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'Ablauf' in 'Psycho-Klinik'?

Frage von neurotic neurotic

hallo ihr lieben.. :)

also.. ich komm vielleicht relativ bald in eine "psycho-klinik" [klinik eggenburg in österreich] .. aufgrund von zwangsstörungen.. nun würde mich natürlich interessieren, wie es in so einer klinik ungefähr zugeht, der ablauf, die eventuellen regeln, die umstände dort, usw. ... wäre froh, wenn mir jemand mit erfahrung etwas darüber berichten könnte......... :)

danke im voraus.. :) & liebe grüße :)

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Antworten (3)

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    Antwort von Nasdaq14 Nasdaq14

    Ich nehme mal an Du kommst in eine psychosomatische Klinik. Falls Du schon ambulante Therapie hast, weißt Du ja eventuell welche Übungen das sind.

    Falls nicht:

    Zunächst wird Dir einmal erklärt, wie und was Zwanshandlungen / Zwangsgedanken sind oder entstehen. In der Regel wird es dort im wesentlichen Konfrontationsübungensübungen mit Reaktionsverhinderung geben. Das bedeutet Du stellst Dich der zwangsauslösenden Situation und der Dich begleitende Therapeut verhindert, daß Du die Zwangshandlungen ausführst.

    Hinzu kommen so Dinge wie meist Sport, Ergotherapie, Entspannungstechiken, Selbstbewußtseinstraining.

    Wenn Du Dich weiter informieren möchtest, über das Thema Zwänge allgemein oder ebenn auch Therapien, dann blättere mal die Seiten der Deutschen Gesellschaft für Zwangserkrankungen durch.

    http://www.zwaenge.de

    Dort gibt es auch ein Forum und einen Chat.

    Bei wieteren Fragen kannst Du mir auch eine PN schickn ( also unter Freunde oder Kompliment ).

    Bin selber Betroffener.

    Viel Glück

    Gute Besserung!

    Mit freundlichen Grüßen

    Nasdaq

  • 0
    Antwort von fraucolumbuss fraucolumbuss

    Hallo,ich arbeite in einer deutschen "KInder-Psychoklinik". Fast alle unsere Patienten hatten vorher Angst.Bei uns ist das so: Auf der Station bekommen die Patienten ein Einzel oder Doppelzimmer. Bei uns ist jede persönliche Gestaltung erlaubt, Poster, Fotos, Blumen usw- nur schafre Gegenstände dürfen nicht mitgebracht werden oder müssen abgegeben werden (Rasierer z.B.) erts einmal läuft das alles auf Vertrauensbasis, keiner wird gefilzt. Alle Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen, es arbeiten viele verschieden männliche und weibliche, junge und alte Betreuer zusammen. Die Psychologen machen Einzelgespräche. In den ersten Tagen geht ersteinmal ums kennelernen und eingewöhnen...die eigentliche Therapie beginnt ganz langsam- man muss sich ja kennen und vertrauen.Bei uns darf man nach Absprache raus, telefonieren und auch Besuch bekommen, wir sind ja kein Knast. Viel wird in der Gruppe zusammen gemacht. Es gibt Sportangebote, Werken und auch Schulunterricht...So ist das bei uns, die meisten Patienten sagen bei der Entlassung, dass es ihnen gefallen hat und das sie sich wohlgefühlt haben :-) Damit die Therpaie erfolgreich ist, muss man natürlich gut mitarbeiten, dass ist nicht immer einfach. Gerade eine Zwangserkrankung zu besiegen ist nicht leicht- aber es geht!!! Wichitg ist, dass du sagts, was du willst und was nicht!Viel Erfolg wünsch ich dir!!!!

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    Antwort von Mucker Mucker

    Mach dir nicht so viel Gedanken - lass das einfach auf dich zukommen. Bleib locker und gelassen. Wichtig ist: Du brauchst Behandlung - und du bekommst sie.

    Alles Gute!

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