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Ab zum Jugendamt?

Frage von rasendehummel rasendehummel

Hallo, da mein Freund anonym bleiben will, heißt er bei uns einfach Max. Max ist seit anfang September in einer Pflegefamilie. Er ist fünfzehneinhalb Jahre alt. Max hat es zu Hause nichtmehr ausgehalten. Alle Schuld lag nur auf ihm, wie auch der ganze Haushalt. So ging es auch in der Schule bergab. Nurnoch fünfen. In der neuen Pflegefamilie geht es ihm sehr gut. Max ist froh, endlich weg zu sein. Die leibliche Mutter weigert sich jedoch ihren Unterhalt zu überweisen. Der leibliche Vater überweist jedoch pünktlich und genau. Nun braucht MAX Nachhilfe und eine Zahnspange. Die letzten Monate überwies die Mutter nur Teilbeträge, und behauptet, der Vater müsse den Rest bezahlen, dies sei so "abgemacht" und der Vater hätte angeblich Schulden bei der leiblichen Mutter. Was deifitiv nicht stimmt! Nun sagt die Mutter, da sie nun die Spange bezahlen müsse und die Nachhilfe, könne sie nur 40€ bezahlen. (Sie arbeitet Vollzeit und verdient etwa 1500-2500 NETTO.) Der Vater soll doch den rest bezahlen, dies sei so abgesprochen. Jedoch ist da garnichts abgesprochen. Sie sagt es einfach so, dass sich der Vater darum kümmern soll. Es gibt weder Schulden noch sonstwas. Nach dem Umzug und dem abgebrochenen Kontakt mit der Mutter, schreibt Max nun Zweier! Kann er beim Jugendamt anrufen und um hilfe bitten? Was wird das Jugendamt machen? Was soll er dem Jugendamt sagen?

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Antworten (5)

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    Antwort von sparrow36 sparrow36

    Ach, das ist aber keine schöne Situation für Max. hat er es schon mit einem Gespräch mit der Mutter probiert? Klar, ein 15-jähriger Junge kann nicht den therapeuten ersetzen, den die Mutter bräuchte, damit dieser mit ihr klären kann, was hinter ihrer versteckten wut steckt und wie man diese abbauen kann. Wenn die Mutter allerdings einen privaten Rachefeldzug gegen ihren Exmann führt, dann darf das wirklich nicht Max' Problem sein. Er ist das Kind, das Liebe, Verständnis und eben auch finanzielle unterstützung braucht, ohne Wenn und Aber. Sollte eben keine Einsicht von Seiten der Mutter kommen, ist der Gang zum Jugendamt absolut legitim. Die wollen das beste fürs Kind und werden eine Lösung herbeiführen - die NICHT zu Lasten des Kindes ausfällt. Schließlich ist die Pflegefamilie ja sicher auch vom Jugendamt bestimmt - und das war ja schonmal eine gute Maßnahme... Max, viel Glück!

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    Antwort von waffel waffel

    die pflegefamilie sollte "max"ersteinmal dabei helfen indem sie selbst mit dem jungen zum jugendamt geht und sich ratschläge holt.das jugendamt ist sehr weitläufig-also ersteinmal erkundigungen einholen,welche abteilung zuständig ist.der unterhalt müßte eigentlich gerichtlich festgelegt werden-da max ja schon in eienr pflegefamilie ist-ist er also aktenkundig beim jugendamt und die müßten euch eigentlich sehr genau beratschlagen können.das seine zensuren besser geworden ist und sein verhalten garantiert auch positver-das spricht alles für die neue situation.im übrigen muss ein elternteil nicht die ganze zahnspange bezahlen,sondern 20%der kosten.diese kosten werden alle drei monate(quartal)in rechnung gestellt von der krankenkasse.beim erstenmal sind es ungefähr 100 euro,danach alle drei monate ca.80 euro.je nach dem,wie oft er zum kiefernortopäden muss.außerdem kann sich das elternteil diese kosten nach abschluß der behandlung zurückholen bei der krankenkasse.also lasst euch nicht von der mutter verarschen!alles gute.

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    Antwort von Panikattacke Panikattacke

    Natürlich sollte das Jugendamt darüber informiert werden.(Wenn das Jugendamt sein Vormund ist ,sowiso!)

    Kommentar von rasendehummel rasendehummelrasendehummel

    Ich weiß nur, dass er beim Jugendamt schon "vermerkt" ist, d.h. für mich, wie er ist ein entweder "alter Hase" oder eben "guter bekannter" ...

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    Antwort von moppi1409 moppi1409

    na ganz tolle eltern erst kinder in die welt setzen und dann sich nicht kümmern... ich würde beim jugendamt um ein beratungsgespräch bitten und da könnt ihr den sachverhalt schildern vllt helfen die euch.viel glück für "max"

    Kommentar von rasendehummel rasendehummelrasendehummel

    Okay, gut danke.

    Ich würde auch nicht in seiner Haut stecken, ganz ehrlich. Aber das sind doch keine Zustände gewesen...

    Kommentar von moppi1409 moppi1409moppi1409

    ich find es schön das du dich (ihr) euch so einsetzt respekt!!!

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    Antwort von Lotta1 Lotta1

    Die Pflegeeltern können sicher eine Beistandschaft beim Jugendamt einholen. Diese kümmern sich dann darum, dass die Kindesmutter ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommt. Im Zweifel gehen sie auch den Klageweg. Es ist kostengünstiger und den Papierkram erledigen sie auch!

    Kommentar von rasendehummel rasendehummelrasendehummel

    Die Pflegemutter hat von alledem langsam genug. MAX soll sich mal versuchen selbst darum zu kümmern. Er dachte nun sei alles rum, doch nun geht der Spaß erst richtig los, so scheint es.

    Wo kann er sich melden? Telefonnummer? Er hat keine Ahnung wo er anfangen muss, sagt er. Liebe Grüße

    Kommentar von Lotta1 Lotta1Lotta1

    Er soll das örtliche Jugendamt, in dem er wohnt Anrufen! Im telefonbuch steht die Nummer. Am besten lässt er sich dort erstmal vom sozialen Dienst, ist im Jugendamt beraten!

    Kommentar von waffel waffelwaffel

    @rassendehummel:also das die pflegemutter die nase voll hat-find ich nicht gut.sie sollte max unterstützen-denn sie kann ihn doch nicht jetzt alleine lassen mit neuem sorgen!dann hätte sie sich nicht als pflegemutter bereiterklären lassen sollen!!es gint in jeder stadt ein kinderbüro.such mal die telenummer raus und ruft dort an.das wäre dann der erste schritt,wenn max echt alleine gelassen wird mit diesen ganzen sorgen.

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