Ab wie viel Tieren beginnt Massentierhaltung und seit wann gibt es die Massentierhaltung in Deutschland?

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10 Antworten

Das weiß kein Mensch! Das Wort Massentierhaltung ist ein definitionsloser Kampfbegriff!

Kein Mensch weiß ab wann das los geht. Vorallem erschließt sich nicht die Logik, warum man von der Anzahl der Tiere auf Tierhaltung, Tierwohl und Tiergesundheit schließen kann!

Solch Wörter wie "Massentierhaltung" benutzen ausschließlich NUR Laien, die von Landwirtschaft den geringsten Schimmer haben!

Gruß
Omni

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Kommentar von Omnivore08
06.03.2016, 18:05

Danke für den Stern!

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Kommentar von Valdes14
09.03.2016, 21:00

Unverdient

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Lt. Prof. Dr. Mieke Roscher  (Historikerin und Lehrstuhlinhaberin in Kassel für die Geschichte der Mensch-Tier-Beziehungen) haben die Nationalsozialisten  "Massentierhaltung " erfunden.

Im Stern-Artikel vom 28.01.16 äußert sie sich wie folgt:

Diese Haltung begann schon vor 1933, wurde dann aber auf die Spitze getrieben. Man glaubte, der Erste Weltkrieg wurde verloren, weil die Truppen hungern mussten. Darum wurde die Anzahl der Tiere rapide erhöht, es wurden andere Fütterungsmethoden eingeführt.....

Hier ein Link zu einer Aussage von Frau R. in der Welt von 2015: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article143032705/Schweine-galten-bei-den-Nazis-als-unrentabel.html

Über Zahlen, ab wann man über Massentierhaltung spricht, sagt die Dame jedoch auch nichts aus.

Interessant finde ich aber wieder mal etwas anderes. Es geht immer nur um Nutztiere namens Schweine, Kühe, Hühner....Auch andere Tiere werden in großen Mengen gehalten, ohne dass es Veganer, Tierrechtler und Co anficht......Warum setzt sich niemand ein für:

Wird schon seine Gründe haben, warum die Frauen und Herren Tierrechtler und Veganer nix zu diesen Tiermassenhaltungen sagen ..... Ich vermute mal, weil diese Tiere nicht knuddelig sind und weil sie keine Wimpern haben.


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Kommentar von Agronom
25.02.2016, 10:10

Zu Letzterem sagt niemand etwas, weil diese Tiere andere Ansprüche haben. Insekten, Reptilien etc. kann man nicht vergleichen mit Säugetieren und Vögeln, das hat nichts mit dem Aussehen zu tun, sondern deren Ansprüchen an ihre Umwelt.

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Kommentar von DCKLFMBL
26.02.2016, 01:11

Die sagen nix dazu weil viele das gar nicht wissen! Bei anderen Tieren braucht man nur mal einem Hof vorbeifahren wo die Tiere im Stall stehen, das sieht jeder, man läuft aber nicht mal einfach so an einer Schlangenfarm vorbei...

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Es gibt hierfür keine genau Eingrenzung. Für den Bauern heißt es Produktionserweiterung für einen Einkommensausgleich bei fallenden Preisen mit Überproduktion. Ein Teufelsstrudel durch ein stetiges Abhandeln der Wertigkeit des Produktes. In den 80er/90er waren es die Hähnchenhalter, die als erstes in die Industrielle Ldw getrieben wurden. Es mußten große durchmechanisierte Ställe sein mit wenig Arbeiteinsatz, aber viel Kapitaleinsatz. Dann vielen gesteuert die Preise, sodaß viele in finanziellen Nöten gerieten.Not macht Abhängig und so erklärte sich die Industrie (u.a. Wiesenhof) bereit, die Küken an einen bestimmten Termin zu liefern, die Medikamente terminlich zu liefern, das Futter zu liefern und den Schlachttermin festzusetzten, wann die Tiere abgeholt werden. D.h. der einstige stolze Bauer ist mittlerweile zum Lohnmäster degradiert. Das was ihm letztendlich gehört ist die Sch..ße und die toten Tiere (Abfall und das
Risiko). Ab den 90er war es der Schweinehalter der industiealisiert
werden mußten. 1995 gab es in Niedersachsen 62500 Schweinehaltende
Betriebe. Heute sind es noch 9000 bei ähnlichen Schweinepopulationen.
Auch hier wird sklavenähnlich für die Industrie produziert, die die
Preise letztendlich festlegen und die Bauern so entlohnen, sodaß die
Abhängigkeit nicht verloren geht. Heute sind die Milchbauern dran, die
100 Kühe und mehr im Nebenverdienst machen sollen. Wie ist hierbei egal,
solange die Milch der Industrie angeliefert wird. Das alles hat u.a.
zur Folge, das ein Verbraucher in D nur 10 % seines Einkommens für
Nahrungsmittel ausgeben braucht, damit er 35% für Urlaub/Unterhaltung
übrig behält.(Was ist es ein Rekord?, Luxus?, Wohlstand ??) oder auch
nur ein Klagen auf hohen Niveau ohne Feedback ?. Die deutsche bäuerliche
Landwirtschaft wird z.Z. von den Verbrauchern "aufgefressen". Die
Substanz schwindet und wird von Kapitalgesellschaften und Investoren
(Heuschrecken) übernommen. Z.Z. werden 70% der Landverkäufen im Osten
durch diese getätigt. Die Folge ist sowas wie Strodthhoff oder
KTG-Agrar, wo große autarke (Arbeitsplatzneutral) Einzelanlagen
entstehen. Die die Gemeinden viel Dreck, Lärm und kaputte Straßen
bereitet, seinen Wohn und Steuersitz Einkommensteuerpflichtig
wohlmöglich in Steueroasen verlagert hat und die Bevölkerung somit nur
die Belastungen und Kosten zu tragen hat. Die Wirtschaft macht die
Politik, und Politiker sind die Nutten der Wirtschaft und nicht der
Bürger.

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Kommentar von Agrarbetriebe
29.02.2016, 10:34

und wenn die konventionelle Landwirtschaft aufgeteilt ist wird es mit den Biobetrieben weiter gehen, oder besser gesagt auf Bio umgestellt und die Preise werden auch da sinken - ist dann günstige Biomassenproduktion. 

Der kleine Bauer hat da kaum noch eine Möglichkeit.

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Das ist die Frage - ab einer bestimmten Größe, Stück oder Anzahl von was auch immer - ist es immer eine Masse. Der eine findet das gut und der andere schlecht.

Wenn man Marketing machen möchte und das wird mit diesem Begriff gemacht, dann wird die Anzahl von  zB. Tieren getrennt betrachte von der Haltungsform.

500 Hühner die im Garten rumlaufen sind für den einen wenig und für den der  keinen Bezug dazu hat sehr viel.

1000 Biorinder auf der Weide sind für den einen keine Masse und 500 Kühe im neusten Stall Massentierhaltung.

Massentierhaltung hat es schon immer gegeben auch in der freien Natur. 

Wasserbüffel in Afrika, Rentiere in Norwegen egal wo auf der Erde, Massen gab es schon immer. Auch in einer großen Stadt wie Berlin leben Massen an Wildscheinen ist das jetzt gut oder schlecht, viel oder wenig?

Ab wie viel eine Masse anfängt muß jeder für sich entscheiden und ist immer abhängig wie man das gerade für seine persönliche oder berufliche Einstellung braucht.

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Intensivtierhaltung oder Massentierhaltung bezeichnet
die technisierte Viehhaltung meist nur einer einzigen Tierart in
ländlichen Großbetrieben mit nicht ausreichend verfügbaren
landwirtschaftlichen Nutzflächen, um die benötigten Futtermittel selbst
zu erzeugen. Das primäre Ziel ist dabei die größtmögliche Erhöhung des
erwirtschafteten Ertrages. Der Begriff „Massentierhaltung“ wurde in den
1970er Jahren vom Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek für die Käfighaltung von Legehennen als Synonym für eine schlechte Tierhaltung geprägt.[2] Die Bezeichnung der Haltungsform als „Massentierhaltung“ wird vom Deutschen Bauernverband als „politische Kampfparole“ eingestuft und abgelehnt.[3]

https://de.wikipedia.org/wiki/Intensivtierhaltung

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Kommentar von ASmellOfRoses
25.02.2016, 09:35

Klar, "Politische Kampfparole...."

Leider stammen die wenigsten "Nutztiere" heutzutage noch vom kleinen Bauern, vielmehr nimmt die Zahl der anonymen Betonkötze, der zubetonierten - inzwischen Hochsicherheitstrakten gleichenden - Tierfabriken immer noch zu...

Das Tier wird immer mehr zur Ware deklariert und materialisiert (Ausschuss von vornherein eingeplant).

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Ab welcher Anzahl von Tieren man von Massentierhaltung spricht, hängt sicher auch von der Art der Tiere ab. Bei Bienenvölkern liegt die Anzahl der (einzelnen) Tiere wohl anders wie bei Kühen ....

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Den Begriff kann man nicht genau Definieren: Massentierhaltung ist wenn viele Tiere auf engem Raum Gehalten werden.

So Definieren es die allermeisten.

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Den Begriff gibt es offiziell nicht und hat deshalb auch keine genaue Definition. Laut Duden ist es die"technisierte Tierhaltung in Großbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte"

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Massentierhaltung ist ein nicht klar definierter Begriff, der auch außerhalb von Medien und Umgangssprache keine wirkliche Bedeutung hat.

Die Zahl der Tiere allein ist dabei auch kein sinnvolles Kriterium, man muss die Anzahl schon auf die verfügbare Fläche beziehen.

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Massentierhaltung beginnt meist ab ca 100 Tieren. Es kommt aber naturürlich großteils auf die größe des gefängnisses an.

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Kommentar von frank394
24.02.2016, 19:38

Wo steht das denn bitteschön geschrieben, dass "Massentierhaltung " ab 100 Tieren anfängt? 

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Kommentar von Nyaruko
25.02.2016, 14:29

Dann habe ich eine enorme „Massentierhaltung“, ca. 50.000 Tierchen im engsten Raum ...

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Kommentar von Omnivore08
26.02.2016, 13:46

Also ist unser Kuhstall mit 100 Kühen offiziell Massentierhaltung? Mal eine Frage: Und was kannst du jetzt anhand dieser Zahl noch so feines ablesen?

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