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ab wann solte/kann/muss man in die psychiatrie?

Frage von DeepSadness DeepSadness

muss man da hin, wenn man zwar eine ambulante verhaltenstherapie macht, sie aber nichts bringt?
d.h. wenn es einem so schlecht wie immer geht & man sich ritzt, mehr denje?
oder muss man da erst hin, wenn man die absicht hat sich umzubringen?
reicht ritzen als grund aus? sollte/muss man seinem therapeuten sagen, dass man wieder ritzt?
oder sehen die ärzte das so, dass es einem nur so schlecht geht, weil man ads hat?

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Antworten (8)

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    Antwort von Aggi007 Aggi007

    HalliHallo (: Ich war im Mai in der Physchatrie,allerdings nur 3wochen. Aber ich muss sagen,das bringt einem schon wirklich viel. Und du kannst jederzeit freiwillig dahin dich einliefern lassen,also eine "geplante aufnahme",dies ist meistens viel besser,weil du dann entscheiden kannst in welche Phsychatrie du möchtest. Und dann kannst du jederzeit auch wieder hinaus. Wenn du allerdings irgendwas machst,zum beispiel selbstmordversuch,dann wirst du sofort eingeliefert,und dann kannst du so schnell auch nicht wieder raus und dann kommst du sozusagen da hin wo grad platz ist. also man brauch gaaar keine angst davor haben..man stellt sich das immer richtig schlimm vor,dabei ist es mehr oder weniger wie eine jugendherrberge. jedenfalls wenn du unter 18 bist. bei erwachsenen ist das natürlich eine andere geschichte..ich weiß ja nich wie alt du bist.. wenn du nur sag ich mal kleine probleme hast dann reicht vielleicht ein physchologe aus,doch meist ist es so dass wenn du aus dieser stunde reden raus bist,der alltag dich wieder einholt sobald du alleine bist. und dich kontrolliert ja keiner oder sonstiges. dafür ist natürlich die physchatrie besser. und du musst nicht erst durchgedreht sein um dahin zu dürfen. die sind meist ziemlich dankbar wenn du dir eher helfen lässt,richtig gut,bevor du auf dumme gedanken kommst oder die sogar umsetzt..also ich kanns nur empfehlen,weil du einfach mal rundum 24std therapie und hilfe hast und mal den alltag von außen betrachten kannst und dann viel schneller siehst welche situation immer zum ritzen führen,was du in der physchatrie dann nicht hast. und dann fallen dir ziemlich schnell sachen ein,die du in deinem leben ändern kannst..und wenn du einmal in der physchatrie warst hast du danach viel besser aufnahmechancen in ambulanten therapien. wenn dein ritzen nicht ganz so schlimm ist kannst du ja auch in die tagesklinik. nur ich find stationär viel viel besser auf dauer,weil du dann nicht aus der therapiewelt wieder in deine problemwelt zurückgeschmissen wirst. also falls du noch fragen hast,schreib mich gerne an,dann geb ich dir meine addy oder so (: alles alles gute,lieebe grüüüße

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    Antwort von giolina giolina

    Inwieweit ADS und Ritzen miteinander zu tun haben, weiß ich nicht aber zum Thema ADS möchte ich noch etwas wichtiges ergänzen:

    AD(H)S hat die gleichen oder sehr ähnliche Symptome wie z.B. eine Schilddrüsenfunktionsstörung (siehe schilddruesenguide.de/sdkrankheitssymptome.html) oder Kryptopyrrolurie (siehe kpu-berlin.de/ForEiLoesung.html. Auch Nährstoffmängel kommen in Betracht (siehe z.B. schilddruesenguide.de/sdNEMs.html).

    Ich empfehle Dir die Schilddrüse untersuchen zu lassen, sofern nicht bereits geschehen. Die Untersuchung muß durch einen Facharzt ausgeführt werden (Endokrinologe, Nuklearmediziner mit Schwerpunkt Schilddrüse), der TSH-Wert alleine reicht nicht aus. Und schildere unbedingt alle Symptome. Auch wenn die Werte noch im Normbereich sind, können Schilddrüsenmedikamente ausprobiert werden, wenn die Symptomatik auf eine beginnende Erkrankung hinweist.

    Hier ist ein Forum für Schilddrüsenerkrankte, man bekommt viele Fragen beantwortet und kann auch seine Werte einstellen und beurteilen lassen - das empfehle ich insbesondere dann, wenn bei der Untersuchung "alles in Ordnung" herauskommen sollte: ht-mb.de/forum/

    Und hier findest Du eventuell einen guten Arzt: top-docs.de

    Buchtipps: Eine andere Art, die Welt zu sehen – Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom von Thom Hartmann und ADS – So stärken Sie Ihr Kind von Uta Reimann-Höhn. Interessant finde ich auch das Buch „Hochrisiko ADHS – Plädoyer für eine frühe (medikamentöse) Therapie“ von Kirsten Stollhoff, Wilma Mahler und Karin Duscha.

    adhs-anderswelt.de ist ein Forum für Betroffene.

    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute!!!

    Kommentar von DeepSadness DeepSadnessDeepSadness

    musste schon die ganzen tests machen, weil ich medikamente dagegen krieg, da ist alles in ordnung, aber trotzdem danke.

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    Antwort von pierrot pierrot

    Du solltest deinem Therapeuten gegenüber schon ehrlich sein,denn wie soll er dir helfen,wenn du nicht sagst,was du brauchst und was im Moment für dich wichtig ist.Sei mutig und du kannst mit einer ambulanten Therapie sehr gute Erfolge erzielen.Laß dich ein,auf die Kunst der kleinen Schritte,freu dich über jeden kleinen Erfolg und erwarte von dir selber nicht zu viel!Ich wünsche dir viel Kraft!Du schaffst es!Pierrot

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    Antwort von Jessy2712 Jessy2712

    Also ich sage dir ganz ehrlich ich war vor kuzem auch in der psychiatrie ABER ich war in einer Tagesklinik das gehört da zusammen.Es hat mir echt viel geholfen.Ich habe Panikatakken und deswegen hat mir mein arzt das mal vorgestellt und dann bin ich eben mal hin.das geht 6 wochen lang...oder auch 4 oder 8 wochen je nach dem ... Es gab da viele die Borderline haben und Depressionen.als ich das erste mal von meinem arzt gehört habe ich sollte mal in die psychiatrie wars bei mir vorbei ... Das ist das typische Klischee das ich (leider) auch hatte.Das sind wunderbare Menschen wie du und ich.Jetzt nachdem ich das gemacht habe,weiß ich,dass es das beste war was ich in der zeit als ich zuhause war machen konnte.Frage mal deinen Arzt wegen einer Tagesklinik ob es bei dir so möglichkeiten gibt.Und JA sage ihm das.Viel erfolg dabei

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    Antwort von leobazi leobazi

    Wenn Du durchgedreht hast kommst Du in die Psychiatrie, wenn Du nur Probleme hast, dann geh zum Psychologen.

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    Antwort von Tessa13 Tessa13

    bei dem Durcheinander und Symptomen rein Psychotischer Natur,ist eine Unterbringung in der Psychiatrie notwendig und angebracht!

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    Antwort von Cockney Cockney

    Ich kenne mich eigentlich nicht aus auf diesem Gebiet, allerdings würde ich sagen, dass eine Psychiatrie an dem Punk in Frage kommt, wo man für sich selbst oder/und für andere eine Gefahr sein kann oder ist. Ausserdem sollte man (wenn man schon in eine Therapie geht) ehrlich sein und versuchen, sich helfen zu lassen.

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    Antwort von Weltraumhippe Weltraumhippe

    das ist zu komplex. Dass man sich wieder ritzt sollte man schon sagen, sonst kann man auch zu Hause bleiben und nicht zur Therapie gehen. Wenn man garnicht klarkommt und es einem beschi..en geht, kann man sich auch selbst einweisen...Besprich es mit Deinem Therapeuten oder Hausarzt oder ambulanten Stelle für psychische Störungen...

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