Bei meinem Sohn, 11. Kl., Gymnasium, Bayern, gab es eine Klassenarbeit in Chemie, die besonders schlecht ausfiel. Es gab nur 4er, 5er und 6er. Auch die Klassenbesten, die sonst immer nur 1er schreiben, hatten auch nur 4er. Kann man diese Arbeit für ungültig erklären lassen?
Ab welchem Durchschnitt kann eine Klassenarbeit für ungültig erklärt werden?
Antworten (15)
-
3Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
MarylineMaryline
Die Klassenarbeit ist ungültig, wenn über 50% der Schüler 4minus, 5 oder 6 geschrieben haben. Dann wird die Arbeit in der Regel wiederholt. Eine solche Arbeit kann jedoch mit Genehmigung der Schulleiting trotzdem gewertet werden, wenn hinreichend im Unterricht und mittels Hausarbeit darauf vorbereitet wurde. Ich selbst musste den traurigen Gang zum Direktor unserer Schule bereits einige Male antreten, weil Klassenarbeiten von den Schülern nicht ernst genug genommen worden waren. Die Schüler hatten ganz einfach nichts dafür getan. Sollte dies hier nicht zutreffen, dann führt der nächste Weg zum Elternvertreter der Klasse.
Ich bin Lehrerin in Hessen.
-
2Antwort von
tergennatergenna
Ab welchem Schnitt Arbeiten für ungültig erklärt werden können/müssen weiß ich leider nicht. ABER ich weiß (aus eigener Erfahrung) das sich ein Lehrer eine schlecht ausgefallene Arbeit beim Rektor genehmigen lassen kann. Er muß dann "nur" beim Rektor erklären, was er im Unterricht genau behandelt hat und warum die Arbeit so schlecht ausgefallen ist und dann kann der Rektor genehmigen, das die Arbeit SO in die Wertung einfließen darf und nicht wiederholt werden braucht...
Ob das allerdings sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.... -
2Antwort von
DraschomatDraschomat
Ab 4,0 muss der Lehrer zum Direktor. Der entscheidet dann, ob der Test zu schwer war oder die Schüler einfach zu wenig gelernt hatten ^^
Kommentar von
Volker13Volker13 Wo steht das?
Kommentar von
DraschomatDraschomat Das war an meiner Schule immer so...wär ja Käse, wenn sich der Direktor die Sache nicht anschauen würde, wenn der Schnitt zu schlecht ist... wenn der Schnitt besser als 2,0 ist, muss der Lehrer auch zum Direktor gehen ^^
Kommentar von
Volker13Volker13 Wir hatten auch mal einen Kaiser!!!
-
-
1Antwort von
mia68mia68
Ich persönlich kenne die Regelung, dass die Arbeit nicht unbedingt gewertet werden muss, sofern mehr als 1/3 der Schüler eine Note hat, die schlechter als 4 ist. Wenn der Fachlehrer nicht von sich aus beschließt, diese Arbeit nicht zu werten, entscheidet unter Umständen die Schulleitung (nach Beratung mit dem betreffenden Lehrer und auch dem Klassenlehrer) darüber...
-
1Antwort von
wobber07wobber07
In Niedersachsen müssen arbeiten mit über 30 % 5en und 6en von der Schulleitung genehmigt werden! Dort muss der Lehrer argumentieren warum die Schüler Schuld am Ausfall sind und warum die arbeit , wenn er es nicht will, wiederholt werden muss
-
1Antwort von
Volker13Volker13
Das wäre eine Frage an den Vertrauenslehrer. wenn tatsächlich nur 4,5, und 6er vorliegen, dann liegt aber ein gleichmäßiger Spiegel vor, dass das Thema nicht verstanden wurde.
Der lehrer sollte sich demnach fragen, ob er metodisch und didaktisch seinem Lehrauftrag genüge getan hat.
Kommentar von
tanztrainer1tanztrainer1 Ja, seit sie diese Referendarin haben, ist der Unterricht eine Katastrophe. Es kann aber nicht angehen, dass jetzt womöglich ein Schüler die Klasse wiederholen müßte, nur weil diese Frau unfähig ist!! Sie unterrichtet außer Chemie auch noch Physik, und da ist es auch nicht viel besser!!
Kommentar von
MarylineMaryline Ob eine Referendarin unfähig ist oder nicht, lässt sich nicht aus der Ferne bestimmen. Das können nur die Ausbildungsleiter und Mentoren beurteilen.
Kommentar von
tanztrainer1tanztrainer1 Es kann natürlich auch daran liegen, dass die Referendarin und der eigentliche Lehrer sich zu wenig über den Unterrichtsstoff abgesprochen haben, der zu behandeln gewesen wäre!
Kommentar von
Volker13Volker13 Das ist ja kaum denkbar!
Kommentar von
Volker13Volker13 Wie wollen Sie beurteilen, dass der Unterricht eine Katastrophe sei? Sind sie permanent dabei? Warum sollte die Referendarin unfähig sein? Weil Kiddys das behaupten?
das muss wirklich überprüft werden. Denn es gibt auch Schulklassen, die ihren Lehrern gerne mal etwas unterstellen. Gerade referendare sind davon betroffen.
Nicht Unfähigkeit ist in den meisten Angelegenheiten der Fall, sondern die pure Ablehnung der Schüler.
Kommentar von
MarylineMaryline Das ist schon denkbar, wenn Referendare noch nicht genügend Erfahrung haben und die Mentoren vor Schuljahresschluss sehr ausgelastet sind mit Konferenzen, Planungen für das kommende Jahr und Seminarbesprechungen.
Noch eines: Schüler spielen gerne Erwachsene gegeneinander aus. Nicht alles gleich als bare Münze nehmen.
-
-
1Antwort von
senseless333senseless333
denk nich das sowa sgeht...man könnte als schüler vielleicht fragen ob man die arbeit wiederholen darf
-
1Antwort von
Piranha84Piranha84
wenden sie sich doch einfach mal an die schulleitung!
Kommentar von
tanztrainer1tanztrainer1 Danke, werden wir jetzt machen!
-
0Antwort von
tanztrainer1tanztrainer1
Ja, diese Arbeit wurde verworfen. Jeder Schüler hatte dann ein Referat zu halten. Mit dieser Regelung sind jetzt alle einigermaßen zufrieden!
-
0Antwort von
jairohmsfordjairohmsford
Tatsächlich ist diese Regelung in manchen Bundesländern (definitiv weiß ich das von NRW) aufgehoben. Bis vor einigen Jahren hatten wir einen sog. Drittelerlass. Dieser schrieb vor, dass Klassenarbeiten, bei denen mehr als 1/3 der Noten im Bereich 5-6 lagen, dem Schulleiter zur Genehmigung vorgelegt werden mussten. Offiziell entschied dann der Schulleiter, ob diese Arbeit gewertet werden durfte oder wiederholt werden musste. In der Praxis entschied sich zumeist schon der Fachlehrer selbst für eine Wiederholung, um sich z.B. lästige Begründungen bei der Schulleitung zu ersparen. Diesen Erlass gibt es nicht mehr. Da dem Schulleiter das Ergebnis jeder Klassenarbeit aber in jedem Fall vorgelegt werden muss, kann er - unabhängig von der Quote - trotzdem eine Wiederholung verlangen.
Wie die Sachlage in Bayern aussieht, kann ich leider nicht beurteilen. Ich würde als Lehrer bei einem solchen Ausfall aber mächtig ins Grübeln kommen.Kommentar von
tanztrainer1tanztrainer1 War eine untalentierte Referendarin!!
-
0Antwort von
mopskindmopskind
in der oberstufe geht es bei uns nicht mehr. wir haben einen biolehrer da ist der schnitt von einer 5+ normal.das sagt er sogar ganz offen -.-
Kommentar von
mopskindmopskind berlin
Kommentar von
DickeBohneDickeBohne Dann solltest ihr unsere Gesetze mal studieren. Auch in Berlin geht das.
-
0Antwort von
Brotkorb94Brotkorb94
Also in NRW geht das nicht mehr, weiß nicht genau, wie das in Bayern ist.
-
0Antwort von
SharkanSharkan
4.0, das hängt aber vom Lehrer ab.
Kommentar von
tanztrainer1tanztrainer1 Ok, wir versuchen es über den Vertrauenslehrer. Es waren auch Fragen dabei, die man im Unterricht noch gar nicht angesprochen hatte!!
Kommentar von
wobber07wobber07 das kommt auf dem Gymnasium bei fast jeder Arbeit vor... Da müssen die Schüler meistens sachen aus dem Unterricht auf andere Sachen übertragen!
-
0Antwort von
Macbeth1412 Erst ab 6,00 - Aber nur der Lehrer kann sie für ungültig erklären lassen
Klar, wenn die Schüler faul sind, dann ist es ihre eigene Schuld. Aber sogar der Oberstreber, der bestimmt fleißig gelernt hat, bekam eine 4! Und richtig faul sind die in dieser Klasse bestimmt nicht!!
Wenn keine Wiederholung der Arbeit angekündigt ist, bitte morgen den Elternvertreter benachrichtigen und ihn darum bitten, schnellstens beim Direktor einen Termin zu machen. Alles sehr umständlich, aber das ist nun mal der übliche Weg. Natürlich kann man auch den Versuch starten, sofort mit dem Chef zu sprechen, doch ohne Rückendeckung des Elternvertreters wird man da leicht abgewimmelt.