Also das man den Zweifeln gibt es wohl solange wie den Glauben selber. Jesus waere wohl kaum gekreuzigt worden, wenn man seinen Worten gehoer geschenkt haette.
Die Gnostiker, Arianer, Kopten oder Orthodoxen hatten ein anderes Weltbild als die roemisch katholische Kirche. Und heute gibt es hunderte verschiedene Auslegungen des Christentums. Der Protestantismus hat - neben anderen Dingen - den Glauben entmystifiziert, die Bibel in die Landessprachen uebersetzt, den Pfarrer/Bischof weltlicher gemacht und damit die Distanz zum einfachen Glaeubigen verringert.
Ich behaupte die Agnostiker und Atheisten sind auch nichts anderes als eine andere Auslegung, heute sind sie eher ohne Gott, vor 2-300 Jahren hatten sie Zweifel an den Dogmen und Auslegungen der etablierten Kirchen. Waehrend man damlas irgendwie noch an Gott festhielt, ergab sich aus dem Humanismus und der politischen und sozialen Veraenderung des 19. und 20. Jh. nun ein Menschenbild, dass Platz liess fuer ein Leben ohne Gott und Glauben.
Ich denke heutzutage ist es bemerkenswert, dass sich Leute ueberhaupt noch mit dem Glauben auseinandersetzen, denn der gottlose Weg ist um einiges einfacher und stellt mehr Freiheiten zur Verfuegung.
Ich vertshe warum Menschen nicht mehr an Gott glauben, nur kann ich nicht ohne meinen Glauben sein...
Und wie würde sie ticken?
bestimmt nicht so ungerecht!!!!!!!!!!!!!!!
Was ist dir denn ungerechtes in deinem Leben passiert? Ich nehme erstmal an, dass du einen Computer und Internetanschluss hast, was ja - wenn man vom Grundbedürfnis eines Menschen ausgeht - Luxus ist. Echt, du armer Kerl.
Du verwechselst etwas: Wir sind nicht (mehr) im Paradies. Daher gibt es Dornen, Disteln, gefährliche Tiere, Krankheit, Schmerzen, Tod und Ungerechtigkeit.