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abgeschirmte Kabel gegen E-Smog?

gefragt von holzhaeusler am 22.11.2006 um 12:28 Uhr

Eine Baubiologin hat mir geraten, in meinem Neubau (Holzhaus) abgeschirmte Elektro-Kabel und -Dosen einzubauen, um mich vor niederfrequenter Strahlung zu schützen. Die Kabel sind allerdings um ein vielfaches teurer als normale. Jetzt bin ich unsicher, ob sich die Mehrausgabe lohnt. Reicht es ggf. aus, die Kabel und Dosen nur in den Schlafzimmern zu installieren?


Reply


Joachim Radünzel
beantwortet von Joachim Radünzel am 23. November 2006 17:57
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Abgeschirmtes Kabel nutze ich persönlich nur im Niedervolt-Bereich; z.B. Computer, Audio-/Video ... Also nur, um dort Störungen bei der Übertragung zu vermeiden. Vielleicht sind natürlich auch Überlegungen nötig, wo z.B. LAN-Übertragungen oder Sprechanlagen per Netz übermittelt werden. Gibt's ja schon. Ansonsten sind die Strahlungen von Handy, schnurlosem Telefon und Umwelt erheblich schädlicher, als normale Strohmkabel. Finde ich jedenfalls. mfG Radi


dercracauer
beantwortet von dercracauer am 23. November 2006 05:02
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hallo lieber holzhäusler ;-)) E.-Smog wir vielfach kontrovers diskutiert. Ich selbst messe diesem Phänomen allerdings Bedeutung bei. Aber überlege bitte mal selbst: Die Endgeräte in deinem Haus sind ja auch nicht abgeschirmt. Was nützt da eine abgeschirmte Zuleitung? -nix!- Frage deine Beraterin nach diesem Aspekt! Hat sie dann eine schlüssige Erklärung, dann teile sie bitte auch hier mit, damit wir alle etwas dazu lernen können. Liebe Grüße aus Magdeburg

Kommentar von holzhaeusler am 25. November 2006 20:27

Die Erklärung hat sie schon: Es gibt ja auch abgeschirmte Endgeräte und Verlängerungskabel. - Allerdings kosten die natürlich auch wieder mehr als normale. ;-)


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 28. Dezember 2006 16:48
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Abgeschirmte Kabel sind teuer und, abgesehen von dem von Joachim angesprochenen technischen Aspekt, meist nicht sehr sinnvoll.

Abgeschirmte Endgeräte sind absolut exotisch und für die meisten Zwecke überhaupt nicht im Handel!

Schon ein gewöhnlicher Funkwecker etwa liefert mehr Elektrosmog als ein unabgeschirmtes Kabel, an dem kein Verbraucher hängt.

Da der Elektrosmog besonders im Schlaf seine Wirkung entfalten kann, da man dann ja stundenlang an derselben Stelle liegt, habe ich dafür gesorgt, dass in der Nähe meines Bettes überhaupt keine elektrischen Leitungen verlaufen, auch keine abgeschirmten.

Ich habe die Kabel also "im grossen Bogen" um das Schlafzimmer herum verlegt und dann nur punktuell durch die Wand genau zum Verbraucher geleitet.

Die Wirkung von Elektrosmog nimmt mit der dritten Potenz der Entfernung ab, sodass diese Methode, die nur ein paar Meter mehr Kabel kostet, schon sehr gut wirkt.


Moltobene
beantwortet von Moltobene am 23. November 2006 09:19
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Ich habe mir nur für den Schlafbereich (eigener Stromkreis)einen Netzfreischalter im Verteilerschrank eingebaut.Ich bin der Meinung das reicht.


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