Ich war letztes Jahr im Herbst gemeinsam mit drei Freunden eine Woche im Urlaub. Es war einer dieser Urlaube wo man anschließend eine weitere Woche Erholungsurlaub benötigte, also nur Party und Alkohol-Dauerkonsum. Der Alkoholkonsum begann bereits jeden Morgen nach dem Frühstück^^
Erschreckender weise zitterten zwei meiner Freunde am dritten Morgen so stark das sie nach dem Frühstück ihr alkoholisches Getränk nur mit Strohalm trinken konnten. Das Zittern hörte nach dem zweiten alkoholischen Getränk auf. Die beiden erzählten mir später das sie noch drei bis vier Tage nach dem Urlaub mit starken Schweißausbrüchen, gelegentlichem Händezittern, Herzrasen, gelegentlich auftretendem Schwindel und Übelkeit zu kämpfen hatten.
Waren diese Symptome normal Alkoholentzugsbedingt? Kann man schon nach zwei Tagen übermäßigen Alkoholkonsums süchtig werden?
Ich konnte das nicht nachvollziehen, ich hatte nicht ein einziges dieser Symptome und ich hatte jeden Tag genausoviel getrunken wie sie...
Wir trinken alle vier im Normalfall nur gelegentlich Alkohol, also nur an Geburtstagen, Diskobesuchen, auf einer Kirmes, etc.... Und dann zumeist auch nur gemäßigt, d.h. nicht bis zum Erbrechen und ohne einen Kater am nächsten Morgen.
Wenn ich allerdings mal richtig übertrieben hab, mein Kopf durch keinen Türrahmen mehr passt und ich sehr starke Übelkeit verspüre, trinke ich nach. Der Tag ist sowieso gelaufen, zu mehr als Couching und eventuellem Spazierengehen ist man sowieso nicht in der Lage^^ Am nächsten Tag bin ich dann wieder top fit.
Dieser Urlaub war eine interessante Erfahrung, jedoch könnte ich mir diesen Zustand nicht als dauerhaft vorstellen, bzw. könnte ich mir nicht vorstellen ein Alkoholiker zu werden.
Ab wieviel Tagen täglichen Alkoholkonsums kann man bedenklich abhängig werden, ist das bei jedem unterschiedlich? Gibt es gewisse Faktoren die den Hang zur Alkoholsucht bedeutend beeinflussen?
Ich bin ca 30% auf Partys die ich Besuche nüchtern (irgendjemand muss ja fahren), zu Beginn einer Party hab ich auch meinen Spaß, jeder wird locker und ist lustig drauf. Je später der Abend wird, desto anstrengender und nerviger wird es, da es immer so Vollsuffnasen gibt die einem auf sehr penetrante Art und Weise auf die Nüsse gehen.
Es kommt sehr selten vor das ich zuviel an einem Abend trinke, jedoch hilft es mir 1000 mal besser langsam ne Flasche Bier zu trinken, als mich mit Tabletten vollzustopfen, geschweige denn es ohne irgendetwas auszuhalten und noch einige male laut den Jörg zu rufen (für mich gibt es nichts schlimmeres)... Ich gehe mal davon aus das es für die Leber weniger belastend ist die Giftstoffe einer Flasche Bier abzubauen, als die Giftstoffe von Kopfschmerztabletten und Tabletten gegen Übelkeit...