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Ab welchem Alter stellt man die Ernährung bei einem Kleinkind auf normal um?

gefragt von Majacat am 26.08.2007 um 19:17 Uhr

Eine Freundin ist mit ihrem Baby bei mir, der kleine ist sechs Wochen alt. Nun überlegen wir, ab wann man die Ernährung eines Kindes auf ganz normale Lebensmittel umstellen kann!?

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xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 26. August 2007 19:31
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das überlegt ihr aber jetzt nicht für dieses baby mit 6 wochen, oder?

das geht überhaupt nicht, ein kind in dem alter kann das noch nicht vertragen.

mit ca. 1 jahr kann es dann lebensmittel zu sich nehmen, wie große auch.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 26. August 2007 20:10
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Die WHO empfiehlt mindestens zwei Jahre zu stillen. Ab dem ersten Geburtstag vertragen Kleinkinder auch alle andere Beikost. Ich würde nicht vor dem 7. Lebensmonat mit Beikost beginnen, noch besser erst dann, wenn das Kind "dem Löffel nachsieht" beim Mittagessen (also auf dem Schoß eines Elternteils sitzt und dem beim Essen zusieht).

Unter Beikost fallen auch Fruchtsäfte, Tees, Kekse und alles andere, was Säuglingen gern mal so eingeflößt und zugesteckt wird.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 27. August 2007 07:31

Was die WHO nicht so alles empfiehlt... Und wie soll das funkionieren, wenn das Kind eine Saugschwäche hat und man abpumpen muss?

Seltsamerweise schweigen sich da alle Stillberater drüber aus, und bei meinen beiden Kindern bin ich daher nicht über 1/4 Jahr hinausgekommen, dann war der Milchfluss - trotz Stilltees und diverser anderer Tricks - versiegt.

Ansonsten stimme ich dir zu. Was sonst den Kiddies noch "eingeflößt" wird, reicht denen meist für eine ganze Mahlzeit....

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 27. August 2007 10:50

Es gibt im Internet haufenweise gute Foren zum Thema Stillen. Saugschwäche lässt sich beheben.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 27. August 2007 11:01

... In denen immer nur vom klassischen Stillen die Rede ist. Von Abpumpen ist nie die Rede. Glaub mir, ich habe mich ausgiebig erkundigt.

Und wenn Saugschwäche behandelbar ist, warum hat es dann keiner der Ärzte getan?

Und was ist mit Frauen, die nach der Mutterschutzfrist gleich wieder arbeiten müssen? Wenn die aufs Abpumpen umsteigen müssen, weil das Kind dann nach Genuss der Flasche die Brust verweigert?

Was ich damit sagen will ist, dass alle "vorbildlichen Mütter" von allen Foren und Stillhilfen beispielhaft unterstüzt werden.

Alle Anderen stehen noch genauso alleine da wie vorher.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 27. August 2007 11:50

Wer hat denn bei Deinem Kind die "Saugschwäche" diagnostiziert? War es ein Frühchen?

Nach der Geburt hast Du über den gesamten Zeitraum, in dem Du noch stillst, Anspruch auf kostenlose Beratung und Hilfe durch Deine Hebamme -- das können auch Jahre sein.

Schau Dir zum Thema "Stillen bei Erwerbstätigkeit" ruhig auch mal die Seiten der AFS an:

http://www.afs-stillen.de/cms/cms/front_content.php?idcatart=86&lang=1&client=1

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 27. August 2007 12:17

Die Saugschwäche, die du so liebevoll in Anführungszeichen gepackt hast, wurde vom Arzt diagnostiziert, nachdem ich Alarm geschlagen hatte. Der Junge lag an der Brust, mir lief die Milch so runter und er hat nichts abbekommen geschweige denn zugenommen. Ein Frühchen war er auch nicht.

Als Reaktion auf die Saugschwäche hat der Arzt mir dann die Pumpe auf Rezept verschrieben. Beratung war da gar nicht.

Beim zweiten Kind haben wir erst viel zu spät erfahren, dass es keine Saugschwäche - wie vom Arzt diagnostiziert - war, sondern ein Kisssyndrom, das den Jungen daran hinderte, seinen Kopf schmerzfrei an meine Brust zu heben. - Wieder das Gleiche. Beratung - Achselzucken. Milchpumpe und gut ist. Und wer gerade ein Kind zur Welt gebracht hat und selber müde und kaputt, verunsichert und so weiter ist, wird mir zustimmen, dass einem dann die Kraft fehlt, noch weiter um die Stillerei direkt vom Busen an zu kämpfen, wenn es für alle nur Frust und niemals Freude ist.

Die Seite AFS-Stillen ist mir ebenfalls bekannt. Meine Emails damals wurden nicht beantwortet.

Soviel zu Hilfen und tollen Beratungsstellen.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 27. August 2007 12:22

Hallo Tanzwiesel.

Tut mir aufrichtig leid, dass Du so schlechte Erfahrungen mit dem Stillen und den Ärzten gemacht hast (die aber tatsächlich in aller Regel keine Ahnung vom Stillen haben).

Hast Du Dich deswegen nie an Deine Hebamme gewendet?

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 27. August 2007 13:35

Beim ersten Kind (vor 19 Jahren) gab es diese Allround-Geschichten nicht, beim zweiten Kind hatte ich eine Hebamme, die noch nicht mal in der Lage war, unser Kind richtig zu baden. Er hat geschrien und geschrien, und sie erklärte dann ganz lapidar, dass er wohl keine Bäder möge, das wäre auch normal bei manchen Säuglingen. (??? Als ich es nicht glauben wollte und meinen Sohn alleine gebadet habe, hatte er solchen Spaß daran, dass er gar nicht mehr raus wollte aus dem Wasser)

Bei meinen Abpumpproblemen meinte sie dann nur, dass das normal sei und ich nicht so viel Abpumpen solle, sonst wäre die Gefahr einer Brustentzündung zu groß.... ( ??? habe ich bislang eigentlich immer anders gelesen, durch weniger Pumpen stillt man ab? )

Kurz und gut, ich war froh, als sie das letzte Mal da war.

Und die Umstellung aufs Abpumpen musste in beiden Fällen bereits im Krankenhaus passieren, weil die Kiddies halt nicht satt wurden und man sie ja nicht nur mit Zuckerwasser ernähren kann. Die "Beratung" im KH sah so aus, dass man meinen Sohn nahm, meine Brustwarze durch Zusammenquetschen nahezu paralysierte und ihm in den Hals steckte. Wenn er den Kopf weinend wieder abwandte, haben sie ihm bald den Halswirbel gebrochen, damit er den Kopf nicht mehr bewegen konnte. Und dann sind sie rausmarschiert und wurden nicht mehr gesehen... Aufm Land sind die halt so. Friß oder Stirb.... g

Aber beide Jungs sind kerngesund, und hatten bis auf die normalen Kinderkrankheiten (der Lütte noch nicht mal, der hatte bislang nur Schnupfen) keine großartigen gesundheitlichen Probleme.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 27. August 2007 14:13

Lass mich raten, Tanzwiesel:

  • Du hattest zwei Krankenhaus-Geburten?

  • Es wurde ab der ersten Nacht im "Säuglingszimmer" schon Glukose zugefüttert? (Manche Mütter erfahren das nie und werden sogar bewusst angelogen.)

Wenn dem so war, wundert mich die Saugverwirrung überhaupt nicht mehr, der dann durch die Folge unglücklicher Umstände und mangelnder Anleitung etc. die Saugschwäche folgte. Ein Teufelskreislauf.

Schade, dass Du damals so schlecht betreut wurdest.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 27. August 2007 14:28

Ja, es waren beides Mal Krankenhausgeburten. Allerdings war ich beide Male im Rooming-In, sprich, die Schwestern hatten mit der Pflege nichts zu tun. Glukose gabs also nicht, erst als der Große partout nicht satt wurde und mir keiner glauben wollte, dass er ja nicht trinken konnte. Der kleine hat nie Glukose auch nur vom Weiten gesehen. Aber er hatte - wie gesagt - das Kiss-Syndrom, und es war einfach schmerzhaft für ihn, den Kopf zu mir zu drehen. Eine Seite klappte - sofern wir in die Stille des Stillzimmers flüchteten und es alleine angingen. Aber immer, wenn die andere Seite dran war, brach die Hölle los und wir zwei hatten keine Chance....

Ich finde es auch schade, dass ich so schlecht betreut wurde. Naja, es ist vorbei.


Shira
beantwortet von Shira am 26. August 2007 19:22
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Ab einem Jahr können Kleinkinder schon alles mitessen. Es darf nur nicht so sehr gewürzt sein.


sternchenausdd
beantwortet von sternchenausdd am 27. August 2007 07:56
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also wir haben mit 7 monaten mit brei begonnen. jetzt ist meine tochter gerade 2 jahre geworden und sie mag ihr mittagessen immer noch breiig am liebsten. sind stücke drin, dann isst sie nichts. sie isst auch noch kein frühstück, sondern möchte am morgen ein milchfläschchen. sonst isst sie nur sehr viel obst und am abend dann brot, gurke, wurst, käse usw. was ich damit sagen möchte, das kommt alles auf's kind an, manche kinder essen mit 1 jahr schon das essen der eltern mit und andere brauchen länger, man sollte aber nichts erzwingen und sich mit allem viel zeit lassen und nach den bedürfnissen der kinder handeln, denn essen soll spaß machen und es soll schmecken.


anonym
beantwortet von Annyme am 26. August 2007 19:59
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das ist von kind zu kind unterschiedlich...als mein sohn sechs wochen alt war hat er schon kleingemanschte bananen gegessen denn er wurde nicht satt...die meisten vertragen das aber nicht...meistens fängt man nach dem vierten monat langsam damit an...aber sie kann sich auch vom kinderarzt broschüre dazu geben lassen


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