Schlumpffrau am 16.09.2008 um 17:33 Uhr
Ab welchem Alter würdet Ihr den Kindern Taschengeld zugestehen? Ab der Einschulung?

Ab 5 0,50 wöchentlich Abgezähltes Kioskgeld / Süßigkeiten
Ab 6 1,50 wöchentlich kleine Belohnungen / Münzen
Ab 7 2,00 wöchentlich Geldwechsel vom Einkauf und kl. Geldpräsente
Ab 8 5,00 14-tägig Zensurenlohn Geld für Förderwürdiges
Ab 10 15,00 Mon. Hausjobs / Fahrräder …
Ab 12 20,00 Mon. Weitere Hausjobs
Ab 14 30,00 Mon. Nebenjobs > Zeitung / Grundbeträge / Kleidergeld
Ab 16 40,00 Mon. Ferienjob max. 4 Wochen
Ab 18 50,00 Mon. Jobs…
Ab 3
Was soll denn ein 3-jähriger mit Taschengeld??
Der kann damit seine Altersvorsorge bezahlen. Oder sich ein Brötchen kaufen.
Find ich trotzdem komplett überflüssig!
Nur weil Du Altersvorsorge überflüssig findest, heißt das aber nicht das sie auch überflüssig ist.
Ich finde Altersvorsorge keinesfalls überflüssig - aber ich finde es überflüssig einem 3-jährigen Kind den Umgang mit Geld nahebringen zu wollen!!
Lernen, mit Geld umzugehen, wie die Münzen und Banknoten aussehen, welchen Nennwert sie haben, wie es ist, wenn man spart, wie schnell es geht, einen bestimmten Betrag anzusparen, dass man gut auf seine Geldbörse aufpassen muss, was man sich mit einer bestimmten Summe kaufen könnte, und und und
Da gehen die Meinungen sehr auseinander!! Ich denke ab dem 1. SChuljahr wöchentlich 50 Cent sind ok!

Das ist ein guter Zeitpunkt um zu lernen mit Geld umzugehen.
geheim am 17. September 2008 11:16 wann?
Trudel1402 am 17. September 2008 11:33 sorry, wenn das Kind in die Schule kommt

Auf jeden Fall. Vorher fände ich noch zu früh, aber ab der Einschulung ist ein guter Zeitpunkt. Da sind sie "groß genug" um auch mit Geld umzugehen zu lernen. So können sie auch gleich rechnen lernen... und schreiben, falls sie auch ein Konto bekommen (unterschreiben und so).
Konto fänd ich übrigens echt sinnvoll; gibt ja auch welche für Kinder so "Knaxx-Konto" und "Jeans-Sparbuch" und wie sie nicht alle heißen!
"groß genug" sind die Kinder m.E., wenn sie reif genug sind und das ist von Kind zu Kind verschieden. Das erkennt man daran, dass sich ein Kind für Geld zu interessieren beginnt.
Ein Bankkonto für Kleinkinder ist Unsinn. Dort ist alles abstrakt, dort ist nichts "greifbar" -Lerneffekt null. Außerdem müssten sowieso alle Bankgeschäfte die Eltern machen, weil die Kinder rechtlich nicht geschäftsfähig sind.
DaSu81 am 16. September 2008 17:50 Ich habe mein erstes Sparbuch auch in dem Einschulalter bekommen!!! Und wenn es noch nicht reif genug ist... dann wirds aber allerhöchste Eisenbahn! Mit 6 Jahren noch nicht reif genug für Taschengeld?!? Also mein Patenkind (inzwischen 7 Jahre) bekommt auch schon seit 1,5 Jahren Taschengeld... und unterschreiben (Konto) und so... kann es auch... und es lernt immer mehr und besser dazu!!! - Besonders und gerade durch den Umgang mit Geld und "Sparbuch"!
Taschengeld und Bankkonto bzw. Sparbuch haben nichts miteinander zu tun. Mit einem Konto/Sparbuch lernt man nicht den Umgang mit Geld (vor allem, weil keine Bank einem Kind erlaubt, selbstständig über Sparen oder Ausgeben zu entscheiden). Wichtig ist, dass das Kind selbst über seine angesparten Münzen und Scheine entscheiden kann, auch wenn die Eltern mit dem Gekauften nicht einverstanden sind (Ausnahme: nicht kindergerechte Sachen).
Ab dem Alter, in dem die Kinder beginnen, Fragen über Geld zu stellen (drei, vier Jahre). Meine bekanten auch vor und während des ersten SChuljahrs 50 Cent pro Woche (den Zeitraum Monat überblicken sie noch nicht) und mit jedem Schuljahr 50 Cent mehr. Diese Sätze werden auch von den Jugendexperten empfohlen.
schon jünger, allerdings mit kleineren summen, damit sie lernen den wert des geldes einzuschätzen, langsam steigern, aber nicht übertreiben. ab einem bestimmten alter würde ich es auch mit kleinen aufgaben im haushalt verbinden, so lernen sie auch, dass man sich geld verdienen muss
Wir geben unserer 2-jährigen ab und zu schon ein paar "Taler" , wie wir sie nennen und dann wirft sie diese ganz Stolz in ihre kleine Spardose ein. Wenn sie voll ist legen wir immer noch 100 Euro drauf und dann gehen wir mit ihr zur Bank alles auf ihr Sparbuch einzahlen. Sie freut sich immer riesig und strahlt über das ganze Gesicht. Außerdem lernt sie so schon im sehr jungen Alter was Sparen ist. Aber schon richtig TG einem 3-jährigen Kind zu geben finde ich sehr früh. Was soll denn so ein Wurm mit Geld? Einkaufen etwa? Lach
Du hast es erfasst. Meiner hat mit 2,5 schon seine Brötchen beim Bäcker gekauft.
Ganz alleine und mit dem Auto hingefahren, oder wie?
Sobald die Kinder in die Schule kommen.Auch wenn es anfangs nur Kleinbeträge sind,so lernen sie aber wenigstens schon,mit Geld umzugehen.
hallo,
ich habs imm er sio gehandhabt: ab einschulung, und dann so viel in der woche, wie die klasse ist...
also: 1. klasse = 1 euro in der woche
lg. swchen
Ich finde den Schuleintritt als guten Anfang. Ich würde dem Kind Geld für Pausenbrot geben und noch etwa 3 Euro pro Woche für Sonstiges. So lernt dein Kind am besten mit Geld umzugehen.
Da gibt es eine Menge Empfehlungen, die sich alle mehr oder weniger decken (und aus meiner Erfahrug von Eltern sehr oft überschritten werden). Schau doch mal hier: http://wiki.familieninsel.de/index.php/Taschengeld
Das Jugendamt München hat diesbezüglich den Vorschlag gemacht, unter 6. Jährigen ein Taschengeld von 0,50 Euro zu geben. Somit dürfte man kurz vor der Einschulung der Kinder mit dem Auszahlen des Taschengeldes beginnen. Ab dem 10. Lebensjahr sollte man dann den Kindern das Taschengeld monatlich auszahlen, damit sie lernen, längere Zeit mit dem Geld auszukommen.

Ab der Einschulung.
Fest steht: „Eltern sind Vorbilder, auch was den Umgang mit Geld angeht“, so Familienexperte Michael Thiel. Heißt: Wer selbst viel ausgibt, kann Kinder nicht zum Sparen animieren, ihnen nicht beibringen, dass Geld verdient werden muss. Wichtig: Das Kind muss lernen, mit seinem Budget klarzukommen. Reicht das Geld nicht aus, kein Scheinchen zustecken. Es sei denn: Das Kind „verdient“ sich das zusätzliche Geld zum Beispiel durch Hausarbeit oder nimmt „Kredit“ bei den Eltern auf, den es zurückzahlen muss. So lernt es, auch mit Schulden umzugehen. Thiel: „ Zwölf- bis Vierzehnjährige sollten nicht mehr als 20 Euro pro Woche zur Verfügung haben.“
So viel Taschengeld wird empfohlen:
06-07 Jahre: 1,50 bis 2,00 Euro pro Woche 08-09 Jahre: 2,00 bis 2,50 Euro pro Woche 10-11 Jahre: 13 Euro pro Monat 12-13 Jahre: 18 Euro pro Monat 14-15 Jahre: 23 Euro pro Monat 16-17 Jahre: 30-40 Euro pro Monat
Quelle: Kinderschutzbund+BamS 12.10.2008
Thema verfehlt. Die Frage war nach dem Beginn, nicht nach der Höhe des Taschengeldes.
Wie kommst Du darauf, dass ich das Thema verfehlt habe !? Ich habe diese Tabelle als Richtlinie vom Jugendamt, weil sie mich einst interessieret. Nun, Du kannst verwerten, dass es völlig ausreichend ist, dass man beginnt, ab 5 Jahren ein taschengeld zahlt oder kannst es halt lassen... Manchmal frage ich mich, wenn man kompetente antworten gibt, dass irgendwelche Überklugen es noch toppen können. Sportsfreund, nimm doch mit einer anderen Antwort vorlieb.
Recht hast Du!!! Klasse Antwort! Sobald meine Kinder wussten, dass sie 30 Cent zurückbekommen für eine Ware im Wert von 70 Cent, wenn sie mit einem Euro bezahlen, habe ich ihnen auch Taschengeld gegeben. Das war in etwa ab dem 5. Lebensjahr. An jedem Geburtstag habe ich automatisch das Taschengeld erhöht!!!