Ab wann sollte man dem Hund beibringen alleine zu Hause zu bleiben?

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8 Antworten

Ich würde ebenfalls bereits jetzt anfangen, indem ich den Welpen zunächst in der Wohnung begrenze (Räume wechseln, ohne den Welpen mitzunehmen) und die Wohnung kurz verlasse.
Bleibt der Welpe entspannt, kannst Du die Zeit langsam ausdehnen.

Wichtig finde ich, dem Hund zu vermitteln, dass das Alleinsein zum Alltag gehört und eine Selbstverständlichkeit ist. Also keinen großen Zirkus veranstalten. Die Sicherheit, dass Du immer wieder zu ihm zurück kommst, stellst Du über die ständigen Wiederholungen im Alltag her.

Es kann möglich sein, dass Du im Training zurückgeworfen wirst, sobald der Hund in den Zahnwechsel (Schmerz, Pubertät, Angstphase) kommt. Dann ist es wichtig, geduldig am Ball zu bleiben und die Abwesenheitszeit zunächst wieder runterzuschrauben.

Hier ist ein guter Artikel zum Thema: http://www.russell-info.de/erziehung/allein.html

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Ab jetzt wird alles langsam und bei Gelegenheit gelernt, was er für später mal alles braucht. Es bieten sich oft unvermittelt Gelegenheiten etwas mal kurz zu testen oder auch mal zu üben (spielerisch) zu Anfang.

Ganz sicher aber wird ein Hund ab dem Moment erzogen, indem man ihn bekommt. Je Konsequenter man sich selbst dabei verhälte (besonders das Stubenreinheitstraining) desto schneller fällt alles an seinen Platz.

Ich persönlich bin ein Ritualmensch - immer zur gleichen Zeit die gleichen Aktionen - das mach ich dann bei meinen Tieren auch so. Je besser man dies nutzen kann, desto besser wird das miteinander.

Ich würde einfach zusehen, wie sich das entwickelt, wie anhänglich das Welpi ist bzw. wie selbständig es denkt.

Für das, ein bis 2 Stunden allein lassen, brauchst du geschätz ca. 2 bis 3 Monate des übens.

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Das alleine bleiben fängt man ganz langsam an. Du verlässt den Raum für einen Moment und kommst dann wieder rein. Sobald dein Hund ruhig ist und wartet, kannst das steigern auf 1/2 Minute, wenn das dann wieder sitzt kannst 1 Minute weg bleiben und immer so weiter.

Das nimmt viel Zeit in Anspruch und bedarf genauer Abwägung, ob es jetzt so weit ist oder ob man´s nicht doch besser nochmal wiederholt. Noch dazu ist wichtig, den Hund feste zu loben wenn er es gut gemacht hat oder kommentarlos die Übung wiederholen, wenn´s nicht klappt.

Das klappt mit dem Prinzip bei fast jedem Hund jeden Alters. Wir haben mit unserem langsam angefangen, da war er 4 Monate alt und mit ca. 10 Monaten hat er begriffen, dass wir wieder kommen und er sich auf uns verlassen kann. Das erfordert viel Geduld und stetiges Vertrauen.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
11.06.2016, 10:29

So lange hat das gedauert? Das ist nicht normal! Wenn es lange dauert hätte würde ich die Methoden hinterfragen. 

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Ich würde so ab ca 12-15 Wochen anfangen mal für 2 min weg gehen, so dass er es sieht... Wenn es klappt, wieder rein, loben und die Zeit auf 4 min erhöhen.... So erhöhst du immer weiter bis du bei 1-2 Std bist :) Viel Glück und vor allem Spaß mit deinem kleinen :)

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
11.06.2016, 10:21

Wofür denn loben? Dafür dass er nicht gebellt oder geheult hat? Was soll der Hund denn mit dem Lob verbinden? Vom Ergebnis her hat man dann einen Hund der einen pöbelnder Weise begrüßen und jedes mal Terror machen wird wenn man nach Hause kommt. Das Anspringen wenn man nach Hause kommt ist KEINE gute Sache... 

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Du kannst jetzt schon spielerisch das Alleinesein trainieren.

Immer wieder mal für ein paar Minuten den Raum/die Wohnung verlassen - der Kleine wird bald merken, dass Herrchen/Frauchen immer wieder kommen.

Der Welpe sollte eine kleine Belohnung bekommen (Leckerlie, spielen, nette Worte/Lob).

Die Zeit, die der Hund alleine verbringt, immer um einige Minuten ausdehnen, bis sich die positive Verknüpfung mit der Wiederkehr gefestigt hat.

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Kommentar von Rubybluemum
11.06.2016, 10:20

Ja, hier ist schon alles gesagt. Langsam damit beginnen. Und loben, wenn er brav geblieben ist.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
11.06.2016, 10:26

Leckerlies und Loben sind ein großer Fehler. Denn so mache ich aus der ganzen Angelegenheit erstens eine Sache und zweitens erziehe ich mir so einen Hund der mich anspringt wenn ich nach Hause komme, weil er eben auf seine Belohnung wartet. Den Terror sollte ich mir eigentlich ersparen, denn dieses Verhalten ist alles andere als gut! Ich bin da ist die einzige positive Verknüpfung die der Hund haben sollte. 

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Sowas macht man am besten fließend - immer mal zwischendurch aus dem Zimmer gehen oder vor die Haustür und anfangs sofort wieder zurückkommen.

Wichtig ist, das man zurückkommt, bevor der Hund beginnt zu jammern,also nur ein paar Minuten.

Wenn es für den Hund von Anfang an selbstverständlich ist, dass er auch mal alleine ist, ist es ganz leicht, die Zeit in der Du weg bist,  immer weiter zu steigern.

Wichtig ist auch, sich weder großartig zu verabschieden, noch ihn zu belohnen, wenn Du zurück bist - es muss etwas völlig normales für den Hund sein, dass Du auch mal nicht da bist, dann ist es ganz leicht für ihn, es zu lernen

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AB SOFORT!
Ich kann dir nur empfehlen mit dem entsprechenden Training bereits jetzt zu beginnen. Verlasse einfach ohne vorherige Ankündigung oder irgendwelche Rituale den Raum, gehe in den Keller. Hänge die Wäsche, bringe den Müll runter und kehre einfach ohne den Welpen zu begrüßen wieder zurück. Verhalte dich absolut normal und neutral und mache einfach keine Sache daraus. Das Rausgehen ist einfach ein Umstand der das normalste der Welt werden muss. Dann nach und nach kannst du die Zeit erhöhnen. 

Wichtig dabei ist aber, dass du auch sonst intensiv mit dem Hund arbeitest, eine Bindung und das Vertrauen aufbaust. Zeig ihm die Welt und dass er dir in jeglicher Situation vertrauen kann. Fahre Bus, Auto und Zug mit ihm. Jetzt im Sommer dann eben auch Schmettelinge und Insekten erkunden.. Den einen oder anderen Frosch oder Kröte. Die nächsten Wochen sind so extrem wichtig hierbei. Auch eine Welpengruppen (KEINE SCHULE) wäre jetzt ganz gut. So dass er andere Hunde und Rassen Kennelernen kann und auch mit unterschiedlichen Reizen oder bei Hunden eben andere Körpersprachen lernt zu erkennen.

Das eine kann ohne das andere nicht funktionieren. Behauptungen, dass man dies erst viel später beginnen kann, gar mit einem halben Jahr oder sogar noch länger kann ich nicht nachvollziehen. Dafür gibt es keine belegbare Begründung. Ein Welpe ist eben kein Menschen-Baby!

In den nächsten ca. 4 Wochen in dein Welpe so extrem Aufnahmefähig. Würde sogar soweit gehen, dass du bereits ein paar Wochen verschenkt hast. Ich musste meinen aktuellen damals bereit nach wenigen Tage das erste Mal über mehrere Stunden alleine lassen (Arzt). Habe das Ganze dann mit der Cam aufgenkommen und mir danach angesehen. Er hat kurz gespielt und dann gerade noch so müde und mit gesenktem Kopf ins Körbchen geschafft und bis ich gekommen bin geschlafen. 

Wünsch dir extrem viel Spaß die nächsten Wochen.. 

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Unserer war 12 Wochen alt und kannte es da schon vom Züchter. Er war der letzte aus dem Wurf und die anderen Hunde waren im Zwinger, nur er in der Wohnung. So haben wir ihn gleich am ersten Tag bei uns auch allein gelassen.
Ich denke wenn du ihn da stück um Stück vernünftig dran gewöhnen willst solltest du damit jetzt schon anfangen. Nur so lernt er es richtig. Gerade in dieser Prägephase sollte man dann mit sowas beginnen, nicht dass Trennungsängste entstehen weil ja immer jemand da war.

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