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Ab wann wird man süchtiq beim Trinken?

Frage von sabi1234 sabi1234

..also alkoholischen Getränken.

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Antworten (14)

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    Antwort von Gerd02 Gerd02

    Hallo Sabi, um von Sucht , Abhängigkeit (Krankheit) zu sprechen bedarf es einiger Kriterien und es ist ein sehr heftig diskutiertes Thema „Wann bin ich alkoholanbhängig“. Für mich selbst erklärt sich das relativ einfach: Wenn ich jeden Abend 2 Flaschen Bier trinke – einfach so – dann habe ich noch kein Problem. Aber wenn ich nur noch eine Flasche zu Hause habe und noch loslaufe um mir die zweite Flasche zu kaufen damit ich schlafen kann, oder warum auch immer, dann sollte ich mir Gedanken machen. Um es für Dich herauszufinden ist es aber auch „ganz einfach“: Trinke über einen längeren Zeitraum absolut nichts was mit Alkohol zu tun hat. Wenn Dir etwas fehlt oder Du das Gefühl hast das es Dir besser geht wenn Du etwas trinkst dann mache Dir Gedanken über dieses Gefühl. Du kannst natürlich auch die im Netz angebotenen Tests machen, aber erfahrungsgemäß machst Du bei dem ersten und auch zweiten Mal unwahre Angaben. Du verharmlost die Antworten aus Angst vor dem Ergebnis. Solltest Du einen solchen Test machen, ist absolute Ehrlichkeit mit Dir selbst und Deinem Verhalten angesagt, sonst kannst Du Dir das sparen. Es gibt 5 verschiedene Typen von Alkoholtrinkern. Lies sie mal und überlege ob Du da in irgendeiner Weise reinpasst.

    1. Den Erleichterungstrinker, die Alkohol gezielt einsetzen, wenn sie Probleme haben. Alkohol gibt ihnen eine scheinbare Sicherheit. Meistens sind sie körperlich (noch) nicht abhängig, aber sehr wohl seelisch.
    2. Gelegenheitstrinker - sie trinken, weil es eben dazu gehört. Beispielsweise zu Anlässen und in der Freizeit. Sie trinken regelmäßig und nicht selten große Mengen, haben häufig bereits Organschäden. Sie sind nicht körperlich oder seelisch abhängig.
    3. Gewohnheitstrinker (Spiegeltrinker) - sie müssen permanent einen Alkoholspiegel halten, da sie sonst stärkste Entzugserscheinungen erleiden. Nicht selten halten sie einen Spiegel von 2,5 Promille und mehr und verhalten sich damit ohne Ausfallerscheinungen.
    4. Quartalstrinker, diese Trinker verlieren in unterschiedlichen Zeitabständen die Kontrolle über ihren Alkoholkonsum. Sie können wochenlang keinen Alkohol trinken. Dann aber plötzlich überkommt sie ein unstillbares Verlangen nach großen Mengen Alkohol, was nicht selten in tagelangem Vollrausch endet. 5. Der süchtige Alkoholiker. Diese Menschen sind regelrecht krank vom Alkohol. Sie sind körperlich und seelisch abhängig vom Stoff.

    Liebe Grüße, Gerd

    Kommentar von ruediger32 ruediger32ruediger32

    Meines Erachtens ist jemand, der einfach so jeden Abends zwei Flaschen Bier trinkt, Alkoholiker. Und wenn sich dieser Jemand sich nicht vorstellen kann, mal etwas anderes zu trinken, z. B. einen Kräutertee oder Mineralwasser.

    Die Leute müssen sich nicht unbedingt Sorgen machen, wenn nur noch ein Bier im Haus ist, da sie in der Regel wöchentlich einen ganzen Kasten Bier kaufen und so die Grundversorgung sichergestellt. Im Krankheitsfalle (z. B. gebrochenes Bein), wenn nicht mehr eingekauft werden kann, werden die minderjährigen Kinder zum Alkoholkauf losgeschickt. Wenn diese Schamesgrenze überschritten ist, handelt es sich eindeutig um Alkoholismus.

    Ich musste auch schon Alkohol und Zigaretten für meinen Vater kaufen und schon damals (erste Hälfte der 90er) hätte man sein Alkoholproblem erkennen müssen. Die Trunkenheitszustand konnte ich nie erkennen bzw. er konnte es gut verheimlichen; er war auch vergleichsweise vernünftig, z. B. in Form von Alkoholverzicht, wenn er fahren musste. Doch mittlerweile ist der Alkoholismus offenkundig und sichtbar.

    Und es in der pommerschen Provinz kein Einzelfall. Viele Kinder mussten schon mal Schnaps für den Alten besorgen. Ich fand das schon als Kind widerlich und bin Gott sei dank Antialkoholiker. Aber viele andere Kinder in meinem Alter fingen trotzdem an zu trinken. Viele haben ein Alkoholproblem.

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    Antwort von Matth73 Matth73

    Für Ärzte gelten folgende Kriterien, um die Diagnose "Alkoholabhängigkeit" stellen zu können:
    Die ICD-10 definiert sechs Kriterien, von denen mindestens drei erfüllt sein müssen, um die Diagnose Alkoholkrankheit stellen zu können:
    starker Wunsch oder Zwang, Alkohol zu trinken
    Kontrollverlust in Bezug auf die Menge, den Beginn oder das Ende des Konsums
    körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumstopp oder Konsumreduktion
    Toleranzentwicklung
    Vernachlässigung anderer Tätigkeiten, um stattdessen zu konsumieren, Alkohol zu beschaffen, oder sich vom Konsum zu erholen
    trotz nachgewiesener körperlicher Spätfolgen weiterer Alkoholkonsum

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholismus

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    Antwort von orbit orbit

    Wenn man schon anfängt sich Gedanken zu machen ob man süchtig ist oder nicht, dann denke ich trinkt man auf jeden Fall schon zu viel.

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    Antwort von biege biege

    Ich bin seit fast drei Jahren trocken,nachdem ich eine Langzeittherapie gemacht habe und davor über 20 Jahre,mal mehr mal weniger,getrunken habe.Meine gedanken drehten sich immer nur darum,wo und wann ich den nächsten Alkohol bekomme,um wieder mein Level zu erreichen.Das hat erst mit Bier angefangen und hat sich im laufe der Jahre mit Schnaps eingepegelt.Auf Arbeit war ich immer froh,wenn Feierabend war und ich zur Flasche greifen konnte.Zu hause habe ich den Alkohol an den unmöglichsten Orten versteckt,um immer etwas Griffbereit zu haben. Es war kein Leben mehr.Versuche mal drei oder vier Wochen ohne Alkohol zu Leben.Wenn Du dann Probleme,wie Schlafstörungen oder Appetitlosigkeit,oder auch Angstzustände,bekommst,solltest Du Dir unbedingt Hilfe holen(Suchtberatung). Liebe Grüße aus Dresden, Holger

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    Antwort von joseph0711 joseph0711

    wenn es nicht mehr ohne geht und du den ganzen tag nur noch die stunden zählst, bis du wieder an den stoff kommst, dann solltest du dir gedanken machen. die sucht kommt ganz schleichend und du merkst es erst wenn du schon voll drin bist, aber selbst dann, wenn es dir freunde sagen, willst du es nicht wahrhaben, wer will schon alkoholiker sein? Also lieber rechtzeitig die bremse ziehen.

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    Antwort von Gerd02 Gerd02

    Hallo Rüdiger32

    das sagte ich ja "WENN er losläuft und sich die zweite Flasche besorgt hat er ein Problem" Trinkt er aber nur eine Flasche oder ein Wasser, Tee, oder sonstiges und kann dann ohne Probleme einschlafen muss er sich keine Gedanken machen. Daher auch der Rat einige Zeit (mehrere Wochen) auf jeglichen Alkohol zu verzichten. Die mehreren Wochen beziehen sich speziell auf die umgangssprachlichen "Quartalstrinker" die ohne einen Tropfen Alkohol ohne Probleme einige Monate auskommen, bis sie dann wie auf Kommando für einige Zeit ihrer Sucht nachkommen MÜSSEN. Der Pegeltrinker schafft das nur so lange bis sein Pegel unter seinen Bedarf sinkt. Und das sind teilweise nur Stunden. Liebe Grüße, Gerd

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    Antwort von 1snoopy2 1snoopy2

    Haloo sabi1234,waren schon einige gute Ratschläge, die Dir hoffentlich nützen. Im allgemeinen spricht man: 1.) von dem Genusstrinken(Gesellschaft etc.) 2.) dem Entspannungstrinken, abends nach der Arbeit zum Beispiel oder Arger "runterspülen"( ab hier wirds schon kritisch) 3.) dem Gewöhnungstrinken(höchste Zeit was zu unternehmen(eine Selbsthilfegruppe aufsuchen beispielsweise) 4) der Abhängigkeit.(hilft nur noch fachliche Hilfe in Anspruch nehmen. viele Grüße Reinhard

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    Antwort von LittleArrow LittleArrow
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    Antwort von hundini hundini

    Kommt nicht auf die Menge, sondern auf die Regelmäßigkeit an. Versuch mal 3 Wochen ohne auszukommen.

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    Antwort von uwe8888 uwe8888

    wenn du am morgen bereits auf die pulle am abend denkst, dann biste schon auf dem weg , später kommt dann alc zur belohnung , zur strafe, zum fest ....

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    Antwort von SUNFRIEND4 SUNFRIEND4

    Wenn Du in bestimmten Situationen ein Glas brauchst

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    Antwort von Daisyline Daisyline

    wenn man jeden tag trinkt und man hat immer das verlangen nach...hoffe aber nicht das es passiert,mir reicht schon manchmal ´die internet sucht...aber nun gut ...

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    Antwort von fraukausw fraukausw

    wenns zur gewohnheit wird... kommt schleichend...

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    Antwort von veganAlicia veganAlicia

    Wenn du ohne nicht mehr deinen Alltag bewältigen kannst !!!

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