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Abgeltungssteuer teilweise umgehen durch "fiktive Quellensteuer"?

Frage von fogel110 fogel110

Ich habe gelesen, dass man auch nach der Einführung der Abgeltungssteuer den Abzug mit einigen ausländischen Anleihen wird drücken können, und zwar wenn eine "fiktive Quellensteuer" berechnet wird. Was hat es damit auf sich und wie funktioniert die Sache?

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Antworten (3)

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    Antwort von renedz renedz

    Ich bevorzuge an dieser Stelle Investments, die mir von vornherein steuerfreie Ausschüttungen zusichern, wie etwa http://www.geschlossener-fonds.net/aci-dubai-fonds.html .

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    Antwort von dfranke dfranke

    Zur Quellensteuer findest Du auf http://www.geldanlage-im-ausland.de/steueroptimierung.html ein paar recht informative Ausführungen. Im Prinzip hast Du dabei die Wahl, Quellensteuer abzuführen oder die Gewinne am Jahresende in Deiner Steuererklärung zu deklarieren. Das Abführen der Quellensteuer macht übrigens nur bis 2011 Sinn, da ab dem 1. Juli 2011 die letzte Stufe der Quellensteuer in Kraft tritt und satte 35% der Gewinne abgeführt werden, was wesentlich über dem Abgeltungssteuersatz liegt.

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    Antwort von Mietnormade Mietnormade

    Die Sache funktioniert wie alle Finanzinnovationen mit einer geringeren Rendite aber fast ohne Steuern. Und beim Anleger klingelt es ich kann Steuern sparen und er greift zu einem Produkt was er nicht versteht und was geringer rentiert als ein Bundesschatzbrief. Aber ein Risiko hat wie ein Optionsschein. So ist der Anleger von heute fragt nach Steuerersparnis aber nicht nach Nachsteuerrendite.

    Kommentar von Mietnormade MietnormadeMietnormade

    Ach ja das funktioniert mit ausländischen Anlagen weil es ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt. Du zahlst also im Ausland eine fiktive Steuer die natürlich viel geringer ist als in Deutschland und wirst für den Renditeanteil in Deutschland nicht mehr zur Kasse gebeten. Oft sind das ausländische Imobilienfonds. Die laufen gerade in den USA besonders gut.

    Kommentar von Benjamin BenjaminBenjamin

    Ich meine gelesen zu haben, dass es sich dabei um Länder handelt, denen der deutsche Staat auf diese Weise quasi "Entwicklungshilfe" gibt. Die fiktive, d.h. nicht vorhandene Quellensteuer in diesem Land, wird dem Investor hier angerechnet und für ihn somit ein Anreiz geboten, durch Investitionen dieses Land zu unterstützen.

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