Abitur - vorbei. Und nun welcher Beruf?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Lehrer, aber kein Selbstbewusstsein (noch nicht?) 50%
Informatik, kann aber nicht so gut Mathe trotz Leistungskurs 25%
Risikoberuf 25%

6 Antworten

Ich stehe vor genau derselben Frage. Als letztes würde ich jedoch Informatik nehmen, wenn du nicht so gut in Mathe bist, denn Informatik ist, so weit ich weiß, seeehr hohe Mathe, kannst dich ja mal in ein paar Vorlesungen setzen, merkst du recht schnell. Unser letzter Physiklehrer hat zwar gesagt "In der Schule war ich immer echt schlecht in Physik und ich wollte mir beweisen, dass ich es kann, und mich interessierte es, also studierte ich es auch", aber ich würde mich da lieber nicht darauf verlassen, dass man das lernt, was man jetzt nicht so gut kann, da das dann einfach nicht das Talentfeld ist. Aber kann alles sein, deswegen kreuze ich bei dir auch nichts an :D Das mit dem Lehrberuf ist bei mir genauso. Ein Verwandter von mir, der auch Lehrer war, sagte mir neulich, man lerne das mit dem Selbstbewusstsein alles im Laufe der Jahre, man studiere ja lange genug. Ich aber habe seit meinem Mobbing einfach eine tiefe Unsicherheit und ich weiß nicht, ob die so einfach zu bewältigen ist, auch wenn ich äußerlich offen, fröhlich und selbstbewusst wirke. Das mit dem Risikoberuf würde ich nur machen, wenn's das einzige ist, was dich so RICHTIG interessiert. Aber Architektur ist jetzt kein brotloser Studiengang wie Germanistik, oder? Hauptsache, man findet einen Job (man muss ja nicht viel verdienen, aber nen job sollte man sich schon sichern können). Seine Hobby kann man aber auch nebeneinander weiterführen.;) Viel Glück!

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Kommentar von hasan6161
13.05.2016, 02:39

Um vielleicht uns beiden auch eventuell die Angst zu nehmen: Von den Berufen dich ich angegeben hab ist der Lehrerberuf der der mir am meisten positiv ans Herz gelegt wurde. Ich hab auch mit Lehrern meines Vetrauens über das Selbstbewusstsein Thema geredet. Einer hat mir versichert das er selber genau wie ich war, unsicher, er konnte nicht frei reden etc. Er hat aber im Laufe seinr Jahre zum Beispiel einen Schiedrichterschein gemacht der ihn auch bewilligt hat ältere zu pfeifen wodurch er sich das mit der Zeit abgewöhnt hat. Und ich glaub ich werde das mit dem Lehrerberuf auch durchziehen wieviel gesagt haben. Es gibt immer Schüler die eine eventuell nerven oder ärgern werden. Aber an sich selber liegt es das mit Leidenschaft und Hingabe zu ändern. Deswegen glaube ich empfehle ich den Lehrerberuf auch nach den Antworten der anderen uns beiden weiter.

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Physiotherapeut ist doch kein Risikoberuf?? Das kann man heute sogar studieren, später einen Master Gesundheistwissenschaft machen, wenn man keine Lust mehr hat, an Leuten 'herum zu zerren'. Und mit immer mehr alten Menschen steigt auch der Bedarf!

Ich kenne einen jungen Mann, der das studiert hat und jetzt in der Schweiz einen richtig guten Job hat: die Schweiz bildet viel zu wenig Physiotherapeuten aus, sie sind auf 'Importe' aus Deutschland angewiesen.

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Lehrer, aber kein Selbstbewusstsein (noch nicht?)

Du kannst als Nachmittagsbetreuung (Kinderpfleger) an Grund- und Hauptschulen ein Praktikum machen. Dann kannst du sehen, ob es dir in einer Klasse mit vielen jungen und lauten Kinder gefällt. Wenn es dir dort Spass macht, bist du auch als Lehrer geeignet.

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Ich würde dir dringend erstmal zu ein paar Praktika raten, vor allem in den Sparten, von denen du dir "Spaß" erwartest. Da herrschen doch häufig völlig falsche Vorstellungen vom Berufsalltag.

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Wie wäre es denn, alles drei zu verbinden?  Der Bildungsweg eines Modellbauers für zum Beispiel Artikel von Orthhopadietechnik braucht kreative Köpfe, Verständnis für Menschliche Körper- und gebrechen, man designt am Rechner, und die Branche boomt.

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Am Selbstbewusstsein kann man arbeiten. Gerade im Lehramt gibt es Freiwilligenjahre, in denen man Erfahrungen und Sicherheit sammeln kann.

Von einem mathematiklastigen Studium würde ich dir persönlich allerdings abraten, wenn du nicht bereit bist, sehr viel zu investieren, um deine Rückstände dort aufzuholen.

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