Ich finde es besser, einem Kind schon ca. ab 6 Jahren den - maßvollen!!! - Umgang mit Cola zu erlauben. Natürlich nicht als tägliches Standardgetränk, sondern als Highlight zu besonderen Gelegenheiten mal ein Glas.
Eventuell sogar auch schon früher, z.B. im Fall einer Krankheit, die mit einem Gefühl der Schlappheit, mit Kreislaufschwäche oder Appetitlosigkeit einhergeht, denn bekanntlich regt Cola den Kreislauf an.
Schließlich enthält auch Schokolade u.ä. Unmengen an Fett und Zucker und wir essen sie trotzdem gelegentlich. Ebenso trinken wir als Erwachsene auch mal das eine oder andere Gläschen Sekt, das auch nicht gerade zu den gesundheitsfördernden Lebensmitteln gehört. Und ich kenne nicht wenige Erwachsene, die ohne ihren Kaffee am Morgen, am Mittag, am Nachmittag überhaupt nicht auf die Füße kommen!
Mit anderen Worten: Wir erlauben uns auch die eine oder andere Ernährungssünde, da müssen wir uns vor unseren Kindern auch nicht päpstlicher anstellen, als der Papst persönlich.
Es folgt ein Zitat aus Wikipedia, das belegt, warum die Originalrezeptur von Coca Cola tatsächlich gesundheitlich sehr bedenklich war:
....Die Erfindung des Namens Coca-Cola, abgeleitet aus den ursprünglichen, heute nicht mehr verwendeten, Zutatenlieferanten Kokablatt (engl. coca leaves) und Kolanuss (engl. cola nut)....
Genau diese beiden namensgebenden und tatsächlich gesundheitlich gefährlichen Inhaltsstoffe wurden schon vor Jahrzehnten aus der Rezeptur herausgenommen und es ist eigentlich überhaupt nicht nachvollziehbar, warum sich in den Köpfen der Menschen so hartnäckig das Gerücht hält, Coca Cola wäre schädlich, schädlicher als z.B. andere gezuckerte, kohlensäurehaltige Getränke.
Einen maßvollen Umgang mit Coca Cola früh genug zu lernen ist meiner Ansicht nach besser, als das Risiko einzugehen, dass ein Kind heimlich irgendwas Verbotenes zu sich nimmt, nur um zu seiner Clique dazu zu gehören.
Es ist nicht peinlich sondern zeugt von innerer Stärke.
das meinte ich: ich habe mich auf den jungen in der fragestellung bezogen