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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
YakobYakob
In früheren Zeiten war das nicht einfach eine Frage der Bevölkerungszahl. Ein Ort wurde zur Stadt, wenn ihm von einem übergeordneten Fürsten das Stadtrecht erteilt wurde, das insbesondere das Abhalten von regelmäßigen Märkten umfasste, aber z.B. auch die Erstellung einer Umfassungsmauer zum Schutz vor Angriffen erforderte. So gibt es auch heute noch "Städte", die bevölkerungsmäßig unterhalb der relativ willkürlichen Grenze liegen, die auf Bevölkerungszahlen beruhen. Diese sind überdies von Land zu Land recht verschieden:
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3Antwort von
EllwoodEllwood
Während etwa in Dänemark die Untergrenze der Bevölkerungszahl bei einer städtischen Siedlung bei 200 Einwohnern liegt, sind es in Deutschland und Frankreich 2.000, in Österreich 5.000, in der Schweiz, Italien, Spanien und Großbritannien 10.000 und in Japan 50.000 Einwohner. Da der Begriff Stadt jedoch nicht rechtlich eindeutig definiert ist, gibt es auch Gegenbeispiele: Die kleinste Stadt Deutschlands ist mit 301 Einwohnern (2007) Arnis. Es wurde 1934 zur Stadt ernannt, da die Ortsbezeichnung Flecken abgeschafft wurde. Die kleinste Stadt mit altem Stadtrecht (verliehen 1326) ist Neumark in Thüringen mit 480 Einwohnern (2007).
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadt#Stadtgr.C3.B6.C3.9FeundStadttypKommentar von
romeo27romeo27 beste antwort DH!
Kommentar von
EllwoodEllwood Auch heute noch ist das Überschreiten der Mindesteinwohnerzahl in den meisten Ländern nicht automatisch mit der Erhebung zur Stadt verbunden, sondern es bedarf eines ausdrücklichen Beschlusses einer höherrangigen Gebietskörperschaft – in Deutschland und Österreich ist dies das jeweilige Bundesland.
Gleiche Quelle -
0Antwort von
jospejospe
früher ging es mal nach bevölkerungszahlen.
heute ist weder die einwohnerzahl, noch die fläche maßgebend bei der vergabe von stadtrechten. bürger und einflußreiche politiker müssen sich dafür einsetzen und benachbarte und ranghöhere gebietskörperschaften zustimmen
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die beste Antwort ist diese !
Ich würd Dir jetzt erst recht NICHT die hilfreichste Antwort geben
ist sie aber trotzdem, insbesondere weil sie nicht einfach aus wikipedia kopiert ist ! (ob ich das sternchen erhalte ist mir eigentlich einerlei, aber das geplänkel darum hat so den reiz des geblödels der niedrigeren ordnung...)
schmunzel letztlich auch nur exakt die gleiche Quelle...
Nein: den Text habe ich aus meinen eigenen grauen Zellen geholt (gut gelagertes und gereiftes Wissen)
der wiki-Link ist nur zusätzlich (und ich habe ja nur den Link angegeben und nicht den wiki-Text hier reinkopiert - was einen wesentlichen Unterschied bedeutet)
schmunzel schmunzel
Da hast Du dann aber an der Frage vorbei geschrieben, denn nach "wie war das damals" wurde nicht gefragt, soweit zum Unterschied...
Das ist aber gerade der Kernpunkt:
Die Frage
"Ab wie vielen Einwohnern wird aus einem Dorf eine Stadt ?"
war eigentlich schon falsch gestellt, denn ob ein Ort nun "Stadt" ist oder nicht, hängt gar nicht in erster Linie von der Einwohnerzahl ab. Die Idee, nur auf die Einwohnerzahl abzustellen, ist eine neuzeitliche und oberflächliche "Erfindung".
Meine Art, eine Frage zu beantworten, ist eben die, der Frage wirklich auf den Grund zu gehen. Und dazu genügt es eben oft nicht, nur so rasch irgendwas aus Wikipedia oder aus einer sonstigen "Quelle" zu kopieren.
Schönen neuen Tag !
Yakob
Danke, Yakob!
weiter erheitert schmunzel
"Auch heute noch ist das Überschreiten der Mindesteinwohnerzahl in den meisten Ländern nicht automatisch mit der Erhebung zur Stadt verbunden,..."
Stimmt, so eine Frage kann man mit Zitaten nicht aktueller und auf den Grund gehender beantworten als Du mit Deiner Methode...
Auch Dir einen schönen neuen Tag.