schino am 14.06.2009 um 10:31 Uhr
Wie zum Teufel kommen überstunden zu stande.Wer ist schult daran.Sind überstunden auch schuld daran das es soviel arbeitslose gibt.Kann ich generell überstunden werweigern,so das chefchen sich überlegen muss eine neue Arbeitkraft ein zustellen???

Überstunden sollten eine Ausnahme sein, wenn ständig Mehrarbeit anfällt müßte eigentlich eine neue Stelle geschaffen werden, so ist jedenfalls in dem Bereich in dem ich arbeite die Gesetzgebung.
Aber mal ganz ehrlich?
Willst Du deinen Chef dazu nötigen?
Wenn ich Chef wäre würde ich mir da nicht von meinen MA reinreden lassen und wenn sie es auf dauer täten, würde ich mir schon überlegen ob ich mit diesen MA auf dauer zusammen arbeiten möchte.
Wobei ich es als Arbeitnehmer auch nicht ok finde, ständig Überstunden zu machen.
Ich werde es mal versuchen... Jedes Arbeitsverhältnis ist im Grunde genommen Ausbeutung. Der Arbeitgeber (Kapitalist) eignet sich schlussendlich den Mehrwert deiner Arbeit an.
Speziell zu den Überstunden: Es ist aus Sicht des Arbeitgebers klüger und besser, seine Leute länger arbeiten zu lassen als extra jemanden neu einzustellen, der angelernt werden muss, Extrakosten bringt und eventuell nur kurzzeitig beschäftigt werden kann.

Überstunden sind freiwillig, wo es betriebsräte gibt, braucht die firma deren genehmigung zu jeder einzelnen - müssen beim br beantragt werden. Das koll. gegeneinander ausgespielt, erpresst etc werden ist die andere seite in unseren freiheitl. demokratischen arbeitswelt.

scon um halb 5 wenn der wecker losgeht, volle ausbeutung
In Spitzen- und Stoßzeiten muss man halt Überstunden ableisten. Ich selbst habe freiwillig 600-700 Überstunden im Jahr abgeleistet, viel gelernt und sie wurden gut bezahlt.
Wer als Arbeitnehmer nicht möchte, kann sich stur stellen aber wird über kurz oder lang keinen Erfolg in der Firma haben.
Überstunden sollten aber auch honoriert werden.
Diese Frage kommt mir so vor, als sei jemand nicht gerade motiviert bei der Arbeit. Ich bin selbst auch Arbeitgeber, wenn einer meiner Mitarbeiter die Überstunden verweigert, wenn sie wirklich notwendig sind, so würde ich dies so nicht hinnehmen. Überstunden sind ganz normal und unabdingbar. Sie werde doch schließlich auch bezahlt. Bei mir sogar mit Zuschlag...
FraukeKlaus am 14. Juni 2009 10:42 bei uns werden Überstunden weder bezahlt, noch mit Freizeit ausgeglichen. Man kriegt sogar was zu hören, wenn man mal 5 Minuten eher Feierabend machen will (natürlich nicht, wenn was megawichtiges an Arbeit offen ist). Eigentlich ein geben und nehmen. Aber bei uns und mit Sicherheit bei einigen anderen Firmen einfach nur Ausbeute.
DH
schino am 14. Juni 2009 12:53 ich denke nicht das ich so einer bin.Ich bin einer von denen die behaupten können,meine Arbeit macht mir Spaß.Wen überstunden anfallen ist das wohl er ein Zeichen dafür,das die Arbeit der Geschäftsleitung nicht so gut ist.Organisation,Kalkulation,arbeitskapazität,Terminabsprache ,das alles sind die Faktoren die uns länger arbeiten lassen.Auf meiner Arbeit werten überstunden angekündigt,was selten vor kommt.An welchen tagen,und wie viele Stunden,freitags nie,und Wochenente schon gar nicht.Weil das so ist sind auch alle gut erholt zum Wochenstart.Erst am Freitag hat Chef ein Sommerfest spendiert,was dafür sorgt ein kollektiv zu haben auf das er sich verlassen kann.Urlaubsgeld,und weihnachtsgeld tragen auch zu zufriedenheit der kollegen bei.Ständig der Stress nicht zu wissen wann feierabend ist war der ausschlaggebent punkt meine ex firma zu verlassen.Ich glaube keine Firma kann sich leisten gut und qualifizierte Mitarbeiter zu verlieren.Das ist ein Segen jetzt eine Firma gefunden zu haben die uns Arbeitern als wertvolle Mitarbeiter schätzt.
Bei mir ist es nicht so, dass es plötzlich Überstunden gibt. Normalerweise läuft alles ohne Überstunden. Aunahmen sind bei mir nur gegeben, wenn Mitarbeiter krank sind, wichtige Aufträge fristgerecht fertiggestellt werden müssen oder Außentermine länger dauern. Ich bin nicht daran interessiert meine Mitarbeiter auszubeuten, das wissen diese auch. Bei mir kommen Überstunden nur zustande, wenn es gar nicht anders geht. Ich kenne dies nicht anders und kann daher auch nicht beurteilen, wie es in euren Firmen läuft. Ich bin in der Unternehmensberatung selbstständig und berate u. a. auch Firmen im Bereich der Überstundenminimierung. Ihr müsst natürlich keine Überstunden machen, solltet aber dennoch sehen, dass das freiwillige Absolvieren dieser Überstunden zuträglich für das Arbeitsklima ist.

dann wird er sich überlegen, ob er nicht eine neue Kraft - anstelle deiner einer - einstellen wird. wer verweigert Überstunden?? wenn du Lust auf Arbeitslosigkeit hast??!! das ist doch DAS Druckmittel: keine Überstunden - keinen Job mehr
Chefchen sollte ohne zu überlegen eine neue Arbeitskraft einstellen!
Ohne frage würde ich überstunden machen sogar von selbst wen ich die Notwendigkeit erkenne.Doch arbeitest du in einer Firma die in ihre Kalkulation und Terminfrist schon von vornherein überstunden mit ein bezieht,dann würdest du wahrscheinlich nicht 12 Jahre warden und dann das handtuch werfen.Natürlich hatte ich angst mein job aufzugeben in einer zeit mit so hoher Arbeitslosigkeit.Und dennoch habe ich es für meine familie getan.Aus heutiger Sicht frage ich mich, warum habe ich mich nicht schon eher entschlossen wie zwei weiter kollegen vor mir.