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Ab wann und warum haben einige Menschen nicht mehr angefangen an Gott zu glauben?

Frage von DonJongo DonJongo

Im Mittelalter, und auch noch so um 1800 rum war es doch normal dass jeder an Gott geglaubt hat, oder? Da galt es doch sogar als Gotteslästerung oder so wenn man kundgetanhat dass man nicht an Gott glaubt.

Aber ab wann fing dass an, dass einige Menschen doch nicht mehr gläubig waren? War das durch philosophische Schriften, die die Menschen Denkanstöße gaben, villeicht sogar erst in der Zeit der Aufklärung (mit Kant und so) oder war das schon eher?

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Antworten (20)

  • 5
    Antwort von riara riara

    Also das man den Zweifeln gibt es wohl solange wie den Glauben selber. Jesus waere wohl kaum gekreuzigt worden, wenn man seinen Worten gehoer geschenkt haette.

    Die Gnostiker, Arianer, Kopten oder Orthodoxen hatten ein anderes Weltbild als die roemisch katholische Kirche. Und heute gibt es hunderte verschiedene Auslegungen des Christentums. Der Protestantismus hat - neben anderen Dingen - den Glauben entmystifiziert, die Bibel in die Landessprachen uebersetzt, den Pfarrer/Bischof weltlicher gemacht und damit die Distanz zum einfachen Glaeubigen verringert.

    Ich behaupte die Agnostiker und Atheisten sind auch nichts anderes als eine andere Auslegung, heute sind sie eher ohne Gott, vor 2-300 Jahren hatten sie Zweifel an den Dogmen und Auslegungen der etablierten Kirchen. Waehrend man damlas irgendwie noch an Gott festhielt, ergab sich aus dem Humanismus und der politischen und sozialen Veraenderung des 19. und 20. Jh. nun ein Menschenbild, dass Platz liess fuer ein Leben ohne Gott und Glauben.

    Ich denke heutzutage ist es bemerkenswert, dass sich Leute ueberhaupt noch mit dem Glauben auseinandersetzen, denn der gottlose Weg ist um einiges einfacher und stellt mehr Freiheiten zur Verfuegung.

    Ich vertshe warum Menschen nicht mehr an Gott glauben, nur kann ich nicht ohne meinen Glauben sein...

  • 5
    Antwort von Floh2 Floh2

    wenn ich schon früher gelebt hätte, hätte ich da schon nicht an Gott geglaubt, denn den Meister gibt es nicht, sonst würde die Welt anders ticken.

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Und wie würde sie ticken?

    Kommentar von Floh2 Floh2Floh2

    bestimmt nicht so ungerecht!!!!!!!!!!!!!!!

    Kommentar von Charity CharityCharity

    Was ist dir denn ungerechtes in deinem Leben passiert? Ich nehme erstmal an, dass du einen Computer und Internetanschluss hast, was ja - wenn man vom Grundbedürfnis eines Menschen ausgeht - Luxus ist. Echt, du armer Kerl.

    Kommentar von wahrheitsfreund wahrheitsfreundwahrheitsfreund

    Du verwechselst etwas: Wir sind nicht (mehr) im Paradies. Daher gibt es Dornen, Disteln, gefährliche Tiere, Krankheit, Schmerzen, Tod und Ungerechtigkeit.

  • 4
    Antwort von Charlyweisswas Charlyweisswas

    Auch wenn die Wurzeln (wie schon viele hier kommentiert haben) in der Aufklärung liegen, so sieht man doch eine extreme Beschleunigung des Trends in den letzten 30-40 Jahren.

    .

    Noch 1970 waren 95% der Deutschen Kirchenmitglieder. Heute liegen wir deutlich unter 60% mit stark fallender Tendenz von Jahr zu Jahr aufgrund der Überalterung der Mitglieder und der Austritte.

    .

    Meine persönliche Erklärung hierfür: unsere heutigen Erkenntnisse machen übernatürliche Erklärungen weitgehend obsolet. Die Erklärung "Gott" hat sich zurückgezogen auf einige noch (!) unzureichend erforschte Felder.

  • 3
    Antwort von Welfensammler Welfensammler

    Die Frage ist: Warum haben Menschen überhaupt das Bedürfnis, an einen Gott zu glauben ?

    Wie ist das entstanden ??

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Warum wollen die Menschen immer das Ganze? Die Schimpansen kann man mit ein Paar Bananen zufrieden stellen. Der Mensch will aber immer mehr. Der Mensch verzichtet auf Nahrung und Schlaf um die Sterne und Mond zu beobachten. Wir Menschen spüren und wissen, dass mehr sind wie Tiere, wir sind mehr und können mehr.

    "Sobald ein Wunsch erfüllt bekommt es augenblicklich Junge." Wilhelm Busch

    Ein chinesisches Sprichwort: Ein Schwein kam und fraß die Äpfel vom Boden neben dem Baum und weil sie schmeckten, grub es in der Erde mit dem Maul nach weiteren Äpfel, weil es dachte dass sie aus der Erde kommen. Das Schwein kam aber nicht auf die Idee, dass das Gute von oben kommt.

    Wir Menschen spüren und wissen, dass der wahre Schatz im Himmel ist, aber wir suchen nach dem Schatz immer in und auf der Erde.

    GOTTES Segen und Liebe

    Kommentar von Welfensammler WelfensammlerWelfensammler

    Amen

    Kommentar von Floh2 Floh2Floh2

    dito

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Nee, Salzundlicht! Die Äppel fallen zwar nach ganz profanen Gesetzmäßigkeiten von oben runter und schädigen dann auch das eine oder andere Hirn, so welches da ist, aber ihre Bäume, an denen sie entstehen, wachsen aus der Erde von unten nach oben und nicht aus der Luft von oben nach unten!

    Kommentar von Gritti GrittiGritti

    Reisswolf, ja es ist wahr: die Bäume wachsen von unten nach oben. Die Früchte fallen allerdings gemäß der Schwerkraft von oben nach unten. Aber dass die Bäume überhaupt wachsen, noch dazu in so vielen verschiedenen Arten könnte doch (atheistisch ausgedrückt) eine andere Ursache haben. Man kann natürlich die Evo dafür verantwortlich sehen - aber wie kam es zur Evolution? Und wie kam es zum Gesetz der Schwerkraft?

    Die Wissenschaft entdeckt Vorgänge und WIE etwas abläuft. Aber WODURCH wird sie im letzten nicht durchschauen, da im Grund hinter jeder Antwort eine neue Frage steht.

    Kommentar von Gritti GrittiGritti

    Danke, salzundlicht!

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    @ Gritti, ich habe zu danken:-)) Danke für die Unterstützung.

    GOTTES Segen und Liebe.

    Kommentar von norelig norelignorelig

    Ja , da der Mensch seine Umwelt (noch ) nicht versteht , muss da ein Gott sein .

  • 2
    Antwort von Zyogen Zyogen

    Ich denke, jeder Mensch steht irgendwann vor der Entscheidung: Wissen oder Glauben? Was ist mir persönlich wichtiger?

    Natürlich läßt sich eine derartige Frage nur befriedigend beantworten, wenn überhaupt eine gewisse Chance besteht, gesichert anerkanntes Wissen erlangen zu können.

    Bereits im antiken Griechenland gab es einige Philosophen, welche mit Glaube nicht viel anfangen konnten. Auch in der langen Zeit der römischen Vorherrschaft findet sich eine deutliche Spur dieser Denkrichtung.

    In der Renaissance wurden zahlreiche Ideale der antiken Welt wieder hoffähig, die geistige Entwicklung ab dem 17. Jahrhundert wird als »Aufklärung« bezeichnet. Spätestens ab dieser Zeit ist es in Europa gewiß, daß es einen gewaltigen Unterschied zwischen »Glauben« und »Wissen« gibt. Und mit der Anerkenntnis dieses Unterschiedes besteht nun erst die tatsächliche Wahlmöglichkeit.

    Soweit meine (sicher nicht maßgebende) Meinung

    Kommentar von Gritti GrittiGritti

    Hallo Zyogen, wie kann man aber etwas WISSEN, das außerhalb des menschlichen Horizontes liegt? Wissen kann man m. E. nur das, was der empirischen Forschung zugänglich ist.

    Um zu glauben braucht man Argumente, dass es zumindest nicht unvernünftig ist, etwas Bestimmtes zu glauben. Aber dann muss man quasi "eine Tür öffnen und springen". Wenn man das was den Glauben an Gott betrifft tut, wird man die Erfahrung einer Begegnung mit ihm machen, und dann bekommt man eine Gewissheit des Glaubens.

  • 2
    Antwort von TimoM TimoM

    Also als große "Überschrift" für deine Antwort nenn ich mal die Aufklärung. Das war eine Zeitperiode oder Epoche in der die Menschen im großen Stil begonnen haben alles nicht rationale anzuzweifeln. Wichtig waren hier Philosophen wie Rosseau, Kant und Bacon um nur einige zu nennen. Aus politischer Sicht könnte man den Beginn der Aufklärung mit Ende des 30 jährigen Krieges benennen, wobei man hier auch daran denken muss, dass den Menschen viel Leid widerfahren ist, und sie vielleicht dehalb an dem Rechtschaffenen(Gott) zweifeln. "Enden" tut dir Epoche politisch mit der Französischen Revolution 1789. Also von 1648-1789. Will man es eher philosophisch Erklären fängt es mit Francis Bacons "Novum Organum" an und endet mit Kants "Kritik der reinen Vernunft"(übrigens für Philosophie-begeisterte eine SEHR interessante Lektüre auch wenn es etwas schwer ist!), denn in dieser sagte Kant, welcher für viele als "Vorbild" galt, dass man nicht sagen kann, dass Gott nicht existiert, wenn man seine nicht-Existenz ebenfalls nicht belegen kann. Die Aufklärung ist für uns heute eine der wichtigsten Epochen wie ich finde, denn sie lehrt uns eigenständig zu denken und nicht alles für wahr zu befinden, was uns geprädigt wird. Kritisiere und hinterfrage Dinge und berufe dich auf die rationalität und Begründbarkeit von Dingen, lautete die Intention der Aufklärung.

    MFG Timo

  • 2
    Antwort von Glatteis Glatteis

    Na, das fing mit ungläubigen Inhabern der Religion an! Priester, Bischöfe, Päpste hielten sich in rauhen Scharen nicht an die göttliche Ordnung, hurten, soffen, logen, warfen das Geld zum Fenster raus, mordeten direkt oder indirekt (und tun es noch - Afrikanische Gläubige: kein Gummi = Aids) - und taten auch sonst alles, was der liebe Gott verboten hat! Sie sind unser aller Vorbilder. Von derzeit publik gewordenen Kindervergewaltigungen will ich gar nicht erst sprechen. Bis mal einer auf die Idee kommt, und die Kirche mit den Worten verteidigt: Das ist doch da Tradition!

  • 2
    Antwort von Michel76 Michel76

    Der Materialismus verdrängt die Religion. Das kann man sehr gut in vielen Ländern beobachten, die den westlichen Ländern diesbezüglich noch ein paar Jahrzehnte entfernt sind, aber schnell "aufholen".

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Also Wohlstand:-))

    Schöne Freunde sind wir. Früher den großen Freund unseren GOTT ständig um Hilfe bitten und jetzt, wo es uns gut geht, kein Staat will mehr einen Krieg, vergessen wir unseren GOTT den Herrn, den großen Freund und tun so, als ob wir Sein Wirken nie in unserem Leben gespürt hätten oder irgendwie wahrgenommen hätten.

    GOTTES Segen und Liebe

  • 1
    Antwort von daddysdearest daddysdearest

    Das kam mit der Aufklärung und dem Humanismus. Denn da stand auf einmal der Mensch im Mittelpunkt - was natürlich Selbstüberschätzung zur Folge hat und die Vorstellung, man bräuchte Gott nicht.

  • 1
    Antwort von PloViva PloViva

    Nachdem die Wissenschaft etwas besser war, so entscheiden sich die Menschen nicht mehr an Gott zu glauben.

  • 1
    Antwort von salzundlicht salzundlicht

    Hallo

    Es begann mit der industriellen Revolution. Der Wohlstand macht uns stolz und selbstsicher. Sobald unsere Existenz bedroht ist, wenden wir uns wie trotzige Kinder an unseren himmlischen Vater.

    Gerade das Leid und Armut sind ein Zeugnis für GOTTES Existenz.

    Wo auf der Erde gibt es Gerechtigkeit? Wo gibt es Gerechtigkeit? Nur bei und in GOTT in Seinem Reich, dem Himmel.

    GOTTES Segen und Liebe

    Kommentar von Floh2 Floh2Floh2

    ich muss mich gleich übergeben, so einen Schwachsinn hab ich noch nie gehört.

    Kommentar von SibTiger SibTigerSibTiger

    Ich kann da keinen Schwachsinn erkennen, lediglich die Aussage eines sehr gläubigen Menschen. Ich würde das so auch nicht unterschreiben, vor allem nicht den mittleren Satz. Aber der Ausdruck Schwachsinn geht entschieden zu weit.

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    @Floh2, ich respektiere jede Meinung und unterhalte mich zivilisiert mit jedem, selbst wenn er mich verletzt, mit seinen Worten oder Taten.

    Dir geht es gut und deswegen bist du so frech, weil dich deine Eltern verwöhnt haben. Darf man zu seinem Gesprächspartner sagen, dass man sich wegen seinem Geschwätz übergeben muss? Was ist das für ein Benehmen? Selbst in Afrika oder Indien sind die armen Analphabeten besser erzogen als du!

    Wo bist du aufgewachsen, in den Gethos von Chicago? Wo lernt man so ein Benehmen?

    Ich erzähle dir etwas über mich:

    Der beste Freund meines Vaters hieß in meiner Kindheit Alkohol. Weil sein Vater und mein Opa seine Söhne mit einer Pferdepeitsche gezüchtigt hat, schlug auch mein Vater meine Mutter, mich, meinen Opa. Ich werde es nie vergessen, als meine Mutter meinen Vater besofen Richtung Wohnungstür gehen sah, weinte und sagte: es ist so schön, wenn er nicht da ist. Als erstes trat er immer gern die Tür ein, damit alle Nachbarn wissen, dass er schon da ist. Wenn die Polizei vorbei schaute, dann nahm er mich auf den Schoss, wischte mir die Tränen von den Augen und sagte: ruhig, ruhig, mein Sohn, Papa war bisschen zu laut. Meine Mutter wurde von meiner Oma verarztet und die Polizei ging, weil er doch nur zu laut war, sonst nichts. Oma und Opa haben ihn gedeckt und so trank er und schlug uns alle. Ich galube, weil er seinen Vater für die Peitschenhiebe in seiner Kindheit hasste und seine Mutter, meine Oma, weil sie ihn nicht verteidigte. Aber wie, Opa schlug die Oma sofort, wenn sie sich traute den Mund zu öffnen.

    So schlug der Opa die Oma und seine Kinder. Als die Kinder erwachsen waren schlugen auch sie ihre Frauen und Kinder.

    Liebligs Liebes Spruch von meinem Vater an mich: Du Samen deiner Mutter, ihre ganze Familie sind ein Nichts und du bist nicht meiner, du bist auch ein Nichts.

    Das tat so sehr weh, wenn dein eigener Vater, den du sehr liebst, dich als Nichts bezeichnet.

    Teil 2 folgt

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Teil 2 Meine Mutter und Oma gaben mir die Liebe, die ich als Kind gebraucht habe, sonst weiß ich nicht, was ich heute geworden wäre.

    Als Opa älter wurde, beruhigte er sich und verstand nie warum seine Söhne Säufer und Schläger sind.

    Ich beobachtete alles und behielt es in meinem Herzen.

    Als ich in der Pubertät war, beruhigte sich auch mein Vater und verstand nicht warum ich gegen alles und jeden rebelliere.

    Schon bei meiner ersten Komunion, wollte ich verweigern, weil sie alle so falsch waren. Aber leider war ich noch zu klein.

    Aber als Jugendlicher habe ich mit einem lauten nein die Firmung verweigert. Ich sagte ihnen allen, das sie falsch sind und ich ihr Theater nicht mehr mit machen werde.

    Mein Vater sagte dann zu mir: So eine Schande, was werden sich die Nachbarn denken. Mit diesem Satz wusste ich, dass ich das richtige tat. Es ging nicht um Firmung und mich und den Weg zum GOTT, sondern um Nachbarn. Er drohte mir Schläge an, aber nun konnte ich seine harte Hand gut wegstecken und sagte: hau mich doch, das kannst du doch gut, verstell dich nicht, komm hau mich, ich hasse euch alle.

    Er gab auf, schickte noch andere Verwandte zu mir, aber meine Entscheidung stand fest. Mit 14 beschloss ich nur noch das zu tun, was ich will und alle sind mir egal.

    Mit dieser Egal Einstellung und mit vielen Minderwertigkeitskomplexen lebte ich bis zum 27 igsten Lebensjahr.

    Meine Mutter und Oma beteten für mich, was ich damals nicht wusste und es mir egal war.

    Teil 3 folgt

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Teil 3

    Meine Mutter bekam Brustkrebs, mein Vater machte ständig neue Schulden und nahm mir immer das Geld weg, es reichte gerade mal für 3 oder 4 Biere und Discoeintritt.

    Ich lernte meine Frau mit drei Kindern kennen, verliebte mich und zog mit ihr und den Kindern in eine gemeinsame Wohnung. Mein Vater pumpte mich ständig ums Geld, bis ich sein blödes Haus von ihm abgekauft habe. Kurze Zeit später, nach dem Mutter den Krebs besiegt hatte und meine Frau und die Kinder uns endlich wohl fühlten, beschloss er, dass er meine Mutter verläßt und zieht bei seiner neuen ein. Übrigens nicht das erste Mal. Er ging kam wieder, betrog sie und entschuldigte sich nie.

    Da wir das blöde Haus auf 100% gekauft haben und er seine 600 Euro Rate nicht mehr zahlte, musste ich die ganze Rate bezahlen, da kennt die Sparkasse keine Gnade.

    Bevor wir das Haus abkauften, statt Miete zu bezahlen, mussten wir noch das Haus mit teuren Gauben ausbauen. Ich nahm dafür ein Darlehen.

    Alles schlaue Ideen meines Meisters, so nannte ich meinen Vater aus Enttäuschung.

    Ich verdiente im Sommer 1700 Euro mit Überstunden, im Winnter wegen Kurzarbeit 1400.

    Und zahlte an die Bank 1200 Rate Haus+175 Lbs Tilgung +300 und meinen alten Auto Kredit aus meiner Jugend. Vater Schuldenmacher und ich der Sohn auch.

    Fast hätte ich meine Frau und Stiefkinder verloren, da kam die Rettung.

    Im April 2005 am Boden zerstört fand ich um Mitternacht auf einem Link mit Himmelblauer Seite JESUS. Auf dieser Seite waren alle Sätze, die JESUS sprach zusammengefasst. Von 0 Uhr bis 3 Uhr morgens, sass ich vor dem Bildschirm, las, heulte wie ein kleines Kind, hatte Gänsehaut und verstand, dass GOTT mich liebt und mich braucht. Aber vorallem brauche ich Ihn und Seine Liebe.

    Am nächsten Tag stand ich früh auf und suchte ein kleines Gebetbuch, dass ich beim Bund bekommen habe 19997. Plötzlich spürte ich, dass ich in die Garage gehen muss und dann öffnete ich einen Schrank an der Wand und da war das Büchlein.

    Teil 4 folgt

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Teil 4

    Ich habe alles verlernt, nicht mal das Vater unser konnte ich noch. Dann besorgte ich mir eine Bibel, aber die alte Luther Bibel. Später kaufte ich mir für 8,90 Euro eine Einheitsübersetzung. Ich hatte nie Geld und dachte ich müsste ein Vermögen für eine Bibel ausgeben. Dabei kriegt man sie auch geschenkt von manchen Christen.

    Ich steckte alle mit meiner Begeisterung über diesen Schatz an. Ich las die Bibel und erzählte es anderen.

    Nur mein Vater wollte es nicht hören. Denn er merkte, das mich etwas stärkt und er auf mich keinen Einfluss mehr hat.

    Am Pfingstsonntag 2006 bekam ich das lang ersehnte Sakrament der Firmung. Ich empfing vor meiner Familie und der Gemeinde den HEILIGEN GEIST.

    Mein ganzes Leben lernte ich hart zu sein um keine Schwäche zu zeigen. Mein Meister sagte immer zu mir als Kind: Männer weinen nicht. Statt mich zu trösten.

    Aber an diesem Pfingstsonntag da heulte und schluchzte ich wie ein Baby. Ich kniete und heulte. Mein Meister setzte sich zu mir zerrte an mir und sagte: Junge, du bist ein Mann, du kannst hier nicht so weinen. Und ich sagte: Ich will kein Mann sein, ich will ein Kind GOTTES sein und nur Seinen Willen tun. Verstehst du das, nein egal.

    Meiner Frau war das Geheule auch peinlich und sie bat mich aufzustehen und rauszugehen, aber keine Chance ich war wie gelähmt und konnte nicht aufstehen und auch nicht aufhören zu heulen.

    Nur eine tiefgläubige Frau aus der Gemeinde, verstand was mit mir los ist und gratulierte mir. Da hörte es auf und ich stand total geschwächt auf putzte mir die Nase. Bis dahin war ich dazu nicht in der Lage.

    Ich bin 194 cm groß, wog damals 97- 98 kilo, ich bin Kampfsportler und war bei einer Elite Einheit der Bundeswehr, bei der Ferspähkommpanie. Was lähmte meine Beine und ließ mich nicht aufstehen.

    Teil 5 folgt

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Teil 5

    Schon als der Priester über mir die Hände hielt und mich segnete, bekam ich weiche Knie und begann am ganzen Körper zu zittern. Dann Kniete ich mich nieder in der Bank und der HEILIGE GEIST wirkte an, in und durch mich.

    @ Floh2, jetzt darfst du dich übergeben, wenn es dir danach verlangt.

    Kannst du dein Leben mit meinem Leben vergleichen? Durch die Schmerzen und das Leid, Hunger, Schulden, Stress lernte ich GOTT den Herrn kennen und verliebte mich in JESUS.

    JESUS ist mein Leben und Mutter Maria ist auch meine Mutter.

    Wer nicht gelieten hat, der weiß sein luxuriöses Leben nicht zu schätzen.

    Die reichsten Menschen, sind die, die am wenigsten brauchen. Ich habe allen und alles vergeben und hasse keinen mehr.

    GOTTES Segen und Liebe. JESUS liebt uns alle, geben wir uns nicht mit weniger zufrieden.

    Kommentar von norelig norelignorelig

    Und wo ist da nun "Gott" ?

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Servus @norelig und danke für dein Kompliment.

    Die Antwort liegt in der heiligen Bibel von Anfang an und wird doch immer übersehen und überlesen. Der Allmächtige GOTT, allwissend, barmherzig ist sicher größer als wir es uns vorstellen können. Wenn Er sich uns kleinen und vergänglichen Menschen offenbart, dann bestimmt kann es keiner übersehen oder überhören.

    Falsch! Irrtum, großer Irrtum!

    Der Allmächtige GOTT ist kein Mensch. Man kann GOTT den Herrn weder mit den Augen sehen, noch mit den Ohren hören, noch mit den Händen anfassen, noch mit unseren Messgeräten messen.

    Aber wie können wir Ihn, den Ewigen dann doch gesehen haben, gehört haben und angefasst haben?

    Der Herr JESUS sprach: "Du sollst den Herrn deinen GOTT mit- 1. deinem ganzen Herzen lieben, 2. du sollst Ihn mit deiner ganzen Seele lieben, 3. du sollst Ihn mit deinen ganzen Gedanken lieben. Das ist das erste und wichtigste Gebot."

    Zuerst sollen wir den Herrn unseren GOTT mit unserem Herzen lieben. Ich liebe meine Frau mit meinem Herzen und diese Liebe steuert und beeinflusst meine Gedanken.

    Würde ich mit ihr wegen meiner Gedanken sein, dann würden diese mein Herz steuern und beeinflussen. Dann wäre es keine Liebe, sondern nur eine Partnerschaft ohne Liebe. Denn lieben kann man nur mit dem Herzen. Du als Atheist liebst deine Frau oder Freundin auch mit dem Herzen, sonst liebst du sie nicht wirklich und könntest ohne weiteres sie gegen eine andere tauschen. Aber wenn du sie liebst, dann musst du mit Liebeskummer rechnen, wenn sie dich tauscht oder du sie. Es sei denn ihr liebt euch nicht oder nicht mehr.

    Diese unsichtbare starke Kraft die uns zu einem Fleisch macht und uns antreibt und uns oft sehr blind macht, die nennt man Liebe.

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Teil 2

    Auch die Tiere können lieben, aber unsere Liebe ist anders. Wir können aus Liebe töten oder für die Liebe sterben. Das können Tiere nicht.

    Woher haben wir diese starke Liebe?

    Und nun kommt die Antwort auf deine Frage @norelig:

    "Der Allmächtige GOTT ist so goß, dass Er sich ganz klein machen kann."

    Wir sind so klein und verletzlich und dessen sind wir uns bewusst, dass wir nur noch wachsen möchten und immer größer werden. Wir sind so klein, dass wir uns nie ganz klein machen können.

    Wir wollen alles mit den Augen sehen und hören und messen. Deswegen ist für uns nur das was wir als groß mit den Augen definieren, was adere uns berichten, oder was wir mit unseren Geräten als groß gemessen haben.

    Aber die wahre Größe liegt im Herzen.

    "Der kleinste unter "euch"(also uns Menschen) ist der größte." Und jeder den wir Menschen als großen sehen und bezeichnen, ist in Wirklichkeit der kleinste. Es sei denn wir messen den Großen an der Liebe in seinem Herzen, dann ist er wirklich groß vor uns und GOTT.

    Wer zu GOTT gefunden hat, wer JESUS die Führung in seinem Leben übergeben hat, der wendet sich nicht an die Großen nach dem Maßstab der Welt, sondern an die armen.

    "Das zweite Gebot ist ebenso wichtig. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen Geboten erfüllt ihr das Gesetz samt den Propheten."

    Wer GOTT sucht und lieben möchte, der muss seine Nächsten lieben und er wird Ihn bei den Bedürftigen finden.

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Teil 3

    Vor allem bei den Armen, im Schmerz und Leid findet man GOTT, nicht bei diesen, die nicht teilen wollen, oder nicht "können". Nicht im Wohlstand Friede, Freude und Eierkuchen wird man GOTT finden. Sondern eben in den kleinen Dingen.

    Wir können GOTT den Herrn nur mit dem Herzen sehen, hören, wahrnehmen und verstehen.

    Warum konnte nur der Paulus in der Wüste nach Damaskus den Herrn JESUS sehen, hören, wahrnehmen und verstehen, aber seine Begleiter nicht?

    Weil GOTT dem Saul das Herz mit dem Martyrer Tod des heiligen Stephanus geöffnet hat. Saul hielt die Mäntel derer, die den treuen JESUS Nachfolger gesteinigt haben. Zwar war er für die Steinigung, aber er bewunderte seine Treue, Liebe, Glauben und Hoffnung zum Herrn JESUS.

    Wegen dieser Liebe zum JESUS bis in den Tod war der kleine Stephanus für den Saul sehr groß. Der heilige Franziskus von Assisi wollte auch sehr groß sein. Er ging freiwillig in den Krieg, genoss sein Leben und sein Geld. Aber wirklich groß wurde er nicht und glücklich war er nur für einen kurzen Augenblick.

    Erst als er JESUS folgte, sich selbst verleugnete, das Reichtum verabscheute und die Armen liebte und mit ihnen zu teilen gelernt hatte, ja selbst zum Armen wurde. Erst dann wurde er dauerhaft glücklich, ja so sehr, dass ihn andere beneideten und den gleichen Weg gegangen sind.

    Er wurde wirklich groß und sie wollten alle auch so groß werden.

    Wo ist GOTT? Im Leid, Schmerz, Armut, Krieg, Tod und Verderben.

    Wer leidet der braucht Beistand und Trost. Wer Schmerzen hat, der braucht Linderung. Wer arm ist, der braucht Brot und Wasser. Wer gegen das Böse kämpft, der braucht GOTTES Kraft und Hilfe.

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Teil 4

    Wer stirbt, der braucht die Hoffnung und das Vertrauen, dass GOTT ihn zu sich holt.

    Im KZ Dachau und Auschwitz herrschte der Tod und das Verderben. Aber der Pater Maximilian Kolbe in Auschwitz und Pater Josef Kentenich in Dachau brachten Liebe, Glauben und Hoffnung denen, die dachten, dass alles vergebens war und der Satan siegen würde.

    "Glaube, Hoffnung und Liebe, aber am größten ist die Liebe." Denn die Liebe gibt uns den Glauben, die Liebe lässt uns hoffen wider jede Hoffnung und niemals aufgeben. Und wenn wir tot sind, dann geht es nach dem Tod weiter.

    GOTT kennen lernen kann man nur mit dem Herzen. Ich bete für dich, dass auch du das Beten lernst und im Gebet lernst du GOTT durch JESUS Seinen Sohn kennen und verliebst dich.

    GOTTES Segen und Liebe. "Der Dämon steht als Sünde vor der Tür zu deinem Herzen, du aber werde Herr über ihn." Wie? Mit dieser Liebe, die wir von GOTT haben und der Sohn uns gelehrt hat und uns auch heute durch den HEILGEN GEIST lehrt.

  • 1
    Antwort von LilEve LilEve

    weil man heutzutage fast alles durch die wissensachaft erklären kann.

    Kommentar von salzundlicht salzundlichtsalzundlicht

    Die Betonung ist auf fast.:-))

    Kommentar von SibTiger SibTigerSibTiger

    Du kannst nicht alles, nicht einmal fast alles durch die Wissenschaft erklären. Genau so wenig kann man Gott aber auch wissenschaftlich erklären, oder gar beweisen. Evtl. kann man Gott irgendwann mal wissenschaftlich begründen. Solange sollte man das unabhängig voneinander betrachten.

  • 1
    Antwort von italofila italofila

    Natürlich hat es vorher auch schon "Ungläubige" gegeben, aber - wie du richtig sagst - erst mit der Aufklärung, der französ. Revolution und derfolgenden Säkularisierung hat die kritische Haltung zur Religion und die Abkehr von den beiden christlichen Kirchen um sich gegriffen.

  • 1
    Antwort von sawas sawas

    Es gab schon immer Menschen, die nicht an Gott geglaubt haben.

  • 0
    Antwort von wahrheitsfreund wahrheitsfreund

    Es hat schon immer Menschen gegeben, die meinten, Gott gäbe es nicht. Verstärkt wurde meines Erachtens die Häufigkeit des Auftretens mit dem Aufkommen der Evolutionstheorie, welche wiederum auf der Annahme basiert, daß die Erde Milliarden Jahre alt ist. Zudem kam es zu einem Voranschreiten der Technologien in der Industrialisierung, die den Menschen im Denken sehr Hochmütig werden ließen. So als sei ihm nichts unmöglich. Daß er sich dabei zumeist lediglich in der Natur umsah, übersieht man allzugerne http://de.wikipedia.org/wiki/Bionik Das, was manche als "Schöpfung" bezeichnen und andere als "Zufall" oder "Mutation" ist für den Gläubigen ein Gottesbeweis, siehe Römer 1,18-20, weil es ohne einen überragend intelligenten Schöpfer nicht existieren kann. Mit der Evolutionstheorie aber bedurfte es diesen Schöpfer nicht mehr, wenn man dieser Theorie Glauben schenkt. PS: Ich persönlich tue es nicht, weil es zu intelligent konstruiert ist, um "Zufall" oder "Mutation" zu sein. Siehe schon allein die Körperzelle. Für das Erdzeitalter bedarf es einer Eichung für die genannten Messungen, auf die man sich beruft. Diese gibt es nicht, man muß u.a. schon "glauben", daß die Verhältnisse auf der Erde immer gleich waren. Daher bleibt auch dies für mich reine Theorie.

  • 0
    Antwort von Fred4u Fred4u

    In der Antike hat jedes Volk in der Tat immer an irgend einen oder irgendwelche Goetter geglaubt. Das hoerte auf nachdem die Macht der Kirche den Glauben an Gott zu sehr pervertiert hat, und die Menschen begannen das gesamte kirchliche System aus Gottes Graden in Frage zu stellen. Die Reformation fand mit Dr. Martin Luther (1517) seinen Durchbruch und setzte die Grundlage auch für die politische Aufklärung (französische Reformation). Napolion setzte sich als erster weltlicher Herrscher wieder selbst die Krone auch, später nahm Napoleon Bonaparte den Papst Pius VI gefangen (1798). Dann haben wir die letzte Welle, die Wissenschaft mit Sigmund Freud (jüdischer Psychologie) und Charles Darwin (britische Naturforscher), der mit der Veröffentlichung seines Buches "Survive of the Fittest" 1844 den Atheismus salonfähig machte. http://www.fakten-der-zukunft.de

  • 0
    Antwort von Sajonara Sajonara

    Als der/die vermeintliche "Gott/er" angefangen hat/haben, sie für Zwecke zu benützen die ausser ihnen lagen und diese nur seinem/ihrem Ruhm und seiner/ihrer Ehre ein Wohl-Gefallen sein sollten.

  • 0
    Antwort von coeleste coeleste

    sowie das denken ins leben tritt ist dualität da und allmählich sickern ideologien,falsche erziehungsinhalte ins bewusstsein,mit denen man sich irgendwann identifiziert bzw emotionale/mentale trauma zur folge haben (in der kindheit mit etwa 2/3 jahren)

    daran haben wir alle zu knabbern

  • 0
    Antwort von moien57 moien57

    Es gab wohl schon immer Zweifler. aber es gab Zeiten, und die gibt es noch in manchen Staaten da kommt man wegen Zweifel an Gott in s Gefängnis oder wird sogar tot gemacht.

  • 0
    Antwort von Andrey94 Andrey94

    in der Aufklärung und Renaissance

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