Ab wie vielen anzeigen kann man keine Ausbildung bei der bundespolizei machen?

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6 Antworten

Hallo eren875,

unter folgendem Link steht:

https://www.komm-zur-bundespolizei.de/bewerben/einstellungsvoraussetzungen/

Du bist gerichtlich nicht bestraft. Du lebst in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen – und bist somit nicht überschuldet.

Das bedeutet, dass es gar nicht da drauf an kommt, wie viele Anzeigen Du bis jetzt bekommen hast, sondern einzig und alleine da drauf, dass Du nicht ein einziges Mal verurteilt worden sein darfst.

Es gibt allerdings bezüglich der Anzeigen noch eine Kleinigkeit die zu beachten ist. Hat eine oder mehrere Anzeigen zur Folge, dass zur Zeit noch ein oder mehre Strafverfahren gegen Dich laufen, kannst Du erst dann eingestellt werden, wenn Dir die Staatsanwaltschaft mitteilt, dass das oder das die Verfahren eingestellt worden sind.

Kurz gefast:

eine Einstellung ist nur dann möglich, wenn.

  1. Du nicht ein einziges mal verurteilt worden bist und
  2. keine Strafverfahren gegen Dich am laufen sind

Schöne Grüße
TheGrow

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Kommentar von eren875
13.11.2015, 15:07

Vielen Dank, für deine hilfreiche Antwort! :)

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Erklär mal genauer, warum und wie oft du angezeigt wurdest und ob eine Verurteilung wahrscheinlich ist. Dann kann man dir besser helfen.

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Anzeigen sind egal - Konsequenzen zählen.

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Verurteilungen, nicht Anzeigen.
Und dann kommt es drauf an, um was es geht.

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Ich konnte keine machen weil ich meinen stiefvater mal halbtot gehauen habe als er meiner mum an die gurgel wollte.

Also mir zerstörte schon notwehr diesen karriereweg.

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Kommentar von Schlauchmayer
13.11.2015, 09:58

Wenn du deinen Stiefvater tatsächlich halbtot gehauen hast, dann hast du die Grenzen der Notwehr im Rahmen dieser Nothilfe tatsächlich überschritten. Für die Notwehr reicht es, dass du die unmittelbare Gefahr abwehrst. Körperverletzung über diesen Rahmen hinaus ist strafbar.


Ich fürchte, dass nicht die Nothilfe an sich diesen Karriereweg verbaute, sondern deine fehlende Einsicht, dass die Grenzen der Notwehr hier überschritten wurde. Das zu erkennen ist aber insbesondere im Polizeidienst unabdingbar. Wie du den Medien eigentlich täglich entnehmen kannst, ist die Polizeiarbeit den Augen der kritischen Öffentlichkeit unterworfen. Angriffe auf Kollegen dürfen die Polizeibeamten daher nicht mit überbordender Gewalt vergelten, eigentlich verbietet sich die Vergeltung an sich. Die Abwehr muss ausreichen.


 Ansonsten macht sich der Staat als Dienstherr mitschuldig, insbesondere wenn eine entsprechende Haltung des Kandidaten bereits bei der Einstellung erkennbar sein konnte.  

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Kommt darauf an wen du warum angezeigt hast.

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