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ab wann,spricht man von Depressionen?

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ab wann,spricht man von Depressionen?

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Antworten (12)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Lehnchen1995 Lehnchen1995

    Der Schweregrad der depressive Episoden fällt unterschiedlich aus:leicht - mittelgradig - schwer ohne psychotische Symptome - schwer mit psychotischen Symptomen Die Einschätzung der Schwere erfolgt über die Anzahl der Beschwerden, ihre Intensität, das empfundene Leiden und die Beeinträchtigung durch die Beschwerden in Beruf und im Zusammenleben mit anderen Menschen. Manche Depressionen sind so schwer, daß die Menschen in ihren Bewegungen erstarren und von außen wie tot wirken (Katalepsie bei der katatonen Depression).

    Vom Schweregrad hängt auch die Art der Therapie der Depression ab. Bei mittelschweren und schweren Depressionen sind Medikamente (in erster Linie Antidepressiva) notwendig, nach deren Wirkungsbeginn zusätzlich Psychotherapie angewandt werden sollte. Bei leichten Depressionen reicht oftmals schon Psychotherapie aus. Die Dauer der einzelnen Episoden ist unterschiedlich und reicht von mindestens 2 Wochen (bei einer Dauer von weniger als 2 Wochen spricht man von einer anderen Störung) bis zu mehreren Jahren. Die meisten depressiven Episoden gehen innerhalb von 6 Monaten oder später zurück:

    Kommentar von QuziFrage QuziFrageQuziFrage

    Durch was für Vorfälle kann solche Depressionen haben?Was muss einem passiert wurden sein?

    Kommentar von Lehnchen1995 Lehnchen1995Lehnchen1995

    Das kann alles und nichts sein, Trauer einsam keit , Streitereien, Liebe ,Eifersucht . es Reagiert jeder anders .

    Kommentar von Lehnchen1995 Lehnchen1995Lehnchen1995

    Wenn der Psychiater oder Psychologe von "Depression" spricht, dann meint er eine psychische Störung, die ebenfalls die Stimmung betrifft, aber schwerer als ein vorübergehendes Stimmungstief ist. Bei einer klinisch relevanten Depression treten mindestens 5 der folgenden Beschwerden für mindestens 2 Wochen auf, wobei mindestens eine der 2 ersten Beschwerden vorhanden sein muß (Symptomatik):

    1. Depressive Verstimmung an fast allen Tagen, für die meiste Zeit des Tages, vom Betroffenen selbst berichtet (z.B. fühlt sich traurig oder leer) oder von anderen beobachtet (z.B. erscheint den Tränen nahe).

    2. Deutlich vermindertes Interesse oder Freude an allen oder fast allen Aktivitäten, an fast allen Tagen, für die meiste Zeit des Tages (entweder nach subjektivem Ermessen oder von anderen beobachtet).

    3. Deutlicher Gewichtsverlust ohne Diät oder Gewichtszunahme (mehr als 5% des Körpergewichts in einem Monat); oder verminderter oder gesteigerter Appetit an fast allen Tagen.

    4. Schlaflosigkeit oder vermehrter Schlaf an fast allen Tagen.

    5. Psychomotorische Unruhe oder Verlangsamung an fast allen Tagen (durch andere beobachtbar, nicht nur das subjektive Gefühl von Rastlosigkeit oder Verlangsamung).

    6. Müdigkeit oder Energieverlust an fast allen Tagen.

    7. Gefühle von Wertlosigkeit oder übermäßige oder unangemessene Schuldgefühle (die auch wahnhaftes Ausmaß annehmen können) an fast allen Tagen (nicht nur Selbstvorwürfe oder Schuldgefühle wegen des Krankseins).

    8. Verminderte Fähigkeit zu denken oder sich zu konzentrieren oder verringerte Entscheidungsfähigkeit an fast allen Tagen (entweder nach subjektivem Ermessen oder von anderen beobachtet).

    9. Wiederkehrende Gedanken an Tod (nicht nur Angst vor dem Sterben), wiederkehrende Suizidvorstellungen ohne genauen Plan, tatsächlicher Suizidversuch oder genaue Planung eines Suizids.

    Kommentar von Elsbethanda ElsbethandaElsbethanda

    Ich stimme der Aussage nicht zu, dass bei mittelschweren und schwere Depressionen Antidepressiva NOTWENDIG seien. Der empirische Forschungsstand lässt diese Aussage nicht zu. Auch bei mittelschweren und schweren Depressionen zeigen die vorliegenden Studien keine Überlegenheit einer reinen medikamentösen Monotherapie gegenüber einer Verhaltenstherapie als Monotherapie an. Bei der Verhaltenstherpaie halten die Effekte lediglich etwas länger an, die Suizidrate ist leicht geringer und es brechen weniger ab. Die Mehrzahl der Studien zu Kombination von medikamentöser Therapie und Verhaltenstherapie erbringt keinen Beleg für eine gesteigerte Wirksamkeit bei Kombination beider Therapiearten.

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    Antwort von JulianeRV JulianeRV

    Wenn man das Gefühl hat, in einem schwarzen Loch zu sein und kein Licht mehr sieht. Man fühlt sich ausgelaugt, kann sich nicht mehr richtig konzentrieren, hat Mühe die wichtigsten Dinge des Lebens zu tun, "hängt" herum. Es gibt verschiedene Arten der Depression, z. B. manisch depressive, usw. und so fort. Stressbedingt...

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    Antwort von Dimon12 Dimon12

    Wenn du nachhaltig schlechte Laune hast ohne dafür einen richtigen Grund zu haben.

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    Antwort von Anna198 Anna198

    Es gibt immer einen Grund für eine Depression - und dass ist nun von mir und nicht von Wikipedia. Depression hat auch nichts mit schlechter Laune oder sonstwas zu tun. Depressionen fühlen sich mehr wie Traurigkeit, Melancholie oder Schwermut an. Man sagt, dass nach einer Depression eine Agression erfolgt - das kann ich bestätigen. Eine permanente Depression kann medikamentös behandelt werden, da sie oftmals hormonelle Ursachen hat. Meist ist es jedoch so, dass die Ursachen im täglichen Lebensverlauf zu suchen sind. Hier unterscheide ich, zwischen dem Stress, den ich erlebe, und dem Stress, den ich erleide. Der erlebte Stress ist notwendig um lebendig und aktiv zu sein, den kann man bewältigen, wenn man ihn angeht. Der erleidete Stress ist nicht zu bewältigen, und kann von daher eine Depression auch auslösen. Hier ist es oftmals ratsamer sich mit sich selbst oder wirklich guten Freunden auszusprechen. Viele greifen zu schnell zu einer professionellen Hilfe, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes gesagt haben möchten, was sie tun sollen - das kann aber niemand und der Schuss geht meist nach hinten los.....außer wenn die Seele erstmal ein Pflaster benötigt in Form von Psychopharmaka. Das sollte dann aber auch nur ein vorrübergehendes Pflaster sein, um in dieser Zeit selbst tätig zu werden, um wieder ein wenig Kraft zu haben. Es ist immer eine Gradwanderung hier Empfehlungen auszusprechen, die keineswegs allgemein sein dürfen. Wichtig ist die Eigeninitiative so schnell als möglich zu erlangen - und nicht sein Schicksal in fremde Hände zu geben.

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    Antwort von PeterSchmitt2 PeterSchmitt2

    http://www.kompetenznetz-depression.de/

    Die Krankheit Depression (depressive Episode nach ICD-10) ist charakterisiert durch die Symptomverbindung von

    Stimmungseinengung (Verlust der Fähigkeit zu Freude oder Trauer; Verlust der affektiven Resonanz, d. h. der Patient ist durch Zuspruch nicht aufhellbar), Antriebshemmung, zu der auch eine Denkhemmung gehört, innere Unruhe, Schlafstörungen. Diese Schlafstörungen sind Ausdruck eines gestörten 24-Stundenrhythmus. Häufig geht es dem Kranken in den frühen Morgenstunden so schlecht, dass er nicht mehr weiter schlafen kann. Liegt diese Form des gestörten chronobiologischen Rhythmus vor, fühlt sich der Patient am späten Nachmittag und Abend jeweils besser, bis dann einige Stunden nach Mitternacht die depressive Symptomatik in voller Stärke wieder einsetzt. Weniger beweisend und aus den Kernsymptomen (Grundsymptomen) ableitbar sind übertriebene Sorge um die Zukunft, unter Umständen überbetonte Beunruhigung durch Bagatellstörungen im Bereich des eigenen Körpers (siehe Hypochondrie), das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Hilflosigkeit, sowie soziale Selbstisolation, Selbstentwertung und übersteigerte Schuldgefühle, dazu Müdigkeit, verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit, das Denken ist verlangsamt (Denkhemmung), sinnloses Gedankenkreisen (Grübelzwang), dazu Störungen des Zeitempfindens. Häufig bestehen Reizbarkeit und Ängstlichkeit. Negative Gedanken und Eindrücke werden über- und positive Aspekte nicht adäquat bewertet. Das Gefühlsleben ist eingeengt, was zum Verlust des Interesses an der Umwelt führen kann. Auch kann sich das sexuelle Interesse vermindern oder erlöschen (Libidoverlust). Bei einer schweren depressiven Episode kann der Erkrankte in seinem Antrieb so gehemmt sein, dass er nicht mehr einfachste Tätigkeiten, wie Körperpflege, Einkaufen oder Abwaschen verrichten kann. Der Schlaf ist nicht erquickend, das morgendliche Aufstehen bereitet Probleme (Morgentief; Tagesschwankungen). Bei einer seltenen Krankheitsvariante verhält es sich umgekehrt: Es tritt ein sogenanntes „Abendtief“ auf, d. h. die Symptome verstärken sich gegen Abend und das Einschlafen ist erschwert oder erst gegen Morgen möglich.

    Depressive Erkrankungen gehen mit körperlichen Symptomen einher, sogenannten Vitalstörungen, wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme („Kummerspeck“), häufig auch mit Schmerzen in ganz unterschiedlichen Körperregionen, am typischsten mit einem quälenden Druckgefühl auf der Brust.

    Während einer depressiven Episode ist die Infektionsanfälligkeit erhöht.

    Je nach Schwere einer Depression kann sie mit latenter oder akuter Suizidalität einhergehen. Es wird vermutet, dass der größte Teil der jährlich zirka 12.000 Suizide in Deutschland auf Depressionen zurückzuführen ist.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Depression

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    Antwort von love2live love2live

    Der Begriff Depression wird inflationär gebraucht. Ich bin sehr traurig oder verzweifelt trifft es meist besser und führt auch viel eher zu Handlungsansätzen, woher Trauer und Verzweiflung rühren und ob man sie jetzt leben muß oder ob man man gegen sie angehen kann, was nicht unbedingt ratsam ist.

    Lebenshilfe-Texte als Hilfe zur Selbsthilfe:

    http://blogorama.eisbrecher.net/2006/09/sinntankstelle-bibliothek-247-geoffnet/

    Vielleicht hilft einer?

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    Antwort von mia68 mia68

    Ein paar Sätze reichen für dieses komplexe Krankheitsbild wohl kaum aus...

    Hier steht alles Wichtige; von der Auflistung der Symptome über die verschiedenen Erscheinungsformen bin hin zur möglichen Behandlung.

    http://www.psychohelp.at/html4/psychologienachrichten/depression/definitionensym...

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    Antwort von vitessa vitessa

    Hier gibt's auch schon ein paar Erklärungsversuche: Was sind Anzeichen von Depressionen?

    Wenn man z. B. weinen muss, ohne einen triftigen Grund zu haben, sollte man unverzüglich einen Arzttermin machen.

    Kommentar von mia68 mia68mia68

    ...´tschuldige bitte - aber bisschen mehr gehört dann doch dazu.

    Kommentar von vitessa vitessavitessa

    Das bestreite ich nicht, aber es ging ja auch um Anzeichen. Und ohne erklärbaren Grund zu weinen ist imo eins.

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    Antwort von schraxl schraxl

    Wenn man nicht mehr in der Lage ist, seinen täglichen Aufgaben nachzugehen, ernsthafe Schlafstörungen hat oder sonstige Symptome aufweist, die einen normalen Tagesablauf unmöglich machen. Alles andere ist nur eine sog. "Verstimmung". Man sollte das ganze nicht so tragisch sehen, oftmals wird einem eine Depression diagnostiziert, obwohl es sich nut um eine temporäre Verstimmung haldelt.

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    Antwort von JulianeRV JulianeRV

    Man hat das Gefühl keinen Ausweg zu finden. Bestes Gegenmittel: Sich selber einen strengen Terminplan erstellen, da und da wird aufgestanden, Sachen vornehmen, die dann auch an dem Tag erledigt werden müssen, dann ist man beschäftigt und abgelenkt.

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    Antwort von JulianeRV JulianeRV

    Man sieht keinen ersichtlichen Grund für die Depression, weiß selber nicht warum.

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    Antwort von LOLNOVC LOLNOVC

    wenn man jemanden vermisst? und sich deshalb schlecht fühlt

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