Die Kleinfamilie ist seit etlichen Jahren auf Hart IV. Die Kinder sind jetzt 8 und 10 Jahre. Die Mutti hat zwei Umschulungen gemacht.
Das Amt zahlt 1000 Euro, dazu die Miete von etwa 500 Euro.
Jetzt hat die Mutti erstmalig die Gelegenheit auf einen Vollzeitjob im Pflegebereich, der verkehrsmäßig erreichbar ist, mit zusätzlichen Kosten von 100 Euro.
Für die Kinderbetreuung sind nur öffentliche Einrichtungen möglich, keine Oma oder neuer Partner.
Das Nettoeinkommen wird 865 Euro betragen. Unterhaltszahlung sind nicht zu erwarten.
Was kann die Familie an Wohngeld und weiteren Leistungen erwarten?
Im Prinzip stimme ich Dir zu.
Aber heute liegt Schnee. Und eines der Mädchen hat noch keine winterfesten Schuhe und die Mutti auch nicht.
Wenn jemand so lebt, ist es ökonomisch unsinnig, eine Arbeit anzunehmen, bei der man weniger verdient, aber mindestens 100 Euro Fahrtkosten und Betreuungskosten hat.
Da wird aber ein Termin bei einem Berater gemacht.
wenn du weniger verdienst wie dein jetziger hatz4 anspruch ist, hast du dann trotzdem noch ergänzend anspruch auf hartz4 leistungen und durch die freibeträge hast du dann sogar mehr geld als jetzt.( auch die werbungskosten werden dann bei den keistungen berücksichtigt).