CH4 ist kein Dipol, weil die positiven und negativen Ladungsschwerpunkte aufeinanderfallen. Das Methanmolekül sieht so aus:
http://www.darkgovernment.com/news/wp-content/uploads/2009/08/methane-molecule.j...
Die H-Atome sind eher positiv geladen, weil das C die Bindungselektronen stärker anzieht. C ist somit "negativer"; der Delta - liegt auf dem C-Atom. Die H-Atome sind "positiver". In der Mitte der H-Atome liegt Delta +. Und Delta Plus liegt genau auf dem C-Atom und somit genau auf dem Delta -. Also kein Dipol.
Der EN-Wert hat DAMIT nichts zu tun. Er entscheidet nur, welches Atom im Molekül "positiver"/"negativer" ist und ob es sich um eine Ionen- oder Elektronenpaarbindung handelt.
/edit: Je größer die Differenz der EN-Werte zweier atome, desto stärker werden die Elektronen vom einen Atom angezogen. Bei HCl z.B. sieht man das deutlich^^
/edit²: Blödes beispiel. h2o ist besser, da liegt delta + zwischen den beiden H-Atomen und Delta - auf dem O-Atom. Da das Molekül gewinkelt ist (Elektronenwolken), ist es ein Dipol.
Beim letzten Satz gibts ein Formulierungsproblem. Metalle gehören nicht zu den organischen Problemen. Da ich deine Beiträge kenne, ist mir aber klar, dass du's weißt.