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Ab welchem Alter sollte man wie oft zur Darmkrebsvorsorge?

Frage von KlausTi KlausTi

Ab wann und wie häufig soll man da hin? und was wird denn dann da überhaupt gemacht? Wer weiß da was drüber?

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Antworten (9)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von monweri monweri

    Ein Teil der Frage war ja auch: Was passiert denn dabei? Hier mein Erfahrungsbericht: Die zur Zeit genaueste Untersuchung ist Koloskopie. Wenn man sie einmal hat machen lassen, hat man 10 Jahre lang Ruhe (wenn man Nichts gefunden hat). Ich habe sie ambulant als Vorsorge machen lassen. Die Vorgehensweise ist folgende: Man bekommt vom Arzt bei der Terminfestsetzung 1. schriftliche Informationen und 2. Mittel zur gründlichen Reinigung des Darmes mit. 24 Stunden vor der Untersuchung durfte ich zum letzten Mal etwas essen (Trinken darf man soviel man will). Ca. 6 Stunden später beginnt man mit dem Abführen. In meinem Fall war es die Einnahme von 2 Marienbaderpillen. Ca. 12 Stunden vor dem Eingriff beginnt der 2. Teil der Darmentleerung. 1 Päckchen (ich glaube es war Glauber-Salz, oder so ähnlich) des weiteren vom Arzt mitgegeben Abführmittels. Dieses Pulver muß in 1 Liter Wasser aufgelöst innerhalb 1 Stunde(!) ausgetrunken werden, eine Stunde Pause, dann das 2. Päckchen (Verfahrensweise wie beim 1.). Es schmeckt wirklich nicht gut, dafür wirkt es sehr stark. Wenn nach dem 2. Päckchen der Stuhl noch gefärbt ist, muß ein 3. Durchgang gemacht werde. Der Darm muß für die Kolosskopie ganz leer sein. Bei der Untersuchung wird ein Schlauch mit einer Kamera vom After aus eingeführt, und der Darm in seiner ganzen Länge wird so angeschaut. Gegebenfalls werden auch gleich Gewebeproben entnommen. Diese Untersuchung wird oft ambulant gemacht. Oft kann man sich vorher entscheiden ob man die Spiegelung ohne, oder mit einer Narkose (leichtes Schlafmittel) durchführen lassen will. Es ist insgesamt nicht schmerzhaft, aber ohne ein wenig unangehm, aber man kann alles auf dem Bildschirm beobachten, und man ist sofort wieder fit. Na, und mit Schlafmittel verschläft man Alles. Das heißt, nach der Untersuchung, wird man in einen Schlafraum gebracht, und da kann man so lange schlafen oder ausruhen, bis man wieder fit ist. Danach kann man auch sofort wieder alles essen und trinken. Das einzig Unangehme an der ganzen Angelegenheit ist das blöde Abführmittel, und als Folge die Rennerei aufs Klo. Also nur Mut!

    Kommentar von talaza talaza

    Narkotisiert wird man in der Regel nicht, es ist lediglich eine Sedierung. Bei einer Sedierung kann man noch reagieren und Antworten, vergisst aber anschließend, was man erlebt hat. Die negativen Auswirkungen einer Narkose wie zB. die allgemein negative Wirkung auf die Intelligenz, ist nicht vorhanden. Die Formulierung "leichtes Schlafmittel" trifft es schon eher. ;-)

    mfg

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    Antwort von Arwen45 Arwen45

    Das muss jeder für sich entscheiden, wenn er vorbelastet ist, dann schon in jungen Jahren, ansonsten ist es eine nicht unbedingt notwendige Vorsorgeuntersuchung. http://www.darmkrebs.de/de/ueberblick-darmkrebs/darmkrebs-verhindern/darmkrebsvo...

    Kommentar von TanteBertha TanteBerthaTanteBertha

    Ich kritisiere sehr ungern andere User, aber diese Asukunft ist wirklich leichtsinnig. Ich hoffe doch sehr, dass dieser Rat nicht ernst genommen wird. Gerade Darmkrebs ist eine äusserst tückische Erkrankung, die zumeist erst sehr spät bis zu spät entdeckt wird. Gerade in den letzten Jahren häufen sich Darmkrekserkrankungen, besonders auch bei jungen Menschen. Schau mal in Kliniken mit einer Gastro-Enteoroligschen Abteilung vorbei. Du wirst Dich wundern.

    Kommentar von talaza talaza

    Darmkrebs wird durch merhere Proteine im gesunden Organismus verhindert. Diese werden von 5 verschiedenen Genen kodiert und mindestens eines muss intakt sein, dass kein Darmkrebs entsteht. Wenn ein Mensch alle 5 Gene in intakter Form vorliegen hat, ist es nahezu nicht möglich, dass dieser Mensch an Darmkrebs erkrankt. Eine Vorsorgeuntersuchung kann man sich sparen. Es ist also richtig so, dass "ohne Vorbelastung" keine Vorsorgeuntersuchung notwendig ist. Es müssten erst alle fünf Gene in einer Zelle, in einer bestimmten Reihenfolge, mutieren.

    In Deutschland sind leider bei vielen Menschen schon einige dieser Tumor-Supressor-Gene mutiert (angeboren/vererbt), wodurch nur noch wenige Mutationen bis zum Fehlen dieser Gene notwendig sind. Bei solchen Menschen kommt es, je nach Anzahl der mut. Genabschnitte früher oder später zu Darmkrebs.

    Ob man vorbelastet ist, kann man mit einer Gen-Analyse abklären lassen. Die hat den Vorteil, dass man auch viele andere Vorsorgenuntersuchungen dann entfallen lassen kann, da das nicht nur mit Darmkrebs möglich ist. (Wikipedia: DNA-Chip)

    mfg manu

    ps: Generell ohne Gen-Test kann man sich den Vorrednern anschließen, ab ca 45. Ich rate aber, einen Arzt zu konsultieren.

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    Antwort von marijo2 marijo2

    So lange nichts konkretes vorliegt - so selten wie möglich!

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    Antwort von Heiko075 Heiko075

    ab 40

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    Antwort von TanteBertha TanteBertha

    Bei Männern beginnen von den gesetzl. Krankenkassen empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 45. Lebensjahr. Für Hautkrebs wird für jeden Versicherten ab 35 Jahren ein Haut-Screening zur Früherkennung von Hautkrebs empfohlen. Bei Problemen oder einer familiären Vorbelastung kann auch in jüngeren Jahren ein Vorsorge stattfinden.

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    Antwort von koni24 koni24

    ab 40 sollte man langsam anfangen

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    Antwort von kimmo kimmo

    Die Möglichkeit von Krebs ist immer höher in der älteren Population. Darum sollte man besonder ältere, ab 50 Jahre, untersuchen. Das Problem ist nur dass die diagnostische Methoden ziemlich unsicher und unspezifisch sind.

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    Antwort von hell11 hell11

    Ab 45 Jahre und dann wieder alle 10 Jahre

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