Frage von Forensic, 61

Ab welcher Einkommensgrenze wird ALG1 noch ausbezahlt?

Minijob Tätigkeiten bis zu 450 €, ist das schon zuviel das das Arbeitsamt nicht mehr bezahlt?

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Antwort
von isomatte, 23

In der Regel darfst du beim ALG - 1 nur 165 € pro Monat ohne Anrechnung dazu verdienen,du darfst in der Woche nicht auf 15 Arbeitsstunden kommen,denn ab da giltst du im SGB - lll nicht mehr als arbeitslos und der Anspruch würde voll entfallen !

Dazu könntest du dann noch Aufwendungen absetzen,die dir durch die Beschäftigung entstehen,wie z.B. Fahrkosten.

Hättest du deinen Mini Job schon min.12 Monate innerhalb von 18 Monaten vor deiner Arbeitslosigkeit gehabt,dann hättest du auch im ALG - 1 Bezug dein durchschnittliches Monatseinkommen weiterhin ohne Abzug dazu verdienen können.

Das gilt aber nur beim ALG - 1,sobald du eine ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter beantragen bzw.beziehen würdest,gelten dann die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll.

Dann dürftest du 100 € als Grundfreibetrag ohne Anrechnung behalten und von den übersteigenden 900 € ( 100 € - 1000 € Brutto ) noch einmal 20 % Freibetrag und von 1000 € - 1200 € Brutto,dann 10 % Freibetrag.

Diese Freibeträge würden dann theoretisch vom Netto abgezogen und würden das anrechenbare Einkommen ergeben,dass dann auf deinen Bedarf nach dem SGB - ll angerechnet würde.

Antwort
von DerSchopenhauer, 28

ALG-I oder ALG-II

Beim ALG-I darfst Du 165 € anrechnungsfrei hinzuverdienen - der darüber hinausgehende Verdienst wird vom ALG-I abgezogen - hier ist aber zu beachten, daß die wöchentliche Stundenzahl max. 14,99 betragen darf - ab 15 Std. gilt man nicht mehr als arbeitslos und die Leistung würde eingestellt.

Beim ALG-II wird der Verdienst unter Anrechnung von Freibeträgen angerechnet: bei 450 € = 170 € Freibeträge = Anrechnung 280 € - hier spielt die wöchentliche Stundenzahl keine Rolle.

Es ist auch noch zu beachten, daß man beim ALG-I den Minijob auch wieder ohne wichtigen Grund künndigen kann; das hat keine negativen Auswirkungen auf das ALG-I.

Beim ALG-II würde eine Kündigung ohne wichtigen Grund zu einer Sanktion führen (30% Kürzung des ALG-II - grundsätzlich 3 Monate lang).

Antwort
von TreudoofeTomate, 17

Du darfst 165 EUR hinzuverdienen. Wenn du mehr verdienst, wird dies auf das ALG angerechnet.

Antwort
von Netcrobat, 29

Es kommt darauf an, ob 1 oder 2.

ALG 1 sind im Grunde genommen 60% deines vorherigen Nettoeinkommens. Frag am Besten einfach mal beim Amt selbst nach.

Antwort
von grubenschmalz, 35

ALG 1 oder 2?

Kommentar von Forensic ,

ALG1

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