Frage von magicga, 113

Ab wieviele Tage wenn man woanders wohnt muß man die Adresse ummelden auf Anmeldewohnamt?

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht, 72

Bis zu 6 Wochen kannst du irgendwo "zu Besuch" sein. Das gilt aber nur, wenn du noch anderswo gemeldet bist.

Wenn du nirgends angemeldet bist, bist du offiziell "wohnungslos"

Kommentar von GengarStyle0815 ,

Leider falsch. Gemäß § 27 Absatz 2 des BMG ist ein solcher "Besuch" nicht meldepflichtig, wenn er voraussichtlich nicht länger als 6 MONATE dauert.

Man ist immer irgendwo angemeldet, und das ab Geburt. Den sog. Status "wohnunglos" an sich gibt es nicht. Obdachlose z.B. werden bei Ihrer Gemeinde als "ohne festen Wohnsitz" oder als "unbekannt" gespeichert.

Wechselt ein Obdachloser den Wohnsitz von beispielsweise BErlin nach Potsdam, so ist er auch in Potsdam meldepflichtig. Er muss dann halt angeben, dass er zwar in Potsdam lebt, aber hier keinen festen Wohnsitz hat.

Kommentar von michi57319 ,

Spannende Frage an euch Wissende: Wenn jemand quasi irgendwo wohnt, dort aber nicht gemeldet ist, also eher ein Dauerbesucher, der den Status Lebensgefährte hat, würde eine Nacht in der eigenen Wohnung ja sicherlich unterbrechend auf die Frist von 6 Monaten wirken?

Antwort
von wilees, 79

Maximalfrist 2 Wochen - z. B. in Großstädten wegen hohen Besucheraufkommens.

Ummelden bei Umzug | Fristen der Ummeldung beachten

https://www.ummelden.de/Umzug/ummelden-fristen.html
Antwort
von johnnymcmuff, 53

Maximal zwei Wochen  und dann kann es ein Bußgeld geben.

Antwort
von bluelibelle, 57

Wenn du deinen Wohnsitz wechselst, musst du innerhalb einer Woche (in manchen Fällen auch zwei Wochen) nach Einzug das zuständige Einwohnermeldeamt oder Bürgeramt informieren und dich ummelden. 

Solltest du diese Frist nicht einhalten, kann ein Ordnungsgeld von bis zu 500 € verhängt werden. Das gilt übrigens auch für die Ummeldung von Kraftfahrzeugen. Zum Ummelden musst du in den meisten Meldeämtern persönliche erscheinen, da deine neue Anschrift in den Personalausweis eingetragen werden muss. 

Kommentar von GengarStyle0815 ,

Bundesweit gilt gemäß § 17 Absatz 1 des BMG eine Frist von 2 Wochen für die Ummeldung.

Der erwähnte evtl. Bußgeld kann § 54 Absatz 3 des BMG sogar bis zu 1000 EUR betragen.

Zu den Regelungen zu Kfz kenne ich mich leider nicht aus.

Ein persönliches Erscheinen ist nur notwendig wenn es die Behörde ausdrücklich verlangt, ansonsten kann man sich auch durch jemanden vertreten lassen. Derjenige muss natürlich eine Vollmacht und alle anderen erforderlichen Unterlagen mit sich führen.

Antwort
von abibremer, 37

Du hast MINDESTENS eine Woche Zeit, dich beim zuständigen Ordnungsamt anzumelden: du bist dann auch NICHT "AN", sondern "Ein"wohner der jeweiligen Gemeinde (Dorf oder Stadt). So "richtig eng" sehen es die zuständigen Behörden NICHT mit der Anmelderei, da sich diese ohnehin erst relativ langfristig auf die Einkommensverhältnisse der Kommune auswirken. "Steuerkram" wird ja nur jährlich berechnet.

Antwort
von Arya87, 58

Nach deinem Umzug hast du 1-2 (maximal 2) Wochen Zeit, dich umzumelden. Wenn du das nicht tust, droht ein Bußgeld.

Natürlich ist es in manchen Städten schwierig, einen Termin beim Amt zum bekommen. Dass man deswegen auch mal später als zwei Wochen dort auftauchen kann, wird von den Ämtern akzeptiert. Allerdings solltest du für den Ernstfall beweisen können, dass du dir zumindest innerhalb von 2 Wochen nach dem Umzug den Termin geholt hast. Da bekommt man eine Bestätigungsmail oder einen Anmeldezettel. Den hebst du am besten auf.

Alles Gute!

Antwort
von GengarStyle0815, 82

Gemäß § 17 Absatz 1 des Bundesmeldegesetzes hast du ab dem Tag des Einzuges 2 Wochen Zeit dich umzumelden.

Was brauchst du dafür?

  1. deinen Personalausweis
  2. die nach § 19 Absatz 1 BMG notwendige Wohnungsgeberbescheinigung, i.d.R. ausgefüllt und unterschrieben durch den Vermieter


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