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Ab wieviel Jahren / ab welchem Zeitpunkt wird ein Auto zum Wertobjekt ?

Frage von Mikrofon Mikrofon

Meistens ist es ja so, dass ein Neuwagen fast halbwärtszeitig seinen Wert verliert. Irgendwann sind sie so "wertlos", dass sie um paar 100 Euro weggehen, selbst wenn sie garagen- bzw. liebhabergepflegt sind.

Und dann plötzlich werden diese Autos wieder interessant und steigen im Wert (Oldtimer). Wann bzw. wodurch ist das so?

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Antworten (4)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Weinberg Weinberg

    Ein "Wertobjekt" wird ein Auto/Motorrad nur dann werden, wenn es schon als Neufahrzeug eher selten war.

    Für einen, wenn auch guterhaltenen - Opel Kadett, BMW 1600 o.Ä. wird man kaum Traumpreise erzielen können. Selbst dann nicht, wenn heute nur wenige davon vorhanden sind.

    Wirklich als Wertanlage können nur Fahrzeuge angesehen werden, die auch als Neufahrzeuge teuer waren.

    Oder aber natürlich ausgesprochene Raritäten, von denen weltweit nur mehr wenige Stücke vorhanden sind, zb. ein Hanomag "Kommissbrot" u.Ä.

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    Antwort von Erik70 Erik70

    Kurze Antwort: "Kommt drauf an."

    Lange Antwort: Das hängt von vielen Faktoren ab. Manche Autos werden quasi direkt vom noch hochwertigen Gebrauchtwagen zum begehrten Liebhaberstück, Mercedes SL zum Beispiel; manche haben dazwischen ein kurzes "Tal der Tränen", während dem ein Großteil verheizt, verbastelt, verbraucht wird, man aber trotzdem schon dann erahnen kann, daß es bald wieder bergauf gehen wird für die Überlebenden (Golf GTI oder auch Porsche 928 zum Beipiel); und manche werden nach einer jahrzehntelangen Billigphase plötzlich und unerwartet zum Hochpreisklassiker wie der VW Bus T1 oder der Citroen 2CV.

    Und: es ist auch mitnichten so, daß ein Auto schon als Neuwagen besonders rar oder edel sein muß, um mal ein Hochpreisklassiker zu werden. Ente und T1 sind da schon gute Gegenbeispiele, aber zum Beispiel sind auch Standard-Käfer heute wertvoller als Export-Käfer. Nicht weil sie schöner sind, sondern weil sie so selten sind ... die wurden halt fast alle weggeschmissen.

    Auf diesen Effekt spekulieren kann man aber kaum. Wenn man heute ein Auto hat oder kauft mit dem Hintergedanken "der wird mal wertvoll", dann gibt es ein paar Regeln, die eigentlich immer funktionieren: 1) möglichst hochwertige Ausführung (dicker Motor, schöne Extras); 2) schöne Farbe, gern auch eine seltene (gerade in der Mercedes-Szene sind Farbe und Extras oft wichtiger als der Zustand); 3) Originalzustand!, und 4) so guter Zustand/so wenig Kilometer wie möglich. Sowas ist nahezu sicher irgendwann, wenn er die Zeit bis dahin überlebt, ein gesuchter Klassiker.

    Die Brot-und-Butter-Modelle haben es schwerer. Die kommen dann irgendwann auch, aber man kann sich nicht drauf verlassen, daß sie wie der Standard-Käfer abheben. Ein Golf 2 CL in beige mit Stoffsitzen und 1600er Motor wird vermutlich nie begehrt sein, und wenn er noch so neuwagenmäßig dasteht. Andererseits: das hätten die Leute von orangen Sparkäfern vor 20 Jahren auch gedacht. Man kann nie wissen :-)

    Wichtiger als all diese Überlegungen ist aber: das Auto muß DIR gefallen.

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    Antwort von lolitale lolitale

    Mein Oldtimer ist 36 Jahre alt, aber da kaum jemand die Technik des Fahrzeugs noch kennt, bzw. reparieren kann und Ersatzteile so gut wie nicht mehr beschaffbar sind, könnte auch trotz Seltenheitswert kein guter Preis erzielt werden! Evtl. in 10 Jahren, aber da bin ich 80 !!!

    Gruß lolitale

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    Antwort von SchneeMoewe SchneeMoewe

    Keine Ahnung, aber nach 20 Jahren werden die Autos wiederum zum "Youngtimer"

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