Frage von lRedrahl, 38

Abi-Durchschnitt noch relevant nach Master in Physik und Promotion?

Habe vor Physik zu studieren und mich auch promovieren zu lassen. Ich gehe in die Oberstufe und mache wirklich kaum etwas für die Schule. Dennoch hatte ich einen Durchschnitt von 2,5 und werde den auch beibehalten. Ich habe mich noch nicht allzu stark mit der derzeitigen Situation auf dem Arbeitsmarkt im Bereich Physik umgeschaut. Außerdem weiß ich auch nicht ob der Abi Schnitt nach dem Studium noch irgendeine große Rolle spielt, wenn man sich bei einem Unternehmen bewirbt. Falls ja, wie stark spielt der eine Rolle?

Antwort
von Rubezahl2000, 16

Falls du es wirklich schaffen solltest, ein Physik-Studium erfolgreich zu abzuschließen und sogar noch zu promovieren, dann spielt dein Abizeugnis keine Rolle mehr ;-)

Aber ist dir klar, dass Physik einer der schwierigsten Studiengänge ist, die es gibt? Und extrem arbeitsaufwändig!

Also stell dich drauf ein, dass möglicherweise noch innerhalb des 1. Studienjahres ein Plan B ran muss ;-)
Und für den ist der Abi-Schnitt vielleicht wichtig!

Antwort
von goali356, 38

Wenn du dein Studium erfolgreich abschließt, interessiert man sich nur noch dafür wie du dieses abgeschlossen hast. Nach deinem Abi wirst du im normalfall nicht mehr gefragt.

Antwort
von Kallahariiiiii, 30

Also wenn du es schaffen solltest einen Master in Physik abzuschließen interessiert dein Abi-Schnitt hinterher keinen mehr. Du solltest dir aber bewusst sein, dass Physik ein sehr schwerer Studiengang ist, denn du mit deiner jetzigen faulen Einstellung sicher nicht packen wirst.

Dein Schnitt von 2,5 ist ja auch nicht sonderlich gut (2,5 = befriedigend). Wieso strengst du dich nicht mehr an? Du benötigst gegebenenfalls auch einen guten Schnitt um einen Studienplatz an einer vernünftigen Universität zu bekommen. Da weiß ich nicht, wie das bei Physik so aussieht.

PS: Man lässt sich nicht promovieren, sondern man promoviert.

Kommentar von Epicmetalfan ,

physik ist eigentlich überall zulassungsfrei, sein schnitt macht ihm da keine probleme

Kommentar von Kallahariiiiii ,

Ah okay .. dann wird wahrscheinlich aber stark durch die Fächer aussortiert, oder?

Kommentar von lRedrahl ,

Nennen wir es einfach mal nicht Faulheit sondern eher Bequemlichtkeit. Wozu etwas lernen, wenn man es sowieso vergisst? Und wozu etwas lernen was einen nicht interessiert? Wozu etwas lernen, wenn ich meine Zeit besser vergeuden kann?

In Physik, Mathe und Chemie setze ich mich gerne hin und schaue mir alles nochmal an oder gehe noch weiter und schau mir freiwillig kommende Themen an, sofern sie mich interessieren.

Zu dem Durchschnitt kann ich mich nur insofern verteidigen, dass ich von den schriftlichen Noten klar im einser Bereich bin, im Unterricht übermannt mich manchmal der Schlaf, was mir die Noten versaut... Kann am mangelnden Schlaf und am Desinteresse am Unterricht liegen.

Trotzdem danke :)

Antwort
von WelleErdball, 24

Ich finde deine Entscheidung mutig mit einem Abi Schnitt von 2,5 Physik studieren zu wollen (ich hoffe in Physik und Mathe stehst du auf ner glatten Eins) und promovieren in einem Studienfach wo rund 40-50% Studienabbrecher sind.

Antwort
von Referendarwin, 20

Bei Großkonzernen durchaus. In Master und Promotion hagelt es inflationär Einsen.

Wonach würdest du dich orientieren, wenn die meisten anderen Noten gleich sind?

Kommentar von Raskolnikow21 ,

Schon mal Physik studiert?

Kommentar von Referendarwin ,

Ja, aber nur ein Semester. Die meisten Masterabsolventen haben aber eine 1 vorm Komma.

Kommentar von zalto ,

Ja, kann ich bestätigen. Selbst gestandenen Führungskräften mit 25 Jahren Berufserfahrung kann es passieren, dass sie für eine Bewerbung das Abizeugnis vorlegen sollen. Der Grund ist, dass sich die Personaler für die Entwicklung über längere Zeiträume interessieren: Wie gut war jemand mit knapp 20 beim Abi? Mit 25 beim Master? Mit 30 nach den ersten Berufsjahren? Mit 40 nach den ersten Führungspositionen?

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