Frage von AdAlA1998, 23

Abitur als Werkrealschüler?

Hallo,

und zwar wollte ich euch mal fragen, ob es als Werkrealschüler Sinn macht das Abitur anzustreben? Viele werden jetzt wahrscheinlich mit "Alles ist möglich" antworten, was auch stimmt, aber ich wollte mal kurz paar Einzelheiten zu mir sagen. Ich habe letztes Jahr meine Mittlere Reife mit einem Durchschnitt von 1,9 abgeschlossen, ohne irgendwie gelernt zu haben. Und nun bin ich in der 11. Klasse und merke, wie der Druck auf einen stoßt. Also ich merke, dass man nun wirklich lernen muss, aber psychisch tut sich da auch einiges; zumindest bei mir. Es bilden sich Ängste und sobald man irgendwas nicht verstanden hat im Unterricht, wirft man sich (selber) direkt Aussagen vor die Nase, dass man es nicht bestehen wird, wenn man jetzt schon Probleme hat. Aber nun höre ich von anderen Leuten, dass es in der Eingangsklasse ganz normal ist und man mit den Noten runterrutscht, da man sich noch daran gewöhnen muss. Kann mir da einer, als Werkrealschüler, der eventuell sein Abi abgeschlossen hat oder sich in der Jahrgangsstufe 2 befindet, Tipps geben?

Danke.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Amyrilla, 17

Ich selbst war Werkrealschüler und bin gerade in der Jahrgangsstufe 2, mache also nächstes Jahr mein Abitur. Ja, das stimmt. So ein Leistungsabfall betrifft viele, nicht nur Werkrealschüler, sondern auch Realschüler und selbst Gymnasiasten.

In der Eingangsklasse hatte ich einen Schnitt von 3,2 und momentan liege ich bei etwa 2,5 [was auch ungefähr mein Abischnitt sein wird]. Also von daher verbessert sich das bei vielen Schülern wieder in den beiden Jahrgangsstufen.

Kommentar von AdAlA1998 ,

Hattest du anfangs Schwierigkeiten?

Kommentar von Amyrilla ,

Ja, ich war das hohe Lerntempo nicht gewohnt. In kurzer Zeit so viel neuer Stoff mit kaum Wiederholungen. Zudem waren in den Klausuren zunehmend Anwendungsaufgaben, die ein reines Verstehen des Stoffs voraussetzten. In der Werkrealschule war das nicht so oder nicht so extrem.

Aber das ist wirklich Gewöhnungssache. Mittlerweile habe ich mich an das System gewöhnt und kann deshalb auch Leistung zeigen bzw. meine Noten sind besser geworden.

Bleib einfach dran und lass dich nicht niedermachen, wenn es mal nicht so läuft!

Antwort
von ririririri, 23

Hey :) Ich bin grad auch in der eingangsklasse, war aber auf ner normalen realschule :) bei mir is das genau, wie bei dir, dass ich mir echt sorgen mach ob ich das packe und sogar schon drüber nachgedacht habe abzubrechen aber ich denke das hat auch ganz viel mit dem vielen neuen zu tun.. wenn man 5bzw 6 jahre immer den gleichen alltag hatte dann ist das klar, dass das erst mal auf die psyche geht, wenn man seinen kompletten alltag verändert.. in meiner klasse ist auch eine aus der werkrealschule und die kommt gut mit also ich glaube, wenn du jetzt anfängst zu lernen dann kannst du das locker schaffen.. musst halt diszipliniert dran bleiben und das wird evtl bissl schwer werden, wenn du davor kaum gelernt hast (ist bei mir auch so^^)

Antwort
von SantaClaus2, 23

Verstehst du ohnehin nicht. Schuster, bleib bei deinen Leisten.

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