Frage von Dreamer86, 38

Abendliche Nervosität, Schlafstörungen nach Sport und Zittern nachts... Alles psychisch?

Hallo, ich bin 28 Jahre alt, männl., Sportler aber auch Raucher bis vor 2 Monaten gewesen. Alkohol trinke ich nicht, ich habe eher eine Schwäche für Süßigkeiten. Nun zu meinem Problem... im Winter hatte ich eher Bewegungsmangel und habe dann bei einem Umzug mitgeholfen und mich scheinbar überfordert beim ständigen Treppensteigen und Tragen von Möbelstücken. An dem Tag habe ich auch erst nach dem Umzug das erste Mal etwas gegessen und war logischerweise platt. Nur habe ich seit dem Horrornächte gehabt, in denen ich dachte, ich muss sterben. Schreckhaft aufgewacht mit zitternden Beinen, schweißnass, Schmerzen in der Brust und Panik. Ein paar Tage später beim Arzt wurde mir gesagt, da ist nichts und es wurde eine depressive Episode diagnostiziert. Einfach weil ich schon mal eine hatte aber ohne all diese Symptome. Ich habe finanzielle und familiäre Sorgen aber ich komme damit zurecht. Ich wache einfach so nachts auf und bin nervös. Es ist auch besser geworden aber kann die Psyche soetwas auslösen? Gerade wenn ich zB Ausdauersport mache wie Joggen, wird die Nacht oft zur Qual obwohl ich nicht abends joggen war. Ein wichtiger Faktor ist noch, das ich zu wenig esse. Ich kann es mir momentan auch nicht leisten zu viel für essen auszugeben. Kein gesunder Lebensstil aber kann das solche Schlafstörungen verursachen? Unterdrücke ich vielleicht meine Ängste und familiären Probleme? Woran kann das liegen? Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir da einen Tipp geben, ich weiß nicht mehr weiter. Ich will doch nur durch schlafen ohne Panik. Ich bin dankbar für jede Antwort.

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Antwort
von LoLanet23, 25

Also ich persönlich vermute schon, dass dir die Probleme unterbewusst schon noch viel stress bereiten und dann kann es zu diesen Ausbrüchen kommen.

Gerade dann, wenn man etwas verdrängt, neigt man sehr starkt dazu, dass man seinen Körper und seine Psyche vernachlässigt. Es geht dir qausi eigendlich die ganze zeit schlecht, aber du hörst nicht darauf. Und irgendwann, gerade auch weil du anscheinend zu wenig ist, sagt dein Körper nein und es zeigen sich dann eben solche Reaktionen.

Wegen den Schlafstörungen: lass aufjedenfall mal Blut abnehmen und auf Eisenmangel, Vitamin Dm mangel, Schilddrüse und das alles untersuchen. Diese Mängel können auch grund für schlappfheit, Müdigkeit, Schlafstörungen sein aber natürlich ist auch das Psychsiche von dir ein hoher Beitrag.

Ich würde dir da wirklich raten, Hilfe zu suchen, von ner Psychologin, dass einfach auch deine Ängste weggehen. Was ich dir noch zusätzlich empfehlen kann ist, dass du mal Entspannungsübungen machst. Einfach mal auf youtube vorbei schauen, da gibts ganz viele tolle Sachen, wo du einfach rum schauen kannst....viele sagen auch das yoga sehr toll ist oder wenn man sich einfach hin legt, ruhig atmet und einfach nur auf diese eigene atmung achtet

Ich wünsche dir ganz viel Gesundheit und Erfolg und hoffentlich eine ruhige Nacht (:

LG

Kommentar von Dreamer86 ,

Danke für deine hilfreiche Antwort und die Tips. Der Bluttest wird warten müssen, da ich nur bedingt krankenversichert bin. Aber alles andere werde ich ausprobieren! :)

Kommentar von LoLanet23 ,

Sehr gerne (:

Wenn du die Möglichkeit hast irgendwann mit dem Bluttest, bekommst halt Tabletten (wenn was gefunden wird) und das kann dann schon hilfreich sein (:

Was mir auch noch eingefallen ist: du könntest mal so Tabletten auf pflanzlicher Basis ausprobieren. Sowas wie Baldrian. Die sind auch gegen Unruhe und Schlafstörungen. Allerdings hilft das nicht jedem Menschen...musst vielleicht mal in der Apotheke nachfragen, weiss gar nicht wies da mit rezept und so ausschaut....kosten weiss ich musst aber selbst tragen, das wäre der Nachteil daran.

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