Frage von Nicejunge23, 132

Ab wann vermutet die Geldwäsche?

Hallo, ich gebe neben der schule desöfteren Mathe Nachhilfe und werde dafür bar bezahlt. Nebenbei kriege ich noch Taschengeld. Ich bin mir nicht sicher ob das bei meinen beträgen noch als privatdienstleistung gezählt werden kann und möchte deshalb nicht bei meiner Bank auffallen. Die Bank ist laut Geldwäschegesetz verpflichtet auffälligen Barzahlungen nachzugehen. Deshalb die Frage: Denkt ihr ich gerate bei bareinzahlungen von ca 200-300 pro Woche in Geldwäscheverdacht? Wäre es besser lieber alle 2 Wochen ca den doppelten Betrag einzuzahlen? Falls der Betrag bereits zu auffällig wäre, wie viel sollte ich pro Woche einzahlen? Ich bin im Moment dabei auf ein Auto zu sparen und ich möchte soviel Geld nicht daheim liegen haben, deshalb würde ich gerne so viel wie möglich auf die Bank einzahlen

Antwort
von FelixFoxx, 72

Über 200-300€ pro Woche lacht die Bank höchstens, bei Geldwäsche geht es um mindestens vierstellige Beträge.

Antwort
von gerd73, 14

Geldwäsche ist hier nicht relevant, die Beträge sind zu gering. Allerdings handelt es sich bei deinen Einnahmen um Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, diese Tätigkeit musst du beim Finanzamt anmelden und Einnahmen auch versteuern. Steht alles hier:

http://www.schulkreis.de/info/nachhilfe_versteuern_der_einnahmen

Antwort
von troppixi, 53

Du musst ab 15.000€ nachweisen, woher das Geld kommt.

Antwort
von HalloRossi, 27

Wie bitte? Du verdienst 300€ die Woche durch Nachhilfe? Das wären 30 h die Woche! Das ist definitiv illegal und würde schnell auffallen. Bist du sicher, dass du nicht nebenbei noch mit Drogen handelst?

Antwort
von Kleckerfrau, 62

Bei der Summe sprechen die Banken noch nicht von Geldwäsche.

Antwort
von FragobertDuck, 44

Bei solch kleinen Beträgen ist das keine "auffällige Bargeldeinzahlung". Wenn du dagegen jeden Monat mehrere tausend Euro einzahlen würdest, wäre das ein anderer Schnack. Kann aber auch mal ein Geldgeschenk sein (Konfirmation?)

Antwort
von dediserti, 60

Geldwäsche nicht, das geht eventuell bei 5000€ los, eher bei mehr. Aber Schwarzarbeit und damit Steuerhinterziehung, Unterschlagung von Sozialversicherungsbeiträgen. Bei mehr als 450€ monatlich musst du als Privatlehrer theoretisch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. In der Praxis macht das zwar keiner, aber ist so. Wenn du 1000€ im Monat, also 12000 im Jahr einnimmst, musste du eigentlich eine Steuererklärung abgeben.

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