Wann ist eigentlich der Punkt beim Verdienst erreicht an dem die Private Krankenversicherung billiger ist als die gesetzliche?
Die PKV ist immer dann anzuraten, wenn man über der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Die Bemessungsgrenze in der Krankenversicherung beträgt 2009 4.100 € p.a. bzw. 3.675 € monatlich. Bis zu diesem Einkommen werden maximal Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung berechnet.
Für einen Wechsel in die private Krankenversicherung ist die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) relevant; sie beträgt 2009 48.600 € p.a. bzw. 4.050 € monatlich. Das gilt für Angestellte! Selbständige können jederzeit in die Private wechseln.
Aber vorsicht! Private Krankenversicherungen gibt es wie Sand am Meer. Um für sich den besten Tarif zu finden hat sich folgendes Verfahren als das beste herausgestellt:
1. Tarifübersicht anfordern: Im ersten Schritt sollte man meiner Meinung nach eine unabhängige und anbieterneutrale Tarifübersicht anfordern. Hierfür muss man seine persönlichen Daten in einen online Rechner eingeben. Die Daten werden an den Dienstleister übermittelt und anschließend errechnet eine entsprechende Vergleichssoftware den individuell angepassten Vergleich aus über 80 Anbietern. Dieser Service ist 100% kostenlos für den Verbraucher. Hier der Link: www.finanzter.de/link/pkv
2. Screening der Tarife: Indem Du die einzelnen Tarife vergleichst, kannst Du einfach herausfinden welche der Gesellschaften die beste ist. Vielleicht ist ja eine andere noch viel besser vom Preis- Leistungsverhältnis. Einfach ausprobieren. Kostet nichts.
Viel Erfolg wünsche ich.

zum Nachlesen:
ist denke auch unterschiedlich, kommt auch darauf an wie oft du krank bist usw. Bei http://www.humanisten-duesseldorf.de/private-krankenversicherung.html gibt es nützliche Infos
Ab dem 3. Punkt nach dem vierten Satz :-)
Was bedeutet billiger ? Welche Leistungen meinst du ? Welche Rückstellungen ? Wovon sprichst du überhaupt ?
Der GKV Beitrag liegt max. bei ca. 600 Euro in 2009. Alles was drunter ist ist billiger und alles was mehr ist ist teurer. Rein mathematisch.

das hängt von vielen faktoren ab!als Angestellter kannst du ja aber eh erst dann raus wenn du 3 jahre über der beitragsbemessungsgrenze verdiehnt hast!und dann ist es ja so das auch hier die beiträge zur hälfte du und zur hälfte der arbeitgeber bezahlt!und nicht nur an den preis denken die leistung ist bei der privaten wesentlich besser!!!!!
Das hängt unter anderem auch davon ab, mit welchem Alter man in die private Versicherung geht.
Und: einmal privat - immer privat, jedenfalls wenn man noch versicherungspflichtig (Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze) ist und ab einem bestimmten Alter.
Und: denke auch an die Familien(mit)versicherung...

Sie ist auf jeden Fall günstiger wie die Gesetzliche, wenn der Versicherte unter 35 Jahre alt ist.
Die Beitragsbemessungsgrenze findest Du hier: http://www.beitragsbemessungsgrenze.com/
Da die Beiträge in der PKV nicht vom Verdienst, sondern vom Eintrittsalter abhängen, ist man damit meist besser dran, zumindest solange man im Berufsleben steht. Allerdings ist es fraglich, ob man sich die im Alter (trotz Altersrückstellung) noch leisten kann, ohne in den sog. Elementartarif zu wechseln
schau dir aber die monatlichen Kosten im Alter an, da die Privaten um ein vielfaches höher liegen und du nur schwer wieder zurück kannst.
monja1995 am 8. Januar 2009 11:49 Ab 55 gar nicht mehr
paps1959 am 31. Januar 2009 19:20 Man schaue sich die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze an udn im Gegensatz dazu die durchschnittliche Beitragsentwicklung der privaten Krankenversicherungen.
Man wird sehen, dass die Privaten da besser abschneiden.
hier findest du viele weitere Infos über PKV www.versicherung.info-kredit.com