Ab wann wurden die Juden in KZs gebracht?

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2 Antworten

Quelle: Wikipedia

Während der ersten Phase in den frühen Jahren der NS-Diktatur bis zum Frühsommer 1934 begannen der NSDAP nahestehende Organisationen, vor allem die Sturmabteilung (SA) damit, überall in Deutschland zusätzlich zu staatlichen Gefängnissen größere oder kleinere Inhaftierungs-Lager aufzubauen.[4] Diese Lager ähnelten z. T. Gefängnissen – zum Teil Scheunen, wo die politischen Gegner des NS-Regimes außerhalb des normalen Rechtssystems in „Schutzhaft“ genommen wurden. Anfangs waren sie verschiedenen Institutionen unterstellt, unter anderem der zur Hilfspolizei ernannten SA, den verschiedenen nationalsozialistischen Polizeichefs und der SS. Im Sommer 1933 waren etwa 26.000 Menschen in Lagern inhaftiert und der Willkür ihrer Bewacher ausgesetzt.[5]

Spätestens mit der Entmachtung der SA im so genannten Röhm-Putsch 1934 unterstanden alle Konzentrationslager der SS; Theodor Eicke wurde ihr Inspekteur. Auf ihn ging die räumliche Bauweise und die fast überall gleich geltende Lagerordnung zurück. Die Konzentrationslager wurden zum rechtsfreien Raum und waren von der Außenwelt abgeschirmt. Selbst die Feuerwehr durfte das Gelände nicht betreten, zum Beispiel um etwa die Einhaltung feuerpolizeilicher Vorschriften zu prüfen.[6] Im Sommer 1935 war die Herrschaft des Regimes gesichert und in den Lagern des Reichsgebietes befanden sich noch zirka 4.000 Häftlinge.

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Ab 1933

Sofort nach der Machtübernahme der Nazis wurden "unerwünschte" in grosser Zahl festgenommen.

Das erste KZ war anscheinend Dachau, es wurde am 22.3.1933 in betrieb genommen.

Der Massenmord wurde anscheinend Ende 1941 beschlossen, ab dann wurden Juden aus Westeuropa nach Osteuropa deportiert.

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