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Abgeltungssteuer: Wie sicher ist, dass Gewinne aus Aktien vor dem 2009 erworben, dauerhaft steuerfrei bleiben?

Frage von baerbele baerbele

Derzeit wird in der Presse ja viel empfohlen noch vor dem 1.1.2009 Aktien oder Aktienfonds zu kaufen, weil auch nach Einführung der Abgeltungssteuer die Gewinne aus diesen Anlagen steuerfrei bleiben (wohl so was wie Bestandsschutz). Da es um die Altersvorsorge geht und damit um einen langen Zeithorizont: Wie sicher kann man sein, dass diese Regelung nicht zu späterer Zeit wieder aufgehoben wird? Ist man der Willkür zukünftiger Politiker ausgesetzt?

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Antworten (3)

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    Antwort von demosthenes demosthenes

    Wenn Politiker etwas versprechen, dann ist das nie sicher - schliesslich kann sich ja jeder mal versprechen - oder nach Konrad Adenauer: "Was kann denn ich dafür, dass ich täglich schlauer werde?"

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    Antwort von Niklaus Niklaus

    Sicher kann man nie sein. Unsere Politiker habe nschon desöfteren den Salto rückwaärts gemacht. Sie das Thema Zertifikate. Aber was soll den passieren. Wenn du jetzt kaufst, hast du die Chance, das dies Fonds beim Verkauf steuerfrei werden. Nur aus steuerlichen Gründen eine Kapitalanlage zu machen ist sowieso der falsche Weg. Wenn die Fonds eine gute Entwicklung machen, dann musst du 25% + Soli und KiSt. vom Ertrag versteueren. Das ist mit Sicherheit mehr Gewinn, als wenn du nichts kaufst.

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    Antwort von myTimee myTimee

    Sicher ist nur der Tod. Alles was versprochen ist kann immer gebrochen werden. Allerdings ist das Gesetzt in Kraft, und man hat entsprechend gehandelt, gilt immer noch ein Bestandsschutz, wie bei den Lebensversicherungen auch. Versuche bei Deiner Anlageentscheidung nicht alles auf eine Karte zusetzen.

    Falls es für dich und andere Leser eine Rolle spielt; folgendes: Spekulationsverluste vor 2009 bekommen eine Art Verfallsdatum, vgl. http://futures.xii-ing.de

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  • Tagesspiegel.de

    Mehr für den Fiskus- aber nicht immer einfacher für Sparer

    Nun ist es amtlich: Von allen Kapitalerträgen bekommt der Fiskus ab 2009 pauschal 25 Prozent. Was einfach und gerecht klingt, bringt aber gerade für Kleinanleger und Sparer auch Nachteile.

    Wie wird die Abgeltungssteuer erhoben?

    Die Steuer wird direkt von der Bank oder Sparkasse an das Finanzamt weitergereicht.

    Wie funktioniert die Abgeltungssteuer?

    Gewinne aus Aktien, Fonds oder Zertifikaten, Dividenden und Zinsen, die über den Sparerfreibetrag von 801 Euro inklusive Werbungskosten hinausgehen, werden ab 2009 pauschal mit einem Viertel besteuert. Hinzu kommen noch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, insgesamt also rund 28 Prozent.

    Lesen Sie hier weiter: Tagesspiegel "Mehr für den Fiskus- aber nicht immer einfacher für Sparer"

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