Frage von Internetzugriff, 301

Ab welcher Summe muss die Bank nachfragen woher das Geld kommt?

Habe gelesen das die Bank per Gesetz ab einer bestimmten Summe (einige sagen 5.000 andere 10.000 oder 15.000€) den Kunden nachfragen muss woher das Geld kommt, weil das den Finanzamt wegen Geldwäsche interessieren soll.

Und muss man das dann auch sagen?

Antwort
von wfwbinder, 216

Bitte nicht zwei Dinge verwechseln:

1. Identitätsfeststellung bei Bargeldverkehr/-einzahlungen und

2. Herkunftsnachweis von hohen Geldeingängen auf dem Konto.

Das erste ist eine Vorschrift nach dem Gelodwäsche gesetz um einfach nur die Identität festzustellen. Keiner wird bei 15.000,- fragen, woher das Geld ist.

Wenn aber eine große Summe kommt, je nach Geldbewegungen des Kunden auf dem Konto könnten das 300.000,- sein, oder erst 30 Mio., insbesondere aus dem Ausland.

Da interessiert sich die Bank, aber schon die Aussage, ich habe eine geerbte Wohnung verkauft, würde es bei einem normalen Arbeitnehmer erklären, der 300.000,- bekam.

Bei Zahlungen aus dem Ausland von größeren Beträgen müssten ja auch Meldungen an die Bundesbank gemacht werden.

Antwort
von ArcticBear, 193

Das kommt drauf an. Bei einem hartz4 Empfänger sind schon 5.000 Euro "verdächtig".
Wohin bei einem Firmenchef 20.000 ganz normal sind.

Antwort
von AnglerAut, 217

In Deutschland muss ab einer Grenze von 15.000 die Identität des Kunden festgestellt werden. Zudem muss dieser Geldfluss auch immer protokolliert werden, wobei die Unterlagen über mehrere Jahre hinweg aufgehoben werden müssen

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