Frage von Panikrocker 20.02.2012

Ab wann zahlt die Berufsgenossenschaft?

  • Antwort von VersBerater 20.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, wir haben in Deutschland in vielen Bereichen einen Rechtsanspruch auf gewisse Leistungen. Diese Leistungen sind keine Bringschuld des Staates, sondern eine Holschuld des Berechtigten. In all diesen Fällen müssen auch Anträge gestellt werden, weil ohne Antrag auch niemals eine Berechtigung für diesen Sachverhalt geprüft werden kann. Daraus ergibt sich auch, dass immer erst ab Antragstellungen Leistungen gewährt werden können, wenn es dann zu einem positiven Bescheid im Sinne des Antragstellers kommt. Eine Behörde oder Amt wird niemals von sich aus tätig werden, weil sie auch nicht alle Umständen eines jeden einzelnen kennen können (Individualität).

  • Antwort von DerHans 20.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Rückwirkend zahlt keine Versicherung. Frühestens der Tag der Antragstellung zahlt die BG.

    Anders ist das nur wenn es sich um einen Arbeitsunfall handelt. Wenn dieser ordungsgemäß gemeldet wurde, ist der Stichtag immer das Unfalldatum. Wenn eine Berufskrankheit anerkannt wird (Darüber entscheidet auf keinen Fall DEIN ANWALT). wird noch abgegrenzt, inwie weit die berufliche Disposition und allgemeine Verschleißerkrankungen zum jetzigen Zustand beigetragen haben. Das kann recht langwierig sein.

    Deinem Anwalt ist das egal. Der bekommt auf jeden Fall sein Geld (Zur Not eben von dir)

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