Ab welchem TSH-Wert hat man eine Schilddrüsenunterfunktion?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Die Normwerte sind mit 5,33 erhöht (bis 4,4). Der Verdacht einer Hypothyriose drängt sich auf. Ein Therapiebeginn mit Hormonsubstitution (L-Thyroxin) kann in Erwägung gezogen werden, wenn zusätzliche Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion auftreten. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Arteloni
16.06.2016, 23:40

Das ist vollkommener Quatsch! Alleine mit dem TSH kann man keine Schilddrüsenfunktionsstörung diagnostizieren. Dein Kommentar ist laienhaft und fahrlässig.

0

Um eine Funktionsstörung der Schilddrüse zu diagnostizieren reicht der TSH-Wert nicht aus.

Dazu gehört die Bestimmung der freien Hormone (fT3 und fT4). Diese können bei erhöhtem TSH durchaus im Normalbereich liegen. Man spricht dann von einer "latenten" oder "subklinischen" Funktionsstörung.

Nur aufgrund des TSH Werts rechtfertigt sich keine Therapie, ganz egal wie hoch er ist. Außerdem kann, wenn auch selten, bei erhöhtem TSH Wert auch eine Überfunktion vorliegen.

Um den TSH Referenzbereich (du meintest 2) richtig einschätzen zu können muss man wissen wie der Wert bestimmt wurde und welchen Bereich das Labor angibt. Pauschal kann man das nicht beurteilen und schon garnicht ohne Angabe der Maßeinheit. Meistens wird der Normbereich mit 0,4-4 µu/ml angegeben.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meine Tochter hat vor einem Jahr TSH Wert 5.. Und es wurde direkt eine SD- Unterfunktion diagnostiziert und mit der Einnahme von Hormonen begonnen. Es wurde auch Sono gemacht und andere Blutuntersuchungen durchgeführt ( Antikörper..)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Janeta99
15.06.2016, 22:40

Und noch was.. Bei uns in der Familie hat keiner  Schilddrüsenunterfunktion. Mein Rat: hol dir eine Überweisung zum Nukleamedizin / Endokrinologe

0
Kommentar von Arteloni
16.06.2016, 10:26

Alleine aufgrund des TSH Wertes diagnostiziert niemand eine Unterfunktion. Bevor das passiert sind weitere Untersuchungen notwendig, vor allem bevor man eine Therapie einleitet. Falls euer Arzt es tatsächlich anders gemacht hat war das fahrlässig.

0

Das schwarz-weiß-Denken, also die Unterscheidung ob eine Unterfunktion vorliegt oder nicht, mechanisch an einem Blutwert, überlaß bitte den Ärzten. Die können nicht logisch denken und müssen auch den Patienten ignorieren.

Das entscheidende Kritierium sollte das Befinden sein. Warum soll man jemanden behandeln, der keine Symptome hat, nur weil sein Blutwert knapp über irgendeiner willkürlichen Grenze liegt ?

Und warum sollte man jemanden der starke Symptome hat nicht behandeln, nur weil sein Wert noch knapp unter einer wie auch immer ausgewürfelten Grenze liegt ?

Ich empfehle dringend den Wechel des Hausarztes in deinem Fall.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?