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Ab wieviel Tagen Alkohol-Dauerkonsum kann man zum Alkoholiker werden?

Frage von Cell123 Cell123

Ich war letztes Jahr im Herbst gemeinsam mit drei Freunden eine Woche im Urlaub. Es war einer dieser Urlaube wo man anschließend eine weitere Woche Erholungsurlaub benötigte, also nur Party und Alkohol-Dauerkonsum. Der Alkoholkonsum begann bereits jeden Morgen nach dem Frühstück^^

Erschreckender weise zitterten zwei meiner Freunde am dritten Morgen so stark das sie nach dem Frühstück ihr alkoholisches Getränk nur mit Strohalm trinken konnten. Das Zittern hörte nach dem zweiten alkoholischen Getränk auf. Die beiden erzählten mir später das sie noch drei bis vier Tage nach dem Urlaub mit starken Schweißausbrüchen, gelegentlichem Händezittern, Herzrasen, gelegentlich auftretendem Schwindel und Übelkeit zu kämpfen hatten.

Waren diese Symptome normal Alkoholentzugsbedingt? Kann man schon nach zwei Tagen übermäßigen Alkoholkonsums süchtig werden?

Ich konnte das nicht nachvollziehen, ich hatte nicht ein einziges dieser Symptome und ich hatte jeden Tag genausoviel getrunken wie sie...

Wir trinken alle vier im Normalfall nur gelegentlich Alkohol, also nur an Geburtstagen, Diskobesuchen, auf einer Kirmes, etc.... Und dann zumeist auch nur gemäßigt, d.h. nicht bis zum Erbrechen und ohne einen Kater am nächsten Morgen.

Wenn ich allerdings mal richtig übertrieben hab, mein Kopf durch keinen Türrahmen mehr passt und ich sehr starke Übelkeit verspüre, trinke ich nach. Der Tag ist sowieso gelaufen, zu mehr als Couching und eventuellem Spazierengehen ist man sowieso nicht in der Lage^^ Am nächsten Tag bin ich dann wieder top fit.

Dieser Urlaub war eine interessante Erfahrung, jedoch könnte ich mir diesen Zustand nicht als dauerhaft vorstellen, bzw. könnte ich mir nicht vorstellen ein Alkoholiker zu werden.

Ab wieviel Tagen täglichen Alkoholkonsums kann man bedenklich abhängig werden, ist das bei jedem unterschiedlich? Gibt es gewisse Faktoren die den Hang zur Alkoholsucht bedeutend beeinflussen?

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Antworten (14)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von GenLeutnant GenLeutnant

    Deine zwei Freunde sind mit Alkohol schon vorbestraft.Nach so kurzer Zeit des Alkoholkonsums wird niemand abhängig.

    Der Übergang vom Genusstrinken zum Alkoholiker ist fließend. Es geht dann über verschiedene fast unbemerkte Phasen:

    Die voralkoholische Phase: Hier trinke ich schon nicht mehr aus Genuss an einem Glas Wein o.ä. sondern aus psychischen Gründen. Stressabbau, um lustiger zu werden, aus Unsicherheit, weil ich durch Alkohol lockerer werde, vermeintlich stärker bin, besser und freier reden kann.

    Die Prodromalphase: Hier merke ich schon das ich den Alkohol brauche. Ich denke häufig an Alkohol, freue mich schon auf den nächsten „Umtrunk“ mit Freunden. Bekomme aber teilweise auch schon Ärger mit meinem Umfeld (Freunde, Familie, Arbeitgeber)

    Die kritische Phase: Ab hier beginnt schon der Kontrollverlust. Hier liegt es schon nicht mehr am Willen nichts mehr zu trinken. Es geht manches mal nur Tage ohne Alkohol und dann nur unter eigenem oder fremden Zwang.

    Die chronische Phase Hier geht es dann richtig bergab. Alkohol bestimmt mein Leben. Es dreht sich nur noch darum an den nächsten Schub zu kommen z.B. bei einem Pegeltrinker den Pegel zu halten. Ichbin fast nicht mehr nüchtern, trinke schon morgens, weil ich nachts - wenn ich überhaupt schlafe konnte - unter den Pegel rutschte.

    Natürlich kann jeder aufhören zu trinken. Aber ab einem gewissen Punkt – der nicht vom Trinkenden erkannt wird – schafft er es nicht mehr und ab hier ist es für mich eine Krankheit. Der Kreislauf hat begonnen.

    Trinke ich nicht habe ich Entzugserscheinungen und dann trinke ich weil die Entzugserscheinungen gelindert werden – und das immer wieder. Der Alkohol dient in diesem Moment übertrieben gesagt als Medikament. Ich hab keinen Einfluss mehr darauf. Der Kopf beherrscht den Körper. Körperlich trocken zu werden ist eine relativ einfache Geschichte in einem Krankenhaus mit Hilfe von Medikamenten z.B. Distraneurin, aber dann fängt das wichtigste und langwierigste erst an. Der psychische Entzug.

  • 5
    Antwort von asteppert asteppert

    Hallo Cell123,

    es ist wirklich verschieden von Mensch zu Mensch, man kann nicht sagen, nach einer Woche (das braucht meist viel länger), doch eines ist sicher:

    Es spricht jeder Mensch anders an auf solchen Alkoholkonsum, zum Beispiel bin ich persönlich sehr suchtgefährdet, jeder Schluck (!) kann gefährlich sein, oder ich nehme eine Tablette, die wirkt wunderbar, von mir aus gegen Kopfweh, nehme ich aber drei, vier Tage hintereinander diese Tablette, wirkt sie nicht mehr.

    Das Beispiel hatte ich bei starken Gallenschmerzen 1996, jede Tablette wirkte wunderbar, aber nur am Anfang!

    Dieses Beispiel zeigt, dass es Menschen gibt, die anscheinend schneller in eine Sucht schlittern können als andere. (Zwar war ich nicht medikamentensüchtig, doch hätte das durchaus passieren können, weil die Wirkung nicht mehr da war, dann nimmt man vielleicht mehr, und so könnte das geschehen)

    Beim Alkohol ist es ebenso, man BRAUCHT immer mehr. Grundsätzlich kann man sagen, man ist dann süchtig, wenn man es nicht schafft, 30 Tage OHNE einen Tropfen Alkohol auszukommen.

    Gruß Alfred

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    Antwort von Queerschlaeger Queerschlaeger
  • 1
    Antwort von franzi01299 franzi01299

    Versuch macht kluch... Probier doch mal bei der nächsten Party aus, nüchtern zu bleiben und ohne Alkohol Spass zu haben.

    Alkohol hat ja neben der körperlichen Abhängigkeit vor allem die psychische (also kann ich einfach so gut drauf sein oder kann ich nur noch richtig feiern, wenn ich einen gewissen Pegel habe)

    Mir würde schon zu denken geben, wenn ich nach wirklich zuviel am Abend zuvor gleich morgens trinken würde, damit es besser auszuhalten ist, weil der Tag ja sowieso schon gelaufen ist. Abhängigkeit misst sich nicht unbedingt an zitternden Händen und Herzrasen.

    Und versteh mich bitte nicht falsch, ich will dir hier gar nichts unterstellen.

    Kommentar von Cell123 Cell123Cell123

    Ich bin ca 30% auf Partys die ich Besuche nüchtern (irgendjemand muss ja fahren), zu Beginn einer Party hab ich auch meinen Spaß, jeder wird locker und ist lustig drauf. Je später der Abend wird, desto anstrengender und nerviger wird es, da es immer so Vollsuffnasen gibt die einem auf sehr penetrante Art und Weise auf die Nüsse gehen.

    Es kommt sehr selten vor das ich zuviel an einem Abend trinke, jedoch hilft es mir 1000 mal besser langsam ne Flasche Bier zu trinken, als mich mit Tabletten vollzustopfen, geschweige denn es ohne irgendetwas auszuhalten und noch einige male laut den Jörg zu rufen (für mich gibt es nichts schlimmeres)... Ich gehe mal davon aus das es für die Leber weniger belastend ist die Giftstoffe einer Flasche Bier abzubauen, als die Giftstoffe von Kopfschmerztabletten und Tabletten gegen Übelkeit...

  • 1
    Antwort von ProdigyBlue ProdigyBlue

    Kommt drauf an wie stark der Mensch ist. Labile Menschen verfallen leicht Süchten. Oder Menschen denen irgendwas zugestoßen ist, die seelisch irgendwas belastet.. Meistens eher als stärkeren Menschen die nicht ganz so viele Probleme haben oder besser mit ihnen umgehen können/sie nicht so ernst nehmen. Achja und hab gehört das Skorpion Menschen (Sternzeichen) leichter Süchten verfallen, aber gut ob das stimmt..außerdem glaubt auch nich jeder an Asrologie und so. So lange ihr nicht jeden Tag Alkohol trinkt, Morgens nen Schluck und Abends mit der Flasche ins Bett.. is das noch völlig in Ordnung. Mein Vadder hat mal ne Wohnung an Alkoholiker vermietet. Ich schwör, die saßen da die ganze Zeit nur aufer Couch, allesamt rote Nasen, Tisch voller Bier und was weiß ich.. haben irgendeinen Scheiß gelabert. War schon krass..

    Ps. Jeder macht mal nen Saufurlaub auf dem ers bissel übertreibt ! (Wenn er kein Spießer, oder sonst irgendwat is oder nich die möglichkeit zu hat..) Einmal im Leben muss man halt mal so richtig Tod sein, find ich ;)

    Kommentar von Conar ConarConar

    Das ist ja zum Ko tzen so ein Blödsinn. Alkoholkrankheit hängt mit dem Sternzeichen zusammen. Und morgen und abends Alkohol ist noch ok? Blöder gehts ja wohl nicht.

    Kommentar von ProdigyBlue ProdigyBlueProdigyBlue

    Ey das hab ich garnich gesagt junge, les dir doch nochmal genau meine Worte durch ;) Ich hab gesagt, wer an Astrologie glaubtt.. naja kannst ja selber lesen, hoffe ich mal?

  • 1
    Antwort von Conar Conar

    Wer wann alkoholabhängig wird ist nicht wissenschaftlich geklärt. Es gibt Menschen, die werden es nach wenigen Wochen, andere trinken ihr Leben lang und werden es nie.

    Jedenfalls spielt Ihr da mit dem Feuer, und was Ihr da macht ist saudumm.

    Hier ist ein einfacher Test

    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/alkoho...

    Kommentar von Cell123 Cell123Cell123

    Soso, das kam bei mir raus:

    Sie sind alkoholgefährdet!

    Alkohol ist bereits ein zu wichtiger Bestandteil in Ihrem Alltag. Möglicherweise versuchen Sie damit, belastende Situationen zu erleichtern oder sich zu entspannen. Wie Sie aber sicher wissen, wird das Trinken keines Ihrer Probleme lösen, sondern eher noch verschlimmern oder sogar neue Probleme schaffen. Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum deutlich. Falls Sie das aus eigener Kraft nicht schaffen, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen oder in einer Suchtberatungsstelle Hilfe suchen....


    Dieses Ergebnis unterstellt mir mehr oder weniger das ich jeden Tag die Flasche am Hals habe um mir mein Leben zu erleichtern und die Probleme weg zu spülen. Somit besagt es das ich bereits ein Alkoholiker bin, zumindest würde ich so einen Alkoholiker definieren...

    Merkwürdiges Ergebnis, ich habe nochnie Alkohol konsumiert um "belastende Situationen" zu erleichtern^^ Zumal ich auch nur seltenst Alkohol im Haus.habe, da ich nur trinke wenn ich feiern gehe, also nur am Wochenende...

    Kommentar von Conar ConarConar

    Das Wesen der Alkoholkrankheit ist ja leider gerade, dass es dem Betroffenem nicht mehr möglich ist , in seine Krankheit Einsicht zu gewinnen.

    Du kannst ja auch schon nicht mehr erkennen, dass der Test nur ein Anhaltspunkt sein soll.

    Was willst Du denn hier: Hilfe und Informationen über Alkoholismus oder willst Du Dir hier nur bestätigen, was Du für ein toller Mensch bist?

    Sauf doch, bis es Dir zu den Ohren rauskommt. Ist mir doch egal.

    Kommentar von Cell123 Cell123Cell123

    Hilfe und Information natürlich und wenn du jedoch meine Frage mal richtig durchgelesen hättest, würdest du das auch wissen! Ich habe schließlich nicht gefragt ob Ich bereits Alkoholsüchtig bin, da ich auf diese Frage bereits die Antwort kenne. Jedoch hast du ja in deinen ersten beiden Sätzen Erläutert das du bereits etwas anderes diagnostiziert hast.

    Dein abschließender Kommentar bestätigt deine nicht vorhandene Kritikfähigkeit, denn wäre es dir so egal gewesen hättest du meine Frage nicht mit dem Link zu diesem Test beantwortet. Du musst ja davon ausgegangen sein das wenn ich den Test durchführe, mich auch dazu äußern werde.

    Einen solch trotzigen Kommentar hättest du dir wirklich sparen können...

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    Antwort von kostja91 kostja91

    hab mir nicht alles durchgelesen aber übertreib nicht mit dem alkohol n kumpel von mir ist erst 22 und in ner klinik auf entzug

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    Antwort von Lorbeerblatt Lorbeerblatt

    Entscheidend ist nicht allein die Trinkmenge, sondern die Art und Weise des Alkohol-Trinkens.

    Kommentar von Cell123 Cell123Cell123

    Meinst du mit "Art und Weise des Alkohol-Trinkens" den Grund aus welchem man Alkohol konsumiert? Also z.B. seine Probleme ertränken, etc...?

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    Antwort von georgstichter georgstichter

    das kommt ganz auf den menschen an und auf seinen einfluss und die umgebung. es kann schon in der kindheit anfangen. die erste begegnung damit

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    Antwort von aXXLJ aXXLJ
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    Antwort von Marcels85 Marcels85

    jeder mensch ist unterschiedlich

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    Antwort von piadina piadina

    alkoholismus ist eine krankheit, die unberechenbar ist. keiner weiß, ob und wenn wann jemand zum alki wird. die schwelle vom normalen trinken zur sucht ist unumkehrbar. einmal überschritten und du bist für den rest deinem lebens süchtig (mit viel glück kannst du trocken sein, bleibst aber süchtig). wo diese schwelle ist, weiß man nicht. vererbung ist immer mal wieder als ursache im gespräch, aber auch menschen ohne entsprechende genetische belastung können locker alkoholkrank werden. wenn dus genau wissen willst, trink einfach gedankenlos weiter, dann kommst du drauf.

    Kommentar von Cell123 Cell123Cell123

    Das letzte alkoholische Getränk habe ich an Silvester getrunken und das nächste werde ich wohl am Wochenende auf der Hochzeitsfeier meiner Schwester zu mir nehmen. So werde ich denn mal gnadenlos weitertrinken, dann muss ich mich wohl ab nächste Woche damit zurechtfinden das ich ohne Flachmann nicht mehr außer Haus gehen kann...

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    Antwort von sammchen sammchen

    Man ist nicht alkoholabhängig, weil man ein paar Tage hintereinander trinkt.

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    Antwort von naftali97 naftali97

    kommt auf den menschen an

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