Angelegenheiten wie Religion, Weltanschauung und Politik sollten Kindern und Jugendlichen erst näher gebracht werden, wenn sie sich von sich aus dafür interessieren oder zumindest erst ab einem Alter von 16 Jahren. Seit jeher werden sie von kleinauf indoktriniert an magische Wesen zu glauben, was zu der traurigen Notwendigkeit führt, Bücher wie Richard Dawkins "Der Gotteswahn" zu verfassen, um die Bühne der Welt nicht komplett den "Elvis-sehern" zu überlassen.
Wie User "Notelock" bereits treffend anmerkte, ist für gewisse Lektüre ein gewisser Bildungsgrad von Nöten. Vielleicht hast du ja schon das nötige Verständnis, denn nicht jede(r) 15jährige muss dem "niedrigen" Ergebnis der Pisa-Studie entsprechen.
Ein Versuch ist es allemal Wert, zumal du von dir aus Interesse zeigst. Folgende Bücher sind ggf. am Anfang etwas leichter zu verdauen:
- "Manifest des evolutionären Humanismus" Michael Schmidt-Salomon
- "Brief an ein christliches Land" Sam Harris
Das zweite Buch ist zwar an die Menschen der USA gerichtet, trifft aber in fast dem selben Maße auch auf viele europäische Länder (inkl. Deutschland) zu.
Viel Spaß beim Lesen.
Sehe ich genauso.
Ich fand den Gotteswahn auch angenehmer zu lesen. Aber lesenswert ist auf jeden Fall beides. :-)
Bin da auch eurer Meinung. Les das Buch gerade selbst und finde Richard Dawkins hat eine tolle Schreibweiße. Wenn mal Begriffe unklar sind, wird es sofort geklärt - kann also nicht meckern.
Und es kann nie schaden sich mich beiden Seitdem der Medaille auseinander zu setzen und sich mal ein paar Beweise und Belege anzuhören, die die Kirche auch mal kritisieren.