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Ab welcher Belichtungszeit kann ich bei einer Spiegelreflexkamera nicht mehr aus der Hand fotografieren?

Frage von Blinzelblume Blinzelblume

Ab einer halben Sekunde? Oder länger?

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Antworten (11)

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    Antwort von Maienblume Maienblume

    Aus meiner Erfahrung ist schon 1/30tel problematisch, kaum jemand hat so eine ruhige Hand. Das ist aber aus den Zeiten der analogen Kameras, wo jedes verschossene, unscharfe Bild sehr ärgerlich war. Manchmal ist es gelungen - daher sollte es bei Digitalkameras kein Riesenproblem sein, man kann ja alles wieder löschen. <lg>

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    Antwort von MacJohn MacJohn

    Mit Normaloptik: 1/30. Mit Tele: 1/60.

    Alles andere ist bloße Theorie.

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    Antwort von beene beene

    Ich hab die Erfahrung gemacht - und später von einem Profi bestätigt bekommen -, dass man etwa "1/Brennweite" rechnen kann. Bei 200 digitalen mm also etwa 1/200. Bis zu 1/125 schaffe ich, danach wirds eng und ist eher ne Glückssache... Nimm im Zweifel lieber nen Stativ, man ärgert sich sonst sowas von...

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    Antwort von Fritz64 Fritz64

    Generell geht man bei einer Speigelreflxkamera davon aus 1/Brennweite in mm. Bei einem 300mm Tele sind 1/250 das längste. Wenn du eine Seite aufstützen kannst, dann rechnet man das Doppelte. Die kannst dich niederkniehen und die Kamera auf den Oberschenkel Legen. Das ist fast schon wie ein Stativ. Bei den Mittelformats oder Digitalkameras musst du entsprechend umrechnen.

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    Antwort von cyberoma cyberoma

    1/60 geht immer. Bei 1/30 kann es auch klappen, wenn du dich irgendwo anlehnen kannst und beim Auslösen die Luft anhältst. Zoomen darf man dabei natürlich nicht, da multipliziert sich die Bewegung der Hand, und alles wird unscharf.

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    Antwort von fourseasons fourseasons

    Kommt auf drei Faktoren an:

    Mit welcher Brennweite fotografierst Du?

    Wie ruhig ist Deine Hand?

    Wieviel Bewegungsunschärfe tolerierst Du?

    Wenn Du eine ruhige Hand hast und etwas Atemtechnik beherrschst, dann kann es schon mal mit kurzer Brennweite bei 1/4 Sekunde klappen.

    Aber warum ist das so interessant? Du mußt doch nur ein paar Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtungszeit machen, - und schon kannst Du die Frage selbst beantworten.

    Kommentar von cyberoma cyberomacyberoma

    stimme dir voll zu, fourseasons. aber hast du einen anderen Tip für diese Situation: wenig, aber stimmungsvolles Licht, z.B. Innenraum, Blitz nicht erwünscht, also weit offene Blende, Stativ nicht vorhanden? Was hilft da noch außer Luft-Anhalten?

    Kommentar von fourseasons fourseasonsfourseasons

    Man sollte erst mal erfahren dürfen, ob es sich um eine analoge oder digitale Kamera handelt.

    Ich fotografiere fast ausschließlich ohne Blitz. Es gibt kaum eine Situation, wo man mit einem lichtstarken Objektiv und hochempfindlichen Film eine lange Belichtungszeit braucht.

    Übrigens...

    Luft-Anhalten ist nicht die Lösung! Langsam ausatmen und dann gegen Ende hat man die ruhigste Hand;-))

    Kommentar von cyberoma cyberomacyberoma

    Oh. Danke! Ich werde es ausprobieren. Auch der Elefant, der oben im Baum auf einem dünnen Ast saß, antwortete auf die Frage, wie er das denn mache: "Alles eine Frage der Atemtechnik." :-)

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    Antwort von HelmutRn HelmutRn

    Beim Normalen Objektiv, alle was unter 1/25 sec. liegt. Beim Teleobjektiv eher noch früher!

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    Antwort von closeup closeup

    ich kenne einen Experten dafür! Schau mal auf http://www.stage1.at ! der ist webmaster lg

    Kommentar von Blinzelblume Blinzelblume

    aha, dann schau ich mal gen Österreich

    Kommentar von Schridde SchriddeSchridde

    @closeup kan den Link leider nicht öffnen :-(

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    Antwort von digididi digididi

    Für scharfe Bilder bei kurzen Brennweiten bis in den schwachen Telebereich mindestens das doppelte der benutzten oder eingestellten Brennweite. Bei längeren Brennweiten mindestens das dreifache der Brennweite(mit guter, aktiver Antiwackeltechnik halbieren sich diese Angaben ca). Da man nicht immer ein Dreibeinstativ dabei haben kann, ist ein Einbeinstativ auch sehr hilfreich. Ein Tip: Von der Fa. CULLMANN das Einbeinstativ "Monofix". Es ist mit Kugelkopf, klein(30cm), leicht(300g),einigermaßen stabil und lässt sich blitzschnell stufenlos bis 142 cm auszausziehen.

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    Antwort von pasel pasel

    Die Regel Brennweite gleich Belichtungszeit ist schon passend. Da verwackelt selten etwas. Mit einem Einbeinstativ, da gibts schon recht stabile etwa von Cullmann,kann man aber noch weit längere Belichtungszeiten verwenden.

    Gruß Uwe

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    Antwort von Fairytale Fairytale

    Also so Faustregel ist bis zu 1/60sec. besser halt ein 1/125sec. und weniger aber dann hast du halt auch weniger Tiefenschärfe...probiers einfach aus undviel spaß beim fotografieren ;)

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