In meinem früheren Wohnort sollen Windräder aufgestellt werden und die Anwohner möchten sich dagegen wehren, weil der Lärm ihrer Meinung nach eine Belästigung ist. Gibt es eine Regel, ab welchem Abstand Windräder wirklich eine untragbare Zumutung sind oder ist so ein Richtwert noch nicht raus?
Ab welchem Abstand zum Haus sind Windräder eine Belästigung für Anwohner?
Antworten (11)
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robervalroberval
es gibt da keine festen regeln. es gibt empfehlungen von 1000m abstand zur nächsten bewohnung. andererseits ist es auch so, dass ich schon räder gesehen habe, die 400m vom nächsten haus entfernt standen. entscheidend ist hier auch erstmal die ausweisung eines windkraft - eignungsgebiets.
die schallemission wird durch die genehmigungsbehörden geprüft und wenn die emissionen dem standort entsprechen, wird das ding hingestellt.
mal für einige , die hier so sehr pro windräder reden.
auch ich bin der meinung, dass wir diese technik brauchen, aber wir brauchen auch klare regeln, wie damit umzugegen ist. es kann nicht sein, dass man ein 160m hohes windrad 400m von einer bebauung entfernt hinstellt. ich möchte die leute hier mal hören, wenn sie, so wie wir, 35 windräder vor der nase haben und nachts manchmal denken sie schlafen auf der autobahn.
wenn man dann noch erlebt, wie da zwischen grundstückseigentümern ( fette pacht !) investoren und gemeinderat gekungelt wird, dann kann einem nur noch das ko--tzen kommen. es geht um viel geld und das ist das eigentliche argument. dafür kann man dann alles machen.
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3Antwort von
Heimdall03Heimdall03
echt..? die wollen sich gegen windräder wehren..?......frag sie doch mal,ob jemand von denen "betroffen" oder "sehr betroffen" war,als er die bilder aus japan sah.....
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2Antwort von
jens79jens79
Da die Lärmbelästigung recht gering und der Nutzen für alle recht hoch ist, würde ich mir die Mühe nicht machen!
http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2010/05/verursachen-windrader-tatsachli...
Ich würde sogar befürworten, wenn hinter unserem Haus Windräder aufgebaut werden!
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2Antwort von
melli36 man kann doch froh sein das die da kein akw bauen
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1Antwort von
Peppie85Peppie85
also mal ganz ehrlich gesagt von den "alten schätzken" aus der urzeit der windernergie wollte ich nicht unbedingt son teil vor der haustüre stehen haben. aber die modernen gehen von der lärmemmison her. schlimmer ist es wenn der schattenwurf für ein "blinken" im garten sorgt, wenn die sonne durch die zwischenräume zwischen den flügeln scheint.
ich persönlich würde sagen die 3 bis 4-fache bauhöhe als entfernung genügt... aber da ist jeder wohl unterschiedlich beseidet.
ich empfehle dir mal einen nachmittag im "schatten" einer solchen anlage zu verbringen, dann kannst du dir selbst ein bild machen.
lg, anna
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1Antwort von
Peter2404Peter2404
Schade, wenn dieses Thema mal wieder Raum für Ideologisierung gibt. Man kann es auch ganz sachlich betrachten.
Abstandregelungen sind vorhanden und richten sich nach den örtlichen Gegebenheiten. Da die Regelungen auch öffentlich sein müssen gehen Sie bitte auf die Behörden, Baumamt, Umweltamt, Katasterbehörden zu, dann können Sie dort Auskunft erhalten. Viele Behörden haben Ihre Regelungen auch im Internet veröffentlicht.
Wenn es hauptsächlich um Geräusche geht, muss man auch wissen, dass viele Parameter für die Geräuschentwicklung einer Windkraftanlage verantwortlich sind. In den letzten Jahren ist sehr viel Entwicklungsarbeit in die Geräuschminderung der Rotorblätter und der Antriebsstränge geflossen. die Dämpfungen der Schwingungen haben sich bei den neuen Anlagen schon erheblich verbessert.
Bei der Planung und Auslegung eines Windwarks muss auch ein Schallgutachten durch einen neutralen Gutachter erstellt werden. Die bezieht auch die Anlagen, den Standort und die Abstandsregelungen mit ein. Wenn es da Befürchtungen der Anlieger gibt, dann muss umfasseend und neutral über die zu erwartenden Umwelteinflüsse aufgeklärt werden. Darauf sollte man unbedingt um Vorfeld bestehen und entsprechende Absprachen treffen.
Ich bin sicherlich ein Befürworter der Windkraft, aber nicht aus ideaologischen, sondern aus rein pragmatischen Gründen. Und so sollte sie euch gesehen werden. Praktisch , klimaneutral und entwicklungsfähig.
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tommi8305 Hallo betterversion,
ab wann Windradgeräusche zur Belästigung werden, ist eine sehr subjektive Beurteilung. Wer diese Form von Energiegewinnung bejahend betrachtet, wird sich viel eher mit den erzeugten Geräuschen "anfreunden" als jemand mit ablehnender Grundhaltung.
Grundsätzlich dürfen Lärmpegel nicht gesundheitsschädlich sein wie z.B. Flug-, Maschinen-, Disco- oder Verkehrslärm.
Welche der bestehenden Vorschriften in Deinem Fall Anwendung finden kann, vermag ich nach Deiner sehr allgemein gehaltenen Fragestellung nicht zu beurteilen.
Hier ein Link, der Dir helfen kann:
http://www.umweltlexikon-online.de/RUBsonstiges/Laermgrenzundrichtwerte.php
Für konkrete Fragestellungen immer zu haben..
Schönen Gruß
Tommi
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abibremerabibremer
das mit der belästigung ist keine "meinung"! ich bin sehr für die nutzung des windes als energielieferant und habe mich aus interesse schon öfter mal in die nähe von windkraftanlagen begeben: je nach standort sind die geräusche, die die flügel im betrieb von sich geben, recht beängstigend. leicht übertrieben dargestellt hören sich die apparate so an, wie in comedy-filmen schwere faustschläge dicht am kopf vorbeipfeifen. je nach wetterlage kann der ton variieren und auch mal sehr tieffrequente schwingungen aussenden, die so in den magen gehen, dass einem schlecht wird. zusätzlich ist der schattenwurf der flügel nicht zu unterschätzen. wer möchte denn schon in seiner wohnung ein ständiges lichtflackern haben, als führe er bei sonnenschein mit dem auto zügig durch eine allee mit großen bäumen? ich weiß nicht, ob sich regeln aufstellen lassen, ab wann man bestimmte dinge nicht mehr als belästigung empfinden"darf".
Kommentar von
Heimdall03Heimdall03 mhhh...als belästigung würde ich es zum beispiel empfinden,wenn ich mein haus nicht mehr betreten könnte....und zwar für die nächsten 25000 jahre,weil dort eine nicht schattenwerfende und geräuschlose strahlung vorherrscht,die jegliches höher entwickelte leben nicht gerade begünstigt....ich wäre allerdings sehr dafür,daß windparks offshore gebaut werden,was wiederum einen ausbau der stromnetze nötig macht...(das hat die politik ja auch erst "kürzlich" herausgefunden).......
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PlumbumPlumbum
Ich Habe hier in der Entfernung von 3 - 4 Kilometer 25 Windkraftanlagen stehen. Ich höre Sie nicht.
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glasstoepselglasstoepsel
schau mal hier, da werden mind. 1500 m gefordert: http://www.heise.de/tp/blogs/2/137205
besser windraeder als hochspannungsleitungen! -
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KeineAhnung09 es wird DEFINITIV keine Anlage mit 160m Gesamthöhe 400m neben der Wohnbebauung genehmigt werden. Da gibt es sehr wohl GANZ KLARE Regeln, nämlich die Technische Anleitung Lärm (TA Lärm). Hier stehen keine Mindestabstände drin, wohl aber maximale Immissionsrichtwerte, die nicht überschritten werden dürfen.
Hier einige Richtwerte: in einem reinen Wohngebiet dürfen nachts 35dB(A) nicht überschritten werden, in einem Dorf- und Mischgebiet sind es 45dB(A).
Überschreiten die WEAs die Immissionsrichtwerte, so müssen Maßnahmen ergriffen werden. Entweder muss nachts schallreduziert (also mit geringerer Leistung) betrieben werden, oder die Anlagen müssen abgeschaltet werden.
vorsicht mit den schnellen vorwürfen: siehe meine ausführliche antwort zum thema!