hallo ich habe im märz meine präsentationsprüfung und wollte nun langsam mit den vorbereitungen anfangen. ich mache diese prüfung in deutsch und habe mich schon auf ein gebiet, nämlich die satire in der weimarer republik, festgelegt. allerdings fällt mir nun keine konkrete fragestellung ein. ich hatte lediglich den gedanken kurt tucholsky als thema zu nehmen doch das kam mir etwas banal vor. also hat jemand von euch eventuell ideen zu einer konkreten fragestellung oder einen untersuchungsgegenstand? vielen dank
Abiturprüfung satire
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PanazeePanazee
Warum sollte Kurt Tucholsky zu banal sein? Er war einer der wichtigsten Satiriker dieser Zeit, wenn nicht gar der Wichtigste.
Wenn man eine Präsentation zu Deutschen Bundeskanzlern machen würde, dann könnte man auch nicht sagen, dass dort Angela Merkel zu besprechen zu banal wäre, allerdings wenn man nur Angela Merkel bespricht, dann würde ich das als Themaverfehlung ansehen.
Ich würde auf die verschiedenen Verlage eingehen, die Satire publiziert haben, die verschiedenen Zeitschriften, die sich auf Satire spezialisiert haben, einige Satiriker außer Kurt Tucholsky erwähnen (Erich Kästner , Heinrich Mann, Karl Valentin, etc.), sowie die Art und Weise, wie Staat und Kirche versucht haben Satirikern das Leben schwer zu machen.
Ich versteh gar nicht, wieso du eine konkrete Fragestellung für eine Präsentation benötigst. "Die Satire in der Weimarer Republik" ist doch als Thema einer Präsentation ausreichend, oder soll das eine Erörterung werden und keine Präsentation?
sicherlich ist tucholsky eine größe und würde auch locker 20 minuten füllen sowie genügend assoziationen und überleitungen zulassen, aber irgendwie hätte ich gerne etwas auf das ich hinarbeite,sodass ich das ganze mit einer antwort abschließen kann und nicht so einem schnöden satz "daher war tucholsky einer der bedeutendsten satiriker des 20. jahrhunderts"
es darf nicht so breitgefächert sein, sondern muss konkreter gehalten werden
Vielleicht kannst du dich auf die Zeitschrift "Ulk" konzentrieren.
Da kannst du alle möglichen Schriftsteller am Rande streifen. Auch Kurt Tucholsky hat für dieses Blatt geschrieben und war dort sogar zeitweise Chefredakteur.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ulk
Oder du arbeitest einen Kontrast heraus, indem du die beiden Zeitschriften "Die Weltbühne", die linksgerichtete Satire gemacht hat, und "Kladderadatsch", die rechtsgerichtete Satire gemacht haben, gegenüberstellst.
Thema evtl. "Satirezeitschriften während der Weimarer Republik - Im Zerrspiegel der Extreme"
Da Tucholsky sowohl bei "Ulk", als auch bei "Die Weltbühne" gearbeitet hast kannst du ihn auf jeden Fall mit einbauen.