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Ab welchen EN-Wert wird ein Dipolcharakter erreicht?

Frage von Detht Detht

Wasser ist ein Dipol. Aber wie bekomme ich heraus, welche Verbindungen, auch einen Dipolcharakter besitzen?

Finde nur Erklärungen mit : ab höheren EN Wert unterschied ist ein höherer Dipolcharakter gegeben. Aber warum ist dann CH4 kein Dipol? In diesem ist auch eine EN Differenz gegeben.

viele grüße

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Antworten (4)

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    Antwort von Lanyovan Lanyovan

    CH4 ist kein Dipol, weil die positiven und negativen Ladungsschwerpunkte aufeinanderfallen. Das Methanmolekül sieht so aus: http://www.darkgovernment.com/news/wp-content/uploads/2009/08/methane-molecule.j... Die H-Atome sind eher positiv geladen, weil das C die Bindungselektronen stärker anzieht. C ist somit "negativer"; der Delta - liegt auf dem C-Atom. Die H-Atome sind "positiver". In der Mitte der H-Atome liegt Delta +. Und Delta Plus liegt genau auf dem C-Atom und somit genau auf dem Delta -. Also kein Dipol.

    Der EN-Wert hat DAMIT nichts zu tun. Er entscheidet nur, welches Atom im Molekül "positiver"/"negativer" ist und ob es sich um eine Ionen- oder Elektronenpaarbindung handelt.

    /edit: Je größer die Differenz der EN-Werte zweier atome, desto stärker werden die Elektronen vom einen Atom angezogen. Bei HCl z.B. sieht man das deutlich^^

    /edit²: Blödes beispiel. h2o ist besser, da liegt delta + zwischen den beiden H-Atomen und Delta - auf dem O-Atom. Da das Molekül gewinkelt ist (Elektronenwolken), ist es ein Dipol.

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    Antwort von Joechel35 Joechel35

    Ab einem Unterschied in den EN-Werten von 0,5 spricht man von einer polaren Bindung (ist bei C-H nur 0,4, darum unpolar).

    Für einen Dipol müssen noch getrennt liegende Ladungsschwerpunkte der Partialadungen dazu kommen.

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    RatgeberHelden Antwort von jobul jobul

    CH₄: Unterschied vielleicht 0,3, wobei man auch noch berücksichtigen muss, dass vier Wasserstoffatome an den Elektronen des Kohlenstoff zerren. Bei Wasser ist der Unterschied immerhin ca. 1.5 zwischen H und O, aber auch hier zerren zwei Wasserstoffatome am Sauerstoff, sonst wäre die OH-Bindung noch polarer. Eine Bindung ist dann polar, wenn die Elektronen nicht völlig gleichmäßig verteilt sind, wie bei zwei gleichen miteinander verbundenen Atomen. In allen anderen Fällen gibt es fast immer eine gewisse Ungleichheit der Elektronenverteilung zwischen zwei Atomen einer Bindung, aber sie wird oft durch Einflüsse des Gesamtmoleküls überlagert. Bei organischen Molekülen sind die Verhältnisse oft recht kompliziert, weil Elektronen dazu neigen, sich weiträumig zu arrangieren, was in den Metallen am deutlichsten zum Ausdruck kommt, wo sie teilweise völlig den Kontakt zu einzelnen Atomen zu verlieren scheinen.

    Kommentar von prohaska2 prohaska2prohaska2

    Beim letzten Satz gibts ein Formulierungsproblem. Metalle gehören nicht zu den organischen Problemen. Da ich deine Beiträge kenne, ist mir aber klar, dass du's weißt.

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    Antwort von laurel laurel
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