drin sein, denke daran, die Dame ist schwanger!! Das ist auch nicht wirklich schön für das Kind, was die Mama da jetzt fühlen darf.
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DrachentoeterDrachentoeter
Dir ist schon klar das schlechtes Reden über Kollegen ganz klar als Mobbing zu werten ist? Dein Arbeitgeber muss dich Abmahnen, er ist nämlich verpflichtet gegen Mobbing vor zu gehen ansonsten kann das Mobbingopfer gegen den Arbeitgeber vorgehen. Du solltest dumme Sprüche besser für dich behalten, es kommt eben nicht darauf an wer das gehört hat sondern nur darauf das es einem Verantwortlichen zugetragen wird. Es wird wohl eine Abmahnung folgen, nimm die hin und achte beim nächsten mal auf deine Wortwahl.
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iche123 Ließ einfach mal den Text und denk drüber nach: http://www.unics.uni-hannover.de/meyer-heithuis/anginfo0397.htm<br><br>wer nicht weiß wovon er redet sollte den Mund halten!
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DrachentoeterDrachentoeter Und der Text sagt etwas anders? Es ist eine Abhandlung zu dem Thema, da gibt es aber noch einige andere. Bei dem eine blöden Spruch bleibt es leider selten und es kann ja durchaus sein das der Fragesteller schon öfters aufgefallen ist.
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DrachentoeterDrachentoeter Bei so etwas spielt der Ertappte sehr gerne das ganze runter, das solltest du auch mal berücksichtigen. Es ist nun mal so das der Arbeitgeber das ganze als Mobbing gewertet hat und cheffo sollte das zu denken geben. Wenn er sein Mundwerk nicht im Zaum halten kann kann so etwas böse Enden. Ach Ja auch eine Beleidigung von Kollegen kann üble Arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.
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FreethesymbolsFreethesymbols
Ehrlich jetzt-dir will ich gar nicht helfen.So redtet man nicht über Menschen.Das ist die unterste Schublade.Dafür wirst du jetzt bestraft,und nur weil das aufgeflogen ist,bist du kein Opfer.
die Abmahnung ist verdient!!!!
okay, aber wir machen alle Fehler, und hier wird Rat gesucht - der Fehler ist ja auch eingesehen worden, eine Chance sollte jeder kriegen
Aber sie sieht es nur ein,weil sie erwischt worden ist.
@Freethesymbols: ja, da hast du wohl recht, der Spruch war auch heftig. Dennoch denke ich, dass es noch genug geben wird, die ihr/ihm wirklich was können. Ich denke, jetzt sollte er noch Rat bekommen, weil ausbaden wird er das Ding eh alleine müssen. Auch sein "Standing" in der Firma ist angekratzt, das ist auch schon eine Konsequenz, die er zu tragen hat. Wir sollten auch daran denken, wie schwer es heute ist, einen Job zu bekommen. Und dies ist einer der ersten Schritte, ihn zu verlieren.
Die Abmahnung ist ja die Chance
Ja!!
@Taimanka: Ergänzung zu dem, was du sagst: kenne ganz "linke" Arbeitgeber, die schicken mehrere Abmahnungen raus. Arbeitnehmer denkt, "...oh, die haben sich wohl vertan, da ich ja schon eine/mehrere bekam, ACHTUNG: JEDE Abmahnung muß EINZELN behandelt werden, da sie sonst, wenn sie nach abgelaufener Frist (glaube 3 Wochen) rechtskräftig wird. Also, gegen JEDE erhaltene Abmahnung klagen.