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Ab welchem Alter sollte man sich ernsthafte Gedanken machen, was man werden will?

gefragt von althaus am 27.07.2009 um 8:26 Uhr

Habe einen Bruder, der ist 21 und geht immernoch auf eine weiterführende Schule. Er hat noch keine Ahnung was er nach der Schule machen soll. Kenne Leute, die sind 32 und wohnen noch bei den Eltern und wissen immernoch nicht was sie machen sollen. Jetzt im ernst, ab wann sollte man das schon wissen?


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Lifthrasil
beantwortet von Lifthrasil am 27. Juli 2009 08:28
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Ich denke, man sollte sich schon ein Jahr vor Schulabschluss im Klaren darüber sein, denn man muss sich schliesslich ein gutes Jahr vorher um eine Ausbildung bewerben.


KriLu
beantwortet von KriLu am 27. Juli 2009 08:29
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das ist ganz individuell. dafür gibt es meiner meinung nach kein bestimmtes alter. allerdings sollte man etwa 1 jahr, bevor man weiß, dass man die schule beendet (egal ob real, gym oder weiterführende schule) so langsam wissen, was man macht. ob beruf oder studium. man kann ja auch zu einer berufsberatung gehen.


anonym
beantwortet von alphonso am 27. Juli 2009 08:29
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Ich denke, mit 15/16 sollte man schon eine grobe Richtung wissen, z.B. Büro, Handwerk, Soziales. Wenn man gar nichts weiß helfen verschiedene Praktika weiter. Wenn die Kinder das jenseits der 20 noch gar nicht wissen, sollten die Eltern mal anfangen zu handeln.


DerEntomologe
beantwortet von DerEntomologe am 27. Juli 2009 08:27
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Ich würde meinen, dass man das irgendwann zwischen 16 und 20 entschieden haben sollte.


anonym
beantwortet von Chris1968 am 27. Juli 2009 08:28
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Man sollte schon in jungen Jahren bereits wissen was man will, sonst nimmt die Zielgerade nie ein Ende. Mein Sohn ist 19 hat bereits einen Gesellenbrief und möchte sich nebenbei weiterbilden.



Gg137
beantwortet von Gg137 am 27. Juli 2009 08:29
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Ab dem 14 Lebensjahr, würd ich sagen!


morefunhoney
beantwortet von morefunhoney am 27. Juli 2009 08:30
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Was man machen möchte und was man machen kann sind ja zwei paar Schuhe. Ein Alter würde ich auch nicht festlegen.
Man kann ja auch Helferjobs machen bis man weis was man machen möchte.
Manche entscheiden sich erst später für eine Ausbildung. Zwar haben es diese Leute schwerer aber es ist nicht unmöglich.


para07
beantwortet von para07 am 27. Juli 2009 08:35
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Also, die Richtung zu wissen, wo die eigenen Stärken liegen schadet auch schon in der Schule nix, denn dann kann man (soweit möglich) entsprechende Fächer wählen.

Dann sollte man bei Praktika abchecken, ob es auch im Alltag so gut passt, wie es sich theoretisch anhört (woraus besteht denn der Alltag in dem Beruf? Z.B. ist der Lehrerberuf nichts für schüchterne Menschen, und Kommunikationsfreudige sollten nicht den ganzen Tag alleine vorm Computer hocken müssen etc.).

Dann kann man überlegen, in welchen Schritten man den Beruf erlernen will und in welche Position man gerne kommen möchte. Und wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ungefähr sind. So kann man sich auch erstmal einen Ausbildungsplatz suchen, der auf dem Weg zum weiteren Ziel liegt, wenn es mit den ganz großen Zielen auf Anhieb nicht klappt. Und oft verändern sich die Ziele auch noch. Deshalb: Erstmal eine grobe Richtung einschlagen, und das auch schon mit 13/14 Jahren ist besser als völlig planlos herumhängen.


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 27. Juli 2009 08:36
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Ich weiß es heute noch nicht, bzw. es wechselt immer noch. Wenn Du mit der Schule fertig bist, solltest Du wenigstens eine grobe Ahnung haben, was Du als erstes machen möchtest.


zj1000
beantwortet von zj1000 am 27. Juli 2009 08:45
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zwischen 14 und 16 sollte die Richtung geklärt sein, sonst verpennt man das halbe Leben.


anonym
beantwortet von crazyone1989 am 27. Juli 2009 09:12
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Hm, ich weiß es bis heute nicht...

Wüsste auch nicht woher ich das wissen sollte... ;)

Mich interessiert alles und nach kurzer Zeit langweilt mich alles.

Kommentar von Af8da3dc13791c9c5ce18c36e145543csmallTropentier am 27. Juli 2009 11:10

Ich verstehe das. Zum Teil bin ich ähnlich, zum Teil nicht: Mich interessiert alles, nur langweilen tut mich nichts nach kurzer Zeit, denn ich kann ja in die Tiefe gehen, und dann ist alles ständig neu.
Dieser Charakterzug führte mich zum Lehrerberuf, so unwahrscheinlich das tönt.
Die Leute meinen, Lehrer zu sein sei langweilig, denn man mache ja immer wieder das Gleiche. Das stimmt nicht, denn man kann ja in sämtlichen Fächern gedanklich auf der ganzen Welt herumturnen, und deshalb ist jede Stunde neu.
Das stimmt aber nur, wenn man alle Fächer unterrichtet und das Programm (innerhalb eines grosszügigen Lehrplanes) frei gestalten kann.
Durch die "Modernisierung" der Schule werden die Lehrer aber gegenwärtig in ein erstickendes Korsett gezwängt, und das hat zur Folge, dass Lehrer zum dämlichsten Beruf gemacht wird.
Und für dich: Such einen Beruf aus, in dem du täglich gefordert wirst, immer mit veränderten Situationen. Dann wirst du merken, dass dein Leben viel zu kurz ist für alles Interessante, das die Welt bietet.
Nur eines darfst du nicht tun: Du darfst nicht gelangweilt oder dauernd müde sein. Sonst ist das Leben nicht zum Aushalten.


Tropentier
beantwortet von Tropentier am 27. Juli 2009 10:53
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Ich kenne das Problem von mir: Ich hatte allergrösste Mühe, und das hatte zur Folge, dass ich schon im Gymi 2x wechselte und nachher im Beruf nochmals.
Heute würde ich sagen:
Mach eine breite Allgemeinausbildung, lerne soviel du kannst, aber auf verschiedenen Gebieten. Spezialisiere dich noch nicht. Du weisst heute noch nicht, ob irgendwelche Berufe verschwinden oder neue entstehen.
Beobachte in dieser Zeit gut, welches deine Neigungungen und Interessen sind.
Dein Ziel sollte jetzt sein: Bereite dich optimal vor, damit du schnell reagieren kannst, wenn sich dir eine gute Gelegenheit bietet.


Zoe101
beantwortet von Zoe101 am 27. Juli 2009 11:02
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Hm.. gute Frage..
ich schätze bevor man 30 wird, sollte man sich schon einigermaßen festgelegt haben. Aber ich kenne auch viele, die auch dann noch nicht wussten, was sie werden sollten.
Ist wirklich schwierig zu beantworten. Aber 21 finde ich auf keinen Fall zu "spät"..


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