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Ab welcher Hörminderung braucht man ein Hörgerät?

Frage von martinapa martinapa

Ab welcher Hörminderung braucht man ein Hörgerät? Wie ist das, wenn beide Ohren unterschiedlich sind?

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Antworten (5)

  • 5
    Antwort von evistie evistie

    Wann verordnet der Arzt ein Hörgerät?

    •Voraussetzungen dafür, dass der HNO-Arzt ein Hörgerät verschreibt, sind:

    •im Ton-Audiogramm beträgt der Hörverlust bei mindestens einer der geprüften Frequenzen (Tonhöhen) mindestens 30 dB

    •im Sprach-Audiogramm sind deutliche Hörverluste festzustellen

    •es gibt keine operative Möglichkeit, die Schwerhörigkeit zu verbessern

    •der Patient muss ein Hörgerät tragen wollen und in der Lage sein, es zu bedienen

    http://www.die-allgemeinpraxis.de/page/weitereinformationen/praeventionfrueherke...

    Es wird im allgemeinen binaurale Versorgung empfohlen (= zwei Hörgeräte). Diese werden individuell angepasst - jedes Ohr für sich.

    Kommentar von martinapa martinapa

    Es gibt ja soviele unterschiedliche Systeme. Was kommt denn in Frage, wenn man auf dem einen Ohr nur leicht Schwerhörig ist, auf dem anderen aber schon doller, also so mittel.

    Kommentar von TigressofMalta TigressofMaltaTigressofMalta

    Dann bekommt man halt zwei verschiedene HGs, die sind ja nicht gekoppelt, sondern werden für jedes Ohr einzeln angepasst. Welche Versorgung da passt, muss man ausprobieren. Es gibt soviele HGs auf dem Markt und was für den einen super ist, ist für den anderen *** ;) Da gibts nur: Probieren geht über Studieren!

  • 3
    Antwort von TigressofMalta TigressofMalta

    Hi

    Als Faustregel kannst du nehmen: Wenn du dich von den Leuten zurückziehst (grössere Gruppen, laute Umgebung etc), weil es dir zu anstrengend wird, den Gesprächen zu folgen, dann wird es Zeit für ein Hörgerät. Es lohnt sich nicht, aus falschem Stolz auf Hörgeräte zu verzichten und dann nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Hörgeräte werden jedem Ohr individuell angepasst, ein Unterschied macht da also keine Probleme.

    Gruss

  • 1
    Antwort von colli1282 colli1282

    Hörgeräte? Sagmal, wie jung bist du? Nun gut, dass die Ohren unterschiedliche Ohrenleistung haben können, gibts es tatsächlich. Das kann verschiedene Gründe haben. Bei mir z. Bsp. lag es vor zwei Jahren daran, dass ich über Weihnachten eine elende Erkältung hatte und beim Niesen in dem einen Ohr einen Knall gegeben hat. Seither ist mein eines Ohr um 25 Prozent in der Hörleistung beeintächtigt, wobei das andere normal ist. Lass das beim HNO Arzt klären, per Geräuschtest. Sollten die Unterschiede zu enorm sein, könnt ihr euch wg. einem Hörgerät austauschen. Damit würde ich aber solange warten, bis ich keine andere Möglichkeit mehr hätte.

    Kommentar von TigressofMalta TigressofMaltaTigressofMalta

    Hörverlust ist nicht zwingend vom Alter abhängig....................

    Kommentar von colli1282 colli1282colli1282

    Weiß ich, mein linkes Ohr hat ebenfalls geminderte Leistung und ich bin auch nicht alt.

  • 0
    Antwort von CeciliaMaria CeciliaMaria

    Grundsätzlich kann eine Hörminderung mittels eines Audiogramms durch den HNO-Arzt festgestellt werden. Man sollte aber nicht all zu lange oder gar aus falscher Scham auf die Nutzung von Hörsystemen (Hörgeräten) verzichten, denn der Hörverlust und die Hörminderung ist ein Prozess, der meist Jahre gedauert hat, ehe er sich bemerkbar macht. Unser Gehirn hat damit ebenso über eine lange Zeit hinweg zunehmend verlernt, die Geräusche entsprechend wahrzunehmen und zu verarbeiten. Wenn dann das Tragen von Hörsystemen unumgänglich geworden ist, weil man aus dem sozialen Umfeld mehr oder minder durch den Hörverlust ausgegrenzt ist, diese Isolation (die es schließlich ist) endlich aufgeben möchte, dann tut sich unser Gehirn anfangs recht schwer damit, die "Schubkästen" wieder aufzuziehen, die inzwischen längst geschlossen wurden. Um einen solch erneuten Lernprozess, der anfangs auch sehr unangenehm sein kann (normaler Straßenlärm wird wie ein "Kriegsausbruch" empfunden, Wasserspülungen an Toiletten erscheinen wie ein Rohrbruch usw.), angenehmer und effektiver werden zu lassen, empfiehlt es sich, Hörhilfen eher früher als zu spät anzuwenden. Abgesehen davon, dass dabei der eigentliche Hörminderungsschaden auch nicht so gravierend verläuft wie in dem Fall, bei dem man zu lange darauf zuwartet.

  • 0
    Antwort von jospe jospe

    das kann dir nur der HNO arzt sagen -- bei jedem unterschiedlich

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