Frage von MilaKnapp, 52

Abitur Musik oder Biologie?

Hey Liebe User! Nach den Sommerferien muss ich mich entscheiden, ob ich in Biologie oder Musik in die Abitur-Prüfung gehe. Meine Noten sind in beiden Fächern ziemlich gleich, mir geht es eher um den Vorbereitungsaufwand... In Biologie sollte man bekanntlich alles verstehen und auswendig lernen, da es eben keine Sternchenthemen gibt, was sehr viel Zeit und Hirn in Anspruch nimmt. Musik muss man genauso viel auswendig lernen und verstehen aber auch musikalische Begabung ist gefragt, vor allem im fachpraktischen Teil. Hat jemand Erfahrung? Welche Abitur-Prüfung ist mit demselben Lernaufwand besser zu bewältigen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Chatounette, 15

Es kommt darauf an , was für ein Typ du bist. Von meinen Mitschülern weiß ich, dass das fachpraktische Abitur ziemlich schwer ist. Die haben darauf ewig lang geübt und ich denke, dass das Üben genau so viel Zeit in Anspruch nimmt wie das Bio lernen. Ich denke, dass man mit Bio auf der sichereren Seite ist, weil man das alles lernen kann, während in Musik muss man auch Gehörbildung machen.

Expertenantwort
von WebThoWeb, Community-Experte für Musik, 15

Hi,

wenn du kein Instrument spielst, keine anspruchsvolle Musik hörst und nicht wirklich in Musiktheorie voll drin steckst, besteht zumindest das Risiko, dass du (je nach Lehrer) nicht gut zurecht kommst. Dann nimm lieber Biologie.

Wenn du dich hingegen doch in Musik ziemlich zu Hause fühlst und noch dazu in Deutsch gut mitreden kannst, wenn es um Emotionen und "Psychologie" geht, dann ist Musik bestimmt interessanter für dich.

Thomas Weber

P.S.: Tonarten, Intervalle und Mehrklänge würde ich für Musik dann in den Ferien schon mal üben, soweit nötig.

Antwort
von domi158, 25

Ich würde das nehmen, was mir wenigstens ein kleines bisschen Spaß beim Lernen bereitet. In meinem Fall wäre es Biologie. Ich interessiere mich sogar ziemlich für Biologie im Gegensatz zu Musik, wo ich immer einschlafe.

Antwort
von InsertUserName, 17

Nimm das, was dir mehr Spaß macht und was du später noch am ehesten gebrauchen kannst.

Bio ist tatsächlich in 1. Linie auswendig lernen, wie gut du das kannst, weisst du selbst wohl am besten. Außerdem solltest du auch sprachlich nicht ganz unbegabt sein, da oft eine präzise und genaue Formulierung sehr wichtig ist, insbesondere für Themen wie Ökologie oder Evolution. Selbst wenn du es vom Prinzip alles verstehst, wenn du es ungenau formulierst kann man da einige Punkte verlieren Je nach Lehrer braucht man auch noch ein bisschen Chemie.

Zu Musik kann ich nicht viel sagen, da ich Musik nicht im Abi hab und daher auch nicht genau weiß wie die Prüfungen ablaufen. Von dem was ich aus Tests und von anderen mitbekommen hab ist Musik aber zum Teil auch ein bisschen interpretieren. Man kriegt einen Notenausschnitt und muss den analysieren und interpretieren d.h. erklären was der Autor damit aussagen will und wie und warum er das macht, in Verbindung setzen mit irgendwelchen gesellschaftlichen, geschichtlichen Ereignissen etc. Sowas kann man m.M.n schlecht üben, entweder man hat ein Händchen dafür oder nicht.

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