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ab wann wirds im wald für freilaufende hunde gefährlich?

Frage von schubi1407 schubi1407

ich hab hinterm haus einen supergroßen wald, wo ich gern mit meinem hund (selbstverst. ohne leine) durchlauf.... ein jäger oder förster wies mich drauf hin meinen hund anzuleinen, da er sonst erschossen werden könnte. bisher hab ich noch nirgends warnhinweise für hundeführer gesehen oder schilder die auf ein jagdgebiet hindeuten, also: darf der hund ohne leine durch den wald? hat da ein jäger das recht zu schießen??

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Antworten (12)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Exactly Exactly

    Benutz doch einfach eine Langlaufleine bzw suche dir einen anderen Platz wie zum Beispiel eine große Wiese. Ich würde das Risiko jedenfalls nicht eingehen wollen.

    Kommentar von schubi1407 schubi1407

    hilft ja wohl alles nix, glaub auch dass ne neue route her muss wenn ich kein risiko eingehen will....

    Kommentar von schubi1407 schubi1407

    hilft ja wohl alles nix, glaub auch dass ne neue route her muss wenn ich kein risiko eingehen will....

    Kommentar von SophieMarie SophieMarieSophieMarie

    Auch auf einer Wiese könnten sich Wildtiere aufhalten, zum Beispiel lassen Rehe bei Gefahr ihre Kitze im hohen Gras liegen. Die Kleinen haben, weil sie tatsächlich regungslos liegen bleiben, keine Chance gegen eine großen Hund. Und Jagen ist Jagen. Und auch da kann der Förster oder der Jäger, der zuständig ist für das Gebiet, den Vorgang beobachten und eventuell schießen. Es gibt doch wahrhaftig schon genug Gelegenheiten, seinen Hund laufen zu lassen. Es gibt zum Beispiel umzäunte Spielwiesen für Hunde. Wenn man mit ihm geht kann man ihn durchaus anleinen.

  • 5
    Antwort von SophieMarie SophieMarie

    Warnhinweise braucht es auch gar nicht, um einen Hund oder eine Katze zu erschießen. Es braucht nur junge Vögel in einem Nest bzw. ein Reh mit Kitz. Sobald der Hund jagt und erwischt wird wird er erschossen. Und das finde ich richtig. "Selbstverständlich ohne Leine" finde ich unverantwortlich. Denn es könnte auch jemand mit einem anderen Hund kommen, und Du hast Deinen Hund dann vielleicht nicht mehr unter Kontrolle. Oder es könnten Wildtiere kommen, was dann auf das Gleiche rauslaufen würde, und Dein Hund würde sie dann vielleicht noch jagen und vielleicht beißen. Bei uns im Wald wurde ein Reh mit Kitz von zwei Königspudeln angegriffen. Dem Reh wurde von den Viechern der Bauch aufgerissen, und das Kitz wurde totgebissen. Der Jäger kam, beide Pudel tot - erschossen. Und richtig hat er es gemacht. Die Besitzerin - "selbstverständlich ohne Leine unterwegs", weil die Hunde nach ihrer Aussage nicht jagen würden, hätte noch eine saftige Strafe zahlen müssen wenn es nach mir gegangen wäre.

    Kommentar von Blubius BlubiusBlubius

    warum wenn es nach dir geht ????

    sie müssen

    sowas zeigt man doch bei der polizei an

    Kommentar von SophieMarie SophieMarieSophieMarie

    Damit meine ich, wenn ich der Jäger gewesen wäre. Denn die Besitzerin der Pudel war schon nicht ganz so ruhig, keine Sorge. Und der Jäger hat die Pudel erschossen trotz Gezetere. Und als sie dann weiter geschimpft hat und gejammert wegen ihrer armen Hunde hat der Jäger gesagt, wenn sie nicht nach Hause geht bekommt sie noch eine Anzeige. Darauf hat er nämlich verzichtet, was in meinen Augen sehr großzügig war. Ich fand das ganz schrecklich mit dem armen Reh und dem Kitz.

    Kommentar von Blubius BlubiusBlubius

    das war sehr großzügig ... aber das hätte er nicht machen dürfen

    du weisst genau wie solche leute drauf sind. sie fühlen sich immer im recht und glauben nicht das der jäger das wirklich machen darf bzw. sie dafür eine anzeige bekommen können

    und am nächsten tag steht im städischen anzeiger psychojäger geht grundlos auf eine spaziergängerin los und killt ihre hunde

    noch mehr positive publicity für jäger die eh schon von der bevölkerung heiss geliebt wird

    Kommentar von SophieMarie SophieMarieSophieMarie

    Ich weiß leider nicht, wie es weiter gegangen ist. Wäre ich der Jäger gewesen, ich hätte sie auf jeden Fall angezeigt. Andererseits hat er das ja immer noch machen können, er hatte ja die Steuermarken von den Hunden. Aber den Rest der Geschichte habe ich nicht mit bekommen. Ich bin sowieso für die Leinenpflicht. Ich persönlich habe nämlich Angst vor Hunden seitdem mir mal ein Schäferhund freilaufend entgegen gekommen ist und mir auf den Rücken gesprungen ist. Ach ja, die Leute haben ja so sehr ihre Hunde unter Kontrolle ! In dem Moment blieb mir das Herz stehen. Ein bisschen Rücksichtnahme schadet keinem finde ich. Und nein, ich hatte nichts gemacht. Dieser Schäferhund gehörte zu einem Betrieb, und als ich nur in die Nähe des Eingangs ging kam er schon angewetzt. Und ich sah ihn durch die offene Tür auf die Strasse kommen und dachte noch "Mist, das ist ja ein ganz anderer als der vorher!" Und da sprang er auch schon. Gott sei dank habe ich so reagiert, sonst hätte er mich direkt im Gesicht gepackt. Und es war am hellichten Tag, mittags um eins oder zwei, eigentlich wollte ich eben dort was abholen was ich bestellt hatte. Und eigentlich hatte ich sogar angerufen. Und ich war noch nicht einmal auf Betriebsgelände sondern noch auf öffentlichem Bürgersteig etwa dreißig Meter weiter weg. Bis dahin hatte ich keine Angst vor deren Hund, weil der vorige bestimmt schon16 Jahre und zahnlos war. Und obwohl ich geschrieen habe kam keiner um wenigstens nachzusehen ob was passiert war. Es ertönte ein Pfiff, der Hund rannte zurück und fertig war es. Mir zitterten so die Knie dass ich mich erst einmal auf den Boden setzen musste. Und heute weiß ich, dass eine Frau dort angerufen hat und gesagt hat, dass der Hund jemanden angefallen hat. Und trotzdem kam keiner. Deswegen finde ich "selbstverständlich ohne Leine" ziemlich rücksichtslos. Auch den Leuten gegenüber, die kleinere Hunde haben, den Menschen gegenüber, die im Wald spazieren gehen und Angst vor großen Hunden haben, den Wildtieren gegenüber, die ihre Jungen im hohen Gras liegen lassen und die Flucht ergreifen um abzulenken. Und deren Junge keine Chance mehr haben ohne Mutter.

    Kommentar von SophieMarie SophieMarieSophieMarie

    Und genau darum finde ich es richtig, wenn Jäger nicht nur das Recht haben, streunende Hunde abzuschießen, sondern wenn sie es auch im Falle eines Falles machen. Sollen die Besitzer doch auf ihre Hunde aufpassen. Dann passiert das nicht.

    Kommentar von redbarrett redbarrettredbarrett

    das erschießen der hunde hat dem wild aber auch nicht mehr geholfen. hätte der jäger die köter vorm wildern erschossen, würde es meine zustimmung finden. aber im nachhinein ... hier wäre eine ordentliche anzeige mit einer satten strafe sinnvoller gewesen.

    Kommentar von SophieMarie SophieMarieSophieMarie

    Dem Reh und dem Kitz hat es nicht geholfen, das stimmt. Aber bevor die Hunde wildern darf nicht geschossen werden. Und den potentiellen nächsten Opfern hat das Erschießen schon geholfen.

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    Antwort von Terrier74 Terrier74

    Im Prinzip darf er das, ja. Die genauen Voraussetzungen sind in jedem Bundesland anders geregelt. Aber grundsätzlich hat der Jäger das Recht dazu.

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    Antwort von Drogan Drogan

    Hallo,

    grade jetzt sind "Kinder" unterwegs. Das Wild wird aufgeschreckt.

    Natürlich darf ein Jäger einen "streuenden Hund" abschießen. Das ist rechtlich abgedeckt.

    Klingt zwar brutal, aber ist richtig. Mein Nachbar hat einen halben Wildkater, der seichte 110cm klein ist.

    http://picpaste.de/fritz_1.jpg

    Hier ist Tierschutzgebiet und er unterliegt einem besonderem Schutz. Wir wohnen recht ländlich, trotzdem Zentral. Aber sein Revier ist groß und alle Jäger erkennen ihn sofort. Sind ihm dankbar, da er eine Fucksfamileie vertrieben hat. Die Jäger haben sogar seine Arztrechnung bezahlt.

    Wenn die im Urlaub sind, dann kümmere ich mich um den, da er oft mal "was abbekommt". Als er grad mal wieder eine Wanderratte erlegt hatte, Hatte ein Jäger versehentlich auf ihn geballert.

    Der wollte wohl die Arztkosten nicht zahlen, jedenfalls sagte mein Freund:"Das war dem Richter eine schwere Entscheidung. Der Jäger hätte jeden freilaufenden Hund erschießen dürfen, die Katze nicht.

    Mein Nachbar stimmte einem Vergleich zu: Keine Strafanzeige, aber Arztkosten und Gerichtskosten (der nahm keinen Anwalt) werden bezahlt und für evtl. Folgekosten muss er aufkommen. Kamen nicht. Zudem 500g frisches Putenfleisch alle 2 Wochen für 3 Monate.

    JA, der darf abgeballert werden! Er unterliegt eben keinem Schutz. In ielen Landkreisen gibt es ausgewiesene "Freilaufzonen". Ich wünschte es wäre mehr, da Hunde das brauchen. Ich liebe Katzen und mag Hunde nicht grad, da die mir immer in den Garten ka-cken, was aber nicht die Schuld vom Hund, sondern vom Herrchen ist. Trotzdem braucht ein Hund ne "Trollwise". Organisiert euch und macht einen Teil zur "Freilaufzone". Ich weiß das es in Wardenburg(Ostfriesland) in einem Teilbereich genehmigt worden ist. Das geht auch anderswo zu schaffen.

    Dennoch: Lass ihn nicht frei laufen im Wald, wo es so viele Jungtiere gibt.

    mfg

  • 1
    Antwort von redbarrett redbarrett

    ich denke hunde gehören im feld und wald generell an die leine. es gibt zu viele faktoren die niemand genau abschätzen kann und zu viele gefahren, auch für die hunde, nicht nur für´s wild.

    ich hatte 13j lang einen cocker-mischling und davor 6j. lang einen schäferhund-mischling. der erste wurde vergiftet. und nicht nur meiner. damals ging ein echtes schwein um und hat in der weiteren nachbarschaft mehrere hunde vergiftet. und nicht nur hunde gingen dabei drauf. sondern auch katzen und dachse. also, lieber an die leine und nie aus den augen lassen.

  • 1
    Antwort von bibo1301 bibo1301

    Niemand darf einfach so (!!!) einen freilaufenden Hund erschießen!

    In Bayern muß der Hund erkennbar dem Wild nachstellen und ihm auch gefählich werden können damit ein Jäger ihn erschießen darf §42 Abs.1.

    Wo kämen wir denn hin wenn jeder Waidmann hier schalten und walten kann wie er will! Auch die grüne Zunft hat ihre Gesetze und anständige Jäger halten sich auch daran. Das Recht etwas zu tun bedeutet außerdem nicht gleich einem Zwang zu unterliegen!!!

    Ich kann als Jäger auch ganz normal mit den Hundeführern reden und sie auf die Gefahr aufmerksam machen - natürlich auch umgekehrt den Jäger bitten nicht gleich auf meinen Goldie zu schießen wenn er mal umherstreunt.

    Das ist alles nur eine Frage des Miteinanders.

  • 1
    Antwort von Pianoman81 Pianoman81

    Leider ist es so, dass Jäger dazu angehalten sind, einen Hund, der sich merkbar außer Reichweite des Besitzers befindet und die Nase am Boden hat (stellt Wild nach oder Kleinwild), ohne Vorwarnung zu töten. Wenn du dort wohnst und die Jäger kennst, dann kannst du zumindest den Versuch machen, dich bei denjenigen vorzustellen und eindrücklich die Abrufbarkeit deines Hundes zur Schau zu stellen.

    Ich bin selber Hundehalter und bin nirgends, außer in ausgewiesenen Hundezonen, ohne Leine unterwegs. Zwar ist mein Hund erst 6 Monate alt (Golden Retriever), aber ich bin mir nicht immer sicher, ob sie auch abrufbar ist und bleibt (Junghund und die Entwicklungsphasen).

    Fazit: leine deinen Hund an. Vielleicht mit einer Schleppleine die 15 Meter ist. Aber du hast ihn unter Kontrolle. Und wenn der Hund frei laufen soll, dann such dir bitte eine dafür ausgewiesene Hundezone. Besser für dich und besser für deine Fellnase. Viel Erfolg!

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    Antwort von Neelo Neelo

    Leider darf er das vorallem wenn dein Hund jagt... Moralisch wird er es nicht machen aber ich würde auch hauptsächlich in der Dämmerungszeit vorsichtig sein und immer laut mit dem Hund reden wenn du im Wald unterwegs bist und evtl. Lieber ein Feld suchen wo niemand auf Jagt ist dann bist du und dein Hund sicher...

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    Antwort von slick533 slick533

    Nein, ein Forstwirt kann einen Hund von einem anderen Tier unterscheiden und ballert nicht Wild drauf los wenns im Gebüsch raschelt.

    Der den du da getroffen hast scheint das aber nicht so genau zu nehmen. Ausnahmen bestätigen die Regel...

    Kommentar von schubi1407 schubi1407

    und ich erwisch bestimmt den förster der nen schlechten tag hat, genervt is von hunden in seinem wald und deswegen bestimmt trotzdem schießt... :/ solche leut gibts leider...naa, da geh ich dann lieber dem risiko ausn weg

    Kommentar von slick533 slick533slick533

    Ja die gibs, jenachdem was für eine Austrahlung der Mann gehabt hätte, hätte ich die Aussage dir gegenüber auch als Drohung aufgefasst. :)

    Kommentar von taigafee taigafeetaigafee

    es gibt förster, die hunde gnadelos abknallen, wenn sie sich ohne leine im wald aufhalten. in manchen regionen ist das ganz normal. die zwei barsois eines bekannten wurden beide in unmittelbarer nähe des besitzers auf dem feld erschossen. jedes jahr einer. dass die hunde weniger als 50m weg waren, muss man erstmal beweisen. da sind die jäger immer fein raus.

    Kommentar von slick533 slick533slick533

    Das ist aber ein Einzelfall der Hundehalter nicht davon abhalten sollte ihre Tiere frei laufen zu lassen.

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    Hier wurde von Jägern geredet, nicht von Forstwirten. Und dann werfen manche auch noch den Förster dazwischen! Also, hier mal zum mitmeißeln:

    Jäger: Der mit dem Gewehr auf dem Rücken.

    Förster: Hochschulabschluß, meist in grüner Uniform unterwegs. Er ist der Vorgesetzte des Forstwirtes .Kann zur Jagd gehen, muss aber nicht zwingend.

    Forstwirt: Das ist der mit der Motorsäge in der Hand, der Bäume fällt.

    Klar soweit?

    Kommentar von slick533 slick533slick533

    Also ein Bekannter von mir ist gelernter Forstwirt und meinte das die Jagd auch zu seiner Kompetenz zählt.

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    Antwort von Kiddo13 Kiddo13

    Mach dich doch mal schlau, wann überhaupt Jagtsaison ist. Wenn niemand Jagt, schiesst auch keiner :)

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    Antwort von johannesisak johannesisak

    sobald du 100meter vom bewohnten gebiet weg bist und der hund mindestens 50meter von dir entfernt darf der jäger auf den hund schiessen. das werden die meisten jäger gar nicht/nur wenn der hund dem wild nachstellt tun, weil die meisten jäger ja selber jagdhunde haben und somit verständnis für das tier aufbringen können. vorsichts halber würde ich den hund aber beim spaziergang durch den wald angeleint lassen, es soll auch jäger geben, die einfach so, nur weil sie theoretisch dürfen, auf einen hund schiessen. die 50m entfernung zu dir hat dein hund, sollte er wirklich einem tier nachstellen im endeffekt schnell überwunden.

    mfg johannes

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    Antwort von Liisaaaax3 Liisaaaax3

    Ich würde auf NUMMER SICHER wo anders spazieren gehn ..ich hätt Angst um meinen Hund :)

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